Forum zum Thema Sexueller Missbrauch

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Beantwortete Fragen (43)

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7 Antworten - Letzte Antwort: von pussycat

Unzureichend beantwortete Fragen (34)

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Ich wurde einfach nur benutzt

Nach der Kindheit die durch Missbrauch Beschneidung und eine religiös geprägte Erziehung ihre Spuren hinterlassen hat folgte die Pubertät in der man ja eigentlich erste eigene sexuelle Erfahrungen sammelt. Ich habe mich aber eigentlich nur benutzen lassen wie ein Dienstleister. Es gab da mehrere wesentlich ältere Frauen mit denen ich einvernehmlich Sex hatte aber nur benutzt wurde. Ich wurde darum gebeten oder villeicht auch ganz natürlich verführt. Sicherlich habe ich dabei auch viel gelernt aber ich war nur ein Werkzeug und meine jugendliche Naivität wurde schamlos ausgenutzt.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Durch meine Erziehung war ich ja schon sehr gefäügig und manche der Dahmen kannte ich auch schon länger. Eine hat mir mal meine Grenzen gezeigt bis zum zusammenbruch . Es ist auch interressant wie man gehindert wird zu gehen.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Es hatte ja auch nichts mit Liebe zu tun nichteinmal mit körperlichem Verlangen meinerseits. Die Damen nutzten es einfach aus das ich gefügig war und alles über mich ergehen lassen habe. Ich hatte nie den Mut zu widersprechen ,war der Auffassung es steht mir nicht zu mich zu weigern und fühlte mich verpflichtet den Wünschen oder besser Anweisungen nachzugehen. Zweifel daran hatte ich nicht. Es ging nicht um mein Vergnügen sondern es wurde sich an mir vergnügt. Oft stand ich wie ein Trottel da und dieses Gefühl war denke ich auch beabsichtigt.

Mitglied pflaumenbrand ist offline - zuletzt online am 08.08.20 um 10:12 Uhr
pflaumenbrand
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Belasten dich die früheren Ereignisse noch?

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ Pflaumenbrand

Im Grunde bin ich dankbar, ich habe aus diesen Erfahrungen viel gelernt sexuell und auch was die Lebenserfahrung angeht . Trotzdem war ich nur Mittel zum Zweck weil ich Ausdauer hatte, jung und beschnitten war. Aber warscheinlich waren das Andere vor und nach mir auch. Es machte ihnen Spass mir die Flötentöne beizubringen

Mitglied Georg-Berlin ist offline - zuletzt online am 19.04.20 um 00:07 Uhr
Georg-Berlin
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Benutzt

Ich bin über mehrere Jahre im Kontakt zu einem älteren Mann gestanden, der als Freund der Familie wie ein Familienmitglied war. Als meine Eltern sich trennten, wurde er zum Vater-/Grossvaterersatz. Meine Mutter war einfach total fertig zwischen Arbeit und Haushalt. Er betreute mich. Und irgendwann wurde es zu einem Missbrauch. Ich habe das - obwohl es mindestens drei Jahre ging - total ausgeblendet. Ich hatte mit 25..26 dann grosse Probleme und irgendwann flashs. Damit brach dann alles wieder raus.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ Georg

Bei mir waren es immer nur Frauen meistens wesentlich älter als ich die ich alle schon länger kannte aus dem Freundes und Bekanntenkreis meiner Eltern. Entweder bei uns zu Hause oder ich würde eingeladen. Manchmal wurde ich auch unter irgend einem Vorwand hinbestell um zu helfen. Ich konnte einfach nicht Nein sagen und ich war es ja auch gewohnt . Eigentlich ging es aber nur darum an mir herumspielen und mich zu verführen .

Mitglied Georg-Berlin ist offline - zuletzt online am 19.04.20 um 00:07 Uhr
Georg-Berlin
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@Leolustig

Es war ein fliessender Übergang. Ich kann gar nicht sagen, wann Handlungen, die ich für normal hielt oder nur peinlich, in den klaren Missbrauch übergingen. Ich sage mir das heute, im Zusammenhang mit einem kleinen Eingriff (Bändchen an Vorhaut musste durchschnitten werden). Aber es kann schon vorher beim Baden, Spielen oder ins Bett bringen gewesen sein. Irgendwie beginnt man plötzlich alles zu hinterfragen. Wobei "plötzlich" schon 25 Jahre her ist.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ Georg

Selbst erkennt man es nicht rechtzeitig weil man glaubt man möchte es selbst und es tut gut. Man vertraut den Eltern und der Familie. Bei mir war das von meiner Mum nicht schlecht gemeint und auch später wollte mir keiner der Frauen etwas schlechtes, aber für mich war es sicherlich nicht optimal. Ich kann es heute aber nachvollziehen und verstehen , auch wenn manches sehr unangenehm war.

