24. November 2011
Viele Paare wünschen sich mehr Sinnlichkeit im Bett. Diese lässt sich erreichen, wenn man einige Tipps befolgt.
Spricht man von Sinnlichkeit, meint man damit das Wahrnehmen von Sinneseindrücken und Sinnesempfindungen. Zu mehr Sinnlichkeit im Bett tragen vor allem anregende Berührungen bei.
Wer sich mehr Sinnlichkeit beim Sex wünscht, sollte das Vorspiel nicht außer acht lassen. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die richtigen Berührungen. So lässt sich durch Streicheln, Küssen oder Knabbern an den verschiedensten Stellen des Körpers der Partner auf Hochtouren bringen.
Einen wichtigen Anteil, um den Partner sinnliche Freuden zu verschaffen, haben die Hände. Diese verfügen über die Fähigkeit geradezu elektrisierend zu wirken und die Lust des Partners deutlich zu steigern. Oft wird übersehen, dass die Haut mit immerhin 1,6 Quadratmetern das größte Sexualorgan des Menschen ist. Reize wie zum Beispiel erotische Berührungen werden von rund 5 Millionen Sinneszellen wahrgenommen. Über die verschiedenen Rezeptoren gelangen die Sinnesreize zum Gefühlszentrum des Gehirns. Dieses sorgt dann geradezu für einen Hormonrausch, der schon das Vorspiel zu einem erregenden Erlebnis macht.
Ein Problem in vielen Beziehungen ist, dass meist auf Streicheleinheiten und emotionale Nähe verzichtet wird. Doch sowohl in der Sexualität als auch in der Partnerschaft und für die Seele sind liebevolle Berührungen jedoch unverzichtbar. Experten empfehlen daher Paaren, ihre Routine zu durchbrechen und auf das so genannte Zickzackstreicheln zu setzen. Darunter versteht man Berührungen in Wellenlinien, die überraschend und unberechenbar sind. Dabei können Körperstellen liebkost werden, die normalerweise nicht in diesen Genuss kommen, wie beispielsweise die Ohrläppchen, der Nacken oder die Arme. Gestattet ist alles, was dem Partner sinnliches Vergnügen bereitet.
Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, um für mehr Sinnlichkeit im Bett zu sorgen. Eine altbewährte Methode ist der Einsatz von anregenden Düften. So benutzten bereits die alten Ägypter Rosenwasser, Zedernholz und Weihrauch, um bei ihrem Partner sinnliche Reaktionen hervorzurufen. In der heutigen Zeit kann man dazu auch eine spezielle Duftlampe benutzen. Als besonders sinnliche Düfte gelten Sandelholz, Rosenduft, Ingwer, Bergamotte oder Jasmin. Übertreiben sollte man mit der Duftdosis jedoch nicht, da sonst leicht der gegenteilige Effekt eintreten kann. Eine weitere Option sind synthetische Pheromonparfums. Bei Pheromonen handelt es sich um Sexualduftstoffe des Körpers, die jedoch nicht bewusst wahrgenommen werden. Ebenfalls positiv auf die Sinne wirken sich eine angenehme Beleuchtung und die richtige Atmosphäre im Schlafzimmer aus.
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28.02.11 | |
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