Mitglied Georg-Berlin ist offline - zuletzt online am 19.04.20 um 00:07 Uhr
Georg-Berlin
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@Leolustig

Also dieses "und es tut gut" finde ich sehr merkwürdig. Ich war etwa 9 als es anfing. Intensive Reinigungsrituale. Aufklärungsgespräche, die immer nackt erfolgten und in praktische Vorführung / Handlungen mündeten. Später mehr. Irgendwann war da nur noch Verwirrung, Angst, Scham und ja, auch Verlangen. Unterm Strich hat es mich 20 Jahre unbeschwertes Leben gekostet. Und damit geht es mir ja noch gut, wenn ich sehe wie viele Opfer ihr Leben nur noch eingeschränkt leben können.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ Georg

Bei mir ging das nahtlos über vom sehr langen Stillen mit streicheln und Massage des Geschlechtsteils nach aber auch schon vor meiner Beschneidung. Das Ganze auch vor anderen Personen. Manches oder das Meiste war sehr angenehm zu empfinden auch wenn es nicht richtig war. Einiges aber auch nicht wie zum Beispiel die ersten Versuche mir die Vorhaut zurückzuziehen.

LG Leo

Mitglied Georg-Berlin ist offline - zuletzt online am 19.04.20 um 00:07 Uhr
Georg-Berlin
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@Leolustig

Ich frage mich immer wieder, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn es nicht passiert wäre. Mein Glück war, dass meine Mutter mit uns dann wegzog und ich ihm so entzogen war. Irgendwie war dann alles weg.... bis es rausbrach... mit aller Gewalt. Ich tue es mir schwer damit zu sagen, dass man aus dem Verhalten von diesen Typen etwas positives ziehen soll. Ich habe ein paar Deiner Beiträge gelesen. Ich finde das - gelinde gesagt - zu verständnisvoll. Egal in welchem religiösen Klima Deinen Mutter aufgewachsen ist. Wir sind hier in Deutschland und Du lebst nicht im vorletzten Jahrhundert. Deine Mutter wusste, dass das krankes Verhalten ist. Es war ihr egal. Auch was aus Dir wird. Was war denn, als es endlich aufhörte? Normale Beziehungsfähigkeit? Normale Sexualität. Gutes Lebensgefühl? Ich denke nicht. Oder?

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ Georg

Richtig aufgehört hat es nie und wird es auch wohl nicht. Es hat mich und mein Leben massgeblich geprägt und man kann das nicht löschen, das weisst du auch. Ich versuche es zu verstehen und als meine Vergangenheit anzunehmen auch wenn's ganz sicher nicht richtig war und das ist einfacher wenn man die Zusammenhänge kennt.
Zu ändern ist es nicht aber man muss aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen.

LG Leo

Mitglied Rosen-von-Dublin ist offline - zuletzt online am 13.05.20 um 06:09 Uhr
Rosen-von-Dublin
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Antwort Teil 1

@ Leolustig,
ich hatte den Beitrag von Georg-Berlin hat falsche Schlussfolgerung zu deiner Mutter gezogen. Der Fall von Georg-Berlin unterscheidet sich dahingehen, dass dort geschlussfolgert werden kann, dass dort pädophile Motive dahinterstecken, was im Fall von Leolustig nicht der Fall ist. Seine Mutter hat dies seit frühster Kindheit vermittelt bekommen. Dort spielt das Familiäre Umfeld eine wichtige Rolle, was für Leolustig Mutter prägend war. Leolustig Mutter hat gelernt, dass bei Jungen ein Stück Vorhaut wegmuss und diese zur Ejektion gebraucht müssen werden. Auch die Ausführung der Zwangsentsamung spricht dafür das keine pädophile Motive dahinterstehen. Auch war Leolustig nicht krank, sondern wurde seit frühster Kindheit manipuliert, dass dieses so richtig ist. Würde man heute Leolustig tote Mutter Stellung beziehen lassen, würde diese davon ausgehen, dass diese alles richtig gemacht hatte und nur das beste für ihre Kinder wollte. Sie wäre sich auch keiner Schuld bewusst. Leolustig Mutter hat dieses nicht anders gelernt, wie auch seine Schwester. Leolustig Mutter hat beide Kinder (Leolustig und seine Schwester) geliebt und wollte nur das beste für ihre Kinder. In der entsprechenden Fachliteratur werden solche Fälle zu trutzend beschrieben und die Fälle gleichen sich.

An den Fällen Leolustig und Georg-Berlin kann man den Unterschied zur Erkrankung pädophile Motive gut erkennen. Die Lebensgeschichte von Leolustig kenne ich sehr gut und die familiären Verhältnisse. In Teil 2 gehe ich auf die Verhältnisse mal kurz ein.

Mitglied Rosen-von-Dublin ist offline - zuletzt online am 13.05.20 um 06:09 Uhr
Rosen-von-Dublin
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Antwort Teil 2

Teil 2
Leolustig Mutter wurde in der Kindheit so manipuliert das diese in ihren Vater richtig verliebt ist bis zum Lebensente. Auch hat Leolustig Mutter mit der sexuellen Beziehung zu ihr Vater die höchste sexuelle Befriedigung erlangt. Der Ehemann konnte nur zweiter sein. Dort ist sich die Fachliteratur einig. Dies tiefgründig zu erklären würde jeden Rahmen sprengen, der Haupthintergrund ist zu sehen, dass Mädchen bezogen auf ihre Väter einfache zu Maultieren sind, als Jungs. Leolustig Mutter hat auch Leolustig Vater manipuliert, da dieser aus einer anderen Konvention kommt und jünger war.

Die Fachliteratur beschreibt immer das die Ehemänner wussten, dass die Ehefrau eine tiefgründige sexuelle Beziehung zu ihrem Vater unterhielt. Die Ehemänner kamen auch nicht zu kurz bei den Ehefrauen bis zu dem Zeitpunkt das die Tochter den Vater als Sexualpartner übernimmt. Leolustig Vater wurde in diese Rolle gedrängt und entsprechend maupuliert. Leolustig Vater hatte keinen Fall pädophile Motive. Dieser wurde in die Rolle gedrängt durch die äußeren Rahmenbedingungen. Auch die Generkrankung von Leolustig Schwester hat der Mutter in die Karten gespielt.

Leolustig Mutter hatte ein leichtes Spiel, da durch den Gendefekt von Leolustig Schwester diese auf Männer sehr anziehend war. Auch Leolustig hat die sexuelle Ausstrahlung auf ihn beschrieben. Die Ausstrahlung auf Leolustig Vater war wohl noch viel stärker. Es geht mit Teil 3 weiter.

Mitglied Rosen-von-Dublin ist offline - zuletzt online am 13.05.20 um 06:09 Uhr
Rosen-von-Dublin
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Antwort Teil 3

Teil 3
Leolustig Mutter hat Leolustig Schwester so manipuliert das diese auch Leolustig Zwangsentsamung wie Leolustig dieses beschrieben hatte. Leolustig Mutter wusste bescheid und hat dieses der Tochter aufgegeben sich um ihren Bruder zu kümmern. Sie war die große Schwester und hat bestimmt ihren Bruder sehr liebgehabt. Diese beschied immer im Verborgen. Leolustig Schwester wurde so manipuliert das diese das als Übung auffasst und hat dies bestimmt gern durchgeführt.

Die Fachliteratur ist sich einig, ab einen bestimmten Punkt hatten die Mütter diese Zwangsaufgaben zur Entsamung ihrer Söhne über. Vielfach haben dies das eklig gefunden, da keine sexuelle Bindung zu ihren Söhnen bestand. Die Mütter haben dann ihren Töchtern die lästige Aufgabe übertragen und waren genau im Bilde was wirklich passiert. Sie hat nie was andere gelernt.



Die Übungen der Schwester gingen noch viel weiter, wie es in der Fachliteratur geschrieben wurden ist. Später wurde auch Leolustig Schwester innerhalb der Familie zum Üben von Sexualverkehr geschickt.

Der Missbrauch hat sich über Generation weitergeführt. Leolustig Mutter wurde durch ihren Vater sexuelle missbraucht. Die Mutter von Leolustig stand unter Einfluss ihres Vaters und hat dies bei ihren Kindern weitergeführt, ob dies was ganz Normales wäre.

Bei Georg-Berlin liegt der Fall ganz anders.

Liebe Grüße
Rose von Dublin

Geschlossen (Antworten nicht möglich)
Mitglied BlauesTuch ist offline - zuletzt online am 04.11.19 um 10:03 Uhr
BlauesTuch
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Wie kann man Missbrauch verarbeiten?

Hallo,

Mir ist klar geworden, daß ich als Kind missbraucht wurde. Dass die Liebkosungen nicht als Liebe, sondern aus sexuellem antrieb geschahen. Ich muss sehr viel darüber nachdenken und es wird mir ganz anders dabei, wenn ich das tue. Nun will ich es 'verarbeiten', damit ich meine Ruhe habe, damit ich mein Leben in Ruhe weiterleben kann. Doch wie 'verarbeite' ich das? Wie merke ich, daß es verarbeitet ist? Werde ich für immer mit diesem komischen Gefühl rumlaufen müssen? Ich verstehe nicht, warum die Erinnerungen jetzt da sind. Wollen sie, daß ich darüber rede? Wollen sie wieder vergessen werden? Muss ich irgendwelche Meditationübungen machen, um 'inneren Frieden' zu finden? Ich bin verwirrt...

Ich hoffe, Ihr versteht was ich meine. Ich will nicht unhöflich rüberkommen...

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Verarbeiten

Ich verstehe dich sehr gut und ich bin froh das es mir gelungen ist es zu verarbeiten und ich bin dankbar für die liebe Unterstützung die ich hier erfahren habe. Ich hatte es auch verdrängt und einfach nicht zugelassen daran zu denken aber das hilft nicht weiter irgenwann musst du es als Realität aberkennen und versuchen zu verarbeiten auch wenn's noch so schlimm war und du musst vergeben können was manchmal so wie bei mir leichter fällt wenn du die Hintergründe kennst. Meine Beschneidung und das mir mein Penis wie Mum immer sagte" ausgeschnaubt" wurde hatte Hintergründe die mir nicht bewusst waren. Heute kann ich offen darüber reden das mich meine Mum regelmäßig mit der Hand bis zum Ejakulieren gebracht hat und das auch vor anderen Leuten.

LG Leo

Mitglied pflaumenbrand ist offline - zuletzt online am 08.08.20 um 10:12 Uhr
pflaumenbrand
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Reden hilft eher als Meditation

Es wäre gut, wenn du im Familien- oder Freundeskreis jemand hast, demgegenüber du dich öffnen kannst. Wenn das nicht der Fall ist rate ich zu professioneller Hilfe mit dem Ziel durch eine geänderte Sichtweise, die belastenden Ereignisse zu verarbeiten. LG

Mitglied Robin3177 ist offline - zuletzt online am 06.04.20 um 23:22 Uhr
Robin3177
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Sprechen

Also erstmal solltest du mit einer vertrauten Person darüber sprechen, da Meditation wenn über haubt nur kurzweilig hilft. Wenn du noch ein Kind bist ruf mal die 0800 116 111 an das ist eine Beratungsstelle. Wenn du Erwachsen bist geh zu Psychiater der wird dir helfen können.

VG

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Vor allem muss man akzeptieren das einem das passiert ist aber man daran keine Schuld hat und das man es überstanden und ertragen hat ist eine Leistung die Respekt verdient. Es bestand keine andere Chance, kein Ausweg und das hat jeder von uns gemeistert. Ich habe lange Zeit verdrängt , heute stehe ich offen dazu und schäme mich überhaupt nicht mehr dafür. Es gehört zu meiner Biografie genau wie mein beschnittener Penis.

Mitglied Fallen89 ist offline - zuletzt online am 18.05.10 um 11:31 Uhr
Fallen89
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Missbraucht von älterer Freundin?

Hallo,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich nicht weiß wem ich diese frage sonst stellen soll..
Ich selbst bin weiblich und hatte als Kind immer eine 4 jahre ältere freundin. Ich hab öfter bei ihr übernachtet und als ich ca. 9 jahre alt war, fing sie an mich zu fingern und ich sollte es auch bei ihr machen. Ich weiß noch das es weh tat und ich es eigentlich nicht wollte, habe mich aber nicht getraut 'nein' zu sagen. Sie wusste aber das es mir weh tut und ich nichts schönes dabei fühle, sie meinte dann immer nur "entspann dich, sei ganz locker, dann wird das auch schön".. Sie hat das öfter gemacht, ich habe mich aber nicht getraut was dagegen zu machen oder es irgendjemand zu erzählen. Ich habe nur meiner Mutter gesagt, sie soll meiner freundin sagen, dass ich da nicht mehr schlafen dürfe..
Nun hab ich viel über sexuellen Missbrauch gelesen, es hieß aber meistens das der Täter erwachsen ist, oder aus der Familie stammt.. Was ist das dann bei mir gewesen?
Es belastet mich jedenfalls heute noch, ich ekel mich vor Gedanken an Sex und Dingen, die sie gemacht hat. Mein Freund leidet darunter, aber ich weiß nicht was ich ihm sagen soll.. Schließlich habe ich meiner freundin damals nie ausdrücklich gesagt, dass ich es nicht will.. Bin ich dann selber schuld?

Mitglied Rainbow14 ist offline - zuletzt online am 20.05.14 um 17:38 Uhr
Rainbow14
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...

Sexueller Mißbrauch, na ja du warst 9 und deine Freundin war 13, daher würde ich das nicht so wirklich als "Mißbrauch" bezeichnen. So "Doktorspiele" erleben sehr viele in dem Alter. Für dich war es leider eine schlimme Erfahrung (klingt zumindest so), aber "Schuld" bist du sicher nicht.

Aber wenn du so sehr Probleme damit hast, wäre es sicher besser, du wendest dich an einen Psychologen und suchst dir dort Hilfe.

Mitglied KimKunz ist offline - zuletzt online am 26.05.10 um 19:56 Uhr
KimKunz
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Also

Denke mal nicht das die schuld bei dir liegt. Lass dir das auch nie einreden.
Suche dir jemand mit dem du darüber reden kannst.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Reden hilft

Es hilft oft sehr sich im Gespräch mit anderen mit der eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Es kann helfen Dinge zu verstehen weil sich die Sichtweise ändert
Mir ging das auch so. Es macht nicht ungeschehen was war aber das können wir ja auch nicht ändern. Mittlerweile weiß ich warum ich beschnitten bin und an meinem Penis herumgespielt wurde und vor allem warum ich mir das alles gefallen lassen habe . Ich schäme mich dessen was geschah auch nicht mehr auch wenn man es mit mir oder besser an mir machte. Ich kann es aber auch mittlerweile den Tänzerinnen vergeben die es äus innerer Überzeugung taten um eine Tradition und ihren Glauben zu erhalten.

Mitglied pflaumenbrand ist offline - zuletzt online am 08.08.20 um 10:12 Uhr
pflaumenbrand
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Ich bin auch der Meinung, dass Reden hilft

Im Familien- oder Freundeskreis scheint niemand zu sein, dem du dich öffnen möchtest, deshalb rate ich zu professioneller Hilfe. Dabei kann das Ziel sein, die Sichtweise auf die belastenden Ereignisse zu verändern. LG

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Auf jeden Fall darf man die Schuld nicht bei sich suchen man hat es ja nicht freiwillig über sich ergehen lassen auch wenn man nichts dagegen machen konnte. Meistens ergibt ja eines das Andere und man ist in diesem Sumpf gefangen .

Mitglied KATZE95 ist offline - zuletzt online am 02.02.20 um 23:55 Uhr
KATZE95
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Was war das damals beim ersten Mal?

Hallo,
ich (w28) habe mich heute mit meinem Freund das erste mal über mein erstes Mal ausgetauscht. Dabei wurde mir klar das es teilw ohne meinen Willen geschah. Mein Erster und gleichzeitig Ex hat mich damals stark unter Druck monatelang gesetzt und ich habe Widerwillig ja gesagt und wir haben es getan. Schon noch ein paar Sekunden, einer Minute, wollte ich das er aufhörte, habe geweint und ihm gesagt das es weh täte und ich lieber aufhören möchte. Er hat das auch gesehen, er war ja über mir.. Hat dennoch weitergemacht und ich habe irgendwann nur noch gesagt das es schon ginge, weil ich ihm gefallen wollte und ihn nicht enttäuschen wollte.
Was denkt ihr darüber? Mein sexual VH hat sich nach ihm stark verändert und ich bin sehr passiv geworden, auch wenn ich heute Sex habe und es als schön empfinde.

Mitglied 19Olli71 ist offline - zuletzt online am 01.07.20 um 00:35 Uhr
19Olli71
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In dem Moment, als du sagtest er soll aufhören, er aber trotzdem weitergemacht hat, war es Vergewaltigung. Jedenfalls wenn du es laut gesagt und er es auch verstanden hat.

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Missbrauch durch Mutter

Hallo zusammen.
Ich brauche euren Rat. Zwischen meinem Mann und seiner Mutter sind viele komische Dinge passiert. Das erste war als sie mal bei uns war erwähnte sie, dass sie dringend aufs kloo muss. Sie, stand auf uvd wollte aufs kloo da drückte ihr mein Freund damals 33 so auf die Blase. Sie stieess seine Hand darauf weg. Ich war in dem Moment so verwirrt dass ich kein Wort dazu raus brachte. Ich fragte ihn dann später was das soll. Er meinte er hätte sich nichts dabei gedacht.
Wochen später wollte wir zusammen Karten spielen. Eine Frau die sonst dabei war viel aus. Ich sagte wir können ja sonst auch Spiele machen mit meinem damals 10 jährigem Sohn. Daraufhin sagte sie : ja sexspiele. Ich war Wiedrr so baff dass ich keinen Ton heraus brachte 😞ich sprach meinen Freund darauf an und er meinte sie rede manchmal ohne zu überlegen. Ich bohrte nach und er erzählte mir nach und nach erschütternde Dinge.
Er habe als sein Vater, damals auszog bis 24 bei ihr im Bett geschlafen.
Zweimal l musste er bei ihr nach schauen ob sie Hämorrhoiden hat, er war 14 😢das ist doch einfach ekelhaft. Was haltet ihr davon?
Ich glaube dass da mehr wahr und mich stösst das ab. Er streitet es, natürlich ab. Aber bitte was, hat ein 33 Jahre alter Mann bei seiner mutter am unterleib zu drücken wenn sie mal muss 😏

Mitglied Sommertagssonne ist offline - zuletzt online am 11.06.20 um 09:55 Uhr
Sommertagssonne
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Hallo Bigi

Das klingt tatsächlich etwas gestört. Wichtig ist, dass du in erster Linie auf dein Kind aufpasst. Denn Menschen, die sich gestört und übergriffig verhalten, sollten mit Kindern nicht unbeaufsichtigt bleiben. Sei also vorsichtig und lass dein Kind nicht mit Menschen alleine, bei denen du ein ungutes Gefühl hast. Tja, ansonsten kann ich dir nicht viel raten. Mich würde das auch derart abschrecken, dass ich den Kontakt zu diesen Menschen eher meiden würde. Aber das musst du selbst entscheiden. Nur bitte: Achte auf dein Kind, in dieser Umgebung nicht alleine lassen. Alles Gute dir.

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Vielen Dank für deine Antwort. Mein Sohn ist inzwischen erwachsen und war nie mit der Frau alleine. Ich hab das Thema weggedrängt aber irgendwie holt es mich immer wieder ein.. Ich stelle mir vor was die zwei mein Mann und seine Mutter alles angestellt haben dass er ihr mit 33 noch auf die Blase drückt wenn sie muss. Es war schon nur einmalig aber einfach verstörend für mich. Mich belastet das, alles sehr uvd steht zwischen uns. Er sagt mir immer er kann sich an sonst nicht erinnern. Komisch ist auch dass die zwei sonst eher eine komische Beziehung haben.. So reserviert. Immer wenn er mir nahe kommt kommt mir in den Sinn was, da, wohl alles war.

Mitglied Maxi54321 ist offline - zuletzt online am 10.05.20 um 06:43 Uhr
Maxi54321
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Das ist doch locker Fake. Die Rechtschreibung ist grauenhaft, der Satzbau genau so (und das sagt dir ein Legastheniker...) und die Geschichte wirkt sehr wirr und unecht.
Sry falls das stimmt aber ich glaube dir nicht.

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Es ist wahr so krass es tönt. Darum bin ja so verzweifelt.. Mit wem kann ich sonst darüber reden 😥sorry wegen der rechtschreibung, so schlimm ist es auch wieder nicht.
Ich wäre dankbar, würde man mein Problem ernst nehmen

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Leolustig
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@ Bigi 64

Ich verstehe das unter anderem auch weil ich selbst durch meine Mum misbbraucht wurde. Mittlerweile ist mir das nicht mehr peinlich und ich kann über die Details offen sprechen, lange Zeit könnte ich das aber nicht. Ich kann deinen Mann verstehen weil ich auch so reagierte als ich das alles noch verdrängt habe. Es ist aber keine Schande Missbrauchsopfer zu sein das musst du deinem Mann klar machen. Er darf die Schuld nicht bei sich suchen egal was da zwischen seiner Mutter und ihm war und du auch nicht. Bei mir ging das auch bis ich mit Anfang zwanzig zu Hause auszog. Meine Mum bediente sich wie selbstverständlich meines Geschlechtsteils und ich machte ohnmächtig mit. Das das Ganze einen religiösen Hintergrund hatte wurde mir erst jetzt klar. Ich bin dabei das Geschehene zu verarbeiten und das tut mir richtig Gut, ich kann das jetzt als meine Vergangenheit akzeptieren ohne mich zu schämen .

LG Leo

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Vielen Dank für deine Offenheit und das du mich ernst nimmst. Ich kann ja sonst mit niemandem darüber sprechen, da er mir das anvertraut hat.
Meinst du er er weiss es wirklich nicht warum er ihr mit 33 auf die Blase gedrückt hat? Ich hab einfach das Gefühl dass er das getan hat, zeigt mir dass er sich daran gewohnt war sie unter der Gürtellinie zu berühren.(das war genau in dieser Zeit als er die komische Idee hatte beim sex, als ich auch mal sagte ich müsse mal, meinte er ich könne ja laufen lassen und drückte mir auch auf die Blase.)verstehst du warum ich so skeptisch bin wegen dem,? Er sagt er wisse das nicht. Das kann ich ihm einfach nicht glauben.
Was denkst du?
Schön dass du das alles verarbeitet hast und offen darüber reden kannst.

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Leolustig
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@ Bigi 64

Er muss die Warheit erstmal für sich selbst zulassen manches habe ich auch so verdrängt das es erst jetzt nach und nach zu Tage kommt. In die sexuelle Abhängigkeit seiner Mutter gerät man sehr schnell und als Opfer glaubt man auch selbst Schuld daran zu sein . Auf bestimmte Reize und Reflexe reagiert man einfach unweigerlich besonders wenn von klein auf die Vertrautheit da ist. Man vertraut der Mutter blind , lässt alles zu .
Du darfst ihm das nicht verübeln man kann in dieser Situation nicht nein sagen und macht alles was sie verlangt. Vor allem muss man darüber reden um es los zu werden, ungeschehen kann man es nicht machen aber man kommt dann damit klar so ist es jedenfalls bei mir.
Es tauchen dann immer neue Dinge auf die man nicht verarbeitet hat auch solche Spielchen. Ich bin da auch nicht stolz drauf aber so war es ebend. Ich stehe aber heute dazu missbraucht worden zu sein und zu Sachen hinreissen lassen zu haben die absolut nicht in Ordnung sind.

LG Leo

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Der Gedanke dass er bei gewissen Spielchen mitgemacht hat, widert mich an. Vielleicht tue ich ihm unrecht. Er kann ja nichts dafür. Dass eine Mutter ihr Kind so weit bringt dass es bis zu 24 Jahren nicht fähig ist ihr zu sagen, dass er nicht mehr bei ihr schlafen will ist für mich unbegreiflich. Immer mehr wenn wir sex haben, sehe ich Bilder vor mir die mir die Lust nehmen. Dass er mit mit seiner Mutter solche Spielchen trieb, wie weit die auch gingen ist für mich schlimmer als dass er mich schon mit Nutten betrogen hat. Hast du keine mühe mit Sexualität? Bei ihm ist es, umgekehrt, er ist beinahe sexsüchtig

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Leolustig
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@ Bigi 64

Er war oder ist ihr hörig da gibt es keinen Wiederspruch er braucht villeicht auch das Dominante was er bei Nutten findet.
Ich hätte bis vor kurzem Probleme mit Masturbation . Es war mir einfach unmöglich . Manchmal träume ich auch von den Dingen die sie mit mir gemacht hat oder davon was ich an ihr machen musste. So vieles taucht da wieder auf aber es ist gut es endlich zuzulassen um es zu verarbeiten.

LG Leo

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@ Bigi 64

Und ein Problem habe ich da noch. Ich bekomme meinen vorzeitigen Erguss einfach nicht in den Griff . Durch ihre Praktiken war ich immer bemüht so schnell wie möglich zu ejakulieren um es hinter mich zu bringen was mir aber meistens auch nichts nützte. Meistens verliere ich heute noch die Kontrolle über meinen Erguss . Manchmal ist es aber auch umgekehrt wenn mir der Anblick ihres Geschlechtsteils erscheint vergeht es mir und es gelingt mir nicht bei diesen Gedanken eine Errektion aufrecht zu erhalten .

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Es ist wirklich undenkbar was Mütter mit ihrem widerlichem Verhalten. Erstaunlicherweise
bei meinem Mann nicht so. Wie gesagt mir fast zuviel des guten. SB eh kein Problem für ihn..
Wie ist das Verhältnis heute zu deiner Mutter. Noch Kontakt?
Mein Mann würde ihr nie sagen was war. Er tut als wäre alles, normal. Ich könnte Kotzen

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Leolustig
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@ Bigi 64

Meine Mum ist seit elf Jahren nicht mehr am Leben. Ich habe ihr trotz allem vergeben um mit allem abschließen zu können.
Sie hat auch manche Nacht in meinem Bett verbracht jedenfalls bin ich irgenwann neben ihr erwacht wenn sie sich an mir zu schaffen machte.

Mitglied bigi64 ist offline - zuletzt online am 05.09.19 um 13:17 Uhr
bigi64
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Ich bewundere dich, dass du das vergeben konntest. Ja nur so kannst du frei werden. Da hab ich noch dran zu kauen. Vorallen geht mein Mann besser damit um als ich. Versteh das nicht.
Alles Liebe dir

Mitglied Lalarax ist offline - zuletzt online am 12.10.17 um 19:10 Uhr
Lalarax
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War es meine Schuld?

Hallo, ich weiß nicht so recht ob es richtig ist das hier zu schreiben, aber ich weiß nicht wo ich sonst damit hinsoll, weil der Scham einfach zu groß ist
Letztes Jahr, im Juni(?), da war ich 17 hatte ich meinen ersten richtigen Freund, wenn man das denn schon so nennen kann. Wir waren ca einen Monat zusammen als ich riesen Krach mit meiner Mutter hatte und von Zuhause rausgeschmissen wurde. Zuerst war ich bei meiner besten Freundin, die mir angeboten hatte dass ich die ersten 2- 3 nächste bei ihr bleiben kann, aber so dumm wie ich nunmal bin hab ich das abgelehnt und hab den Vorschlag von meinem damaligen Freund angenommen, dass ich bei seinem besten Freund übernachten kann, weil wir zu ihm selber auch nicht konnten. Ich kannte ihn nicht so gut, aber er hat immer sehr nett und auch schüchtern gewirkt und da es der beste Freund von ihm war, hatte ich damals schon etwas vertrauen
Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen dass es beides Araber waren, die seit einem knappen Jahr erst in Deutschland waren, der beste freund glaub ich nur ein halbes Jahr?
Ich habe jedenfalls die ersten beiden Nächste bei dem besten Freund übernachtet, da war noch alles gut und er war total nett, man hätte gedacht er kann keiner Fliege was zu leide tun
Dann am 3. Tag musste mein Freund wegziehen, also war ich wieder so gut wie auf mich alleine gestellt, zu meiner besten Freundin konnte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht
der beste Freund hatte mich dann wieder angeschrieben dass ich nochmal bei ihm übernachten könnte und dass ich dort immer willkommen bin danach hat er komische Sachen geschrieben von wegen ' ich kann das gleiche mit dir machen wie dein Freund' usw. aber ich hab das gar nicht so wirklich ernst genommen, als er dann noch 2-3 mal was geschrieben hatte meinte ich zu ihm dass ich nicht kommen werde wenn er schon so schreibt, dann hat er sofort geschrieben dass es ihm leid tut und dass es eh nur Spaß war und er nichts macht & so dumm wie ich bin glaub ich das auch noch
Als ich dann am Abend da war war noch alles relativ normal, wir hatten nie sehr viel geredet, da er auch noch nicht so gut deutsch konnte, wir saßen nur und haben uns mit unseren Handys beschäftigt
dann hat er angefangen immer mehr Anspielungen zu machen und hat sogar was von Küssen gesagt, zuerst hab ich das noch als Spaß angesehen, aber er hat immer mehr probiert dann habe ich ihm gesagt dass ich lieber gehen will und schon hat er wieder auf unschuldig getan, gesagt es war nur Spaß und sich entschuldigt dann wollte ich ihm sozusagen noch eine Chance geben
eine Weile ging es gut und dann kann ich mich nur noch dran erinnern dass er vor mir stand meinen Kopf festgehalten hat und mich geküsst hat, als ich dann geschafft hab mich aus dem Griff zu befreien hat er mich hochgehoben und mich ins Bett 'geworfen' und sich direkt auf mich gesetzt damit ich nicht weg konnte
Ich hab ihm immer wieder gesagt dass ich das nicht will und dass er aufhören soll und auch seine Hose festgehalten als er sie runterziehen wollte, aber ich hatte wirklich keine Chance mehr.. Ich hatte in dem Moment einfach nur Angst weil ich das nie von ihm erwartet hätte, auch wenn ich ihn nicht so gut kannte, dieser Blick als ich dann im bett lag und er auf mir drauf, das kann ich einfach nicht vergessen, das war ein komplett anderer Mensch... Er hat dann Meinen Mund aufgemacht und hat mich sozusagen dazu gezwungen ihm einen zu blasen, damit hat er nach einem kurzen Moment aufgehört
Danach war ich komplett überfordert, ich bin eine Person mit sehr viel schwarzem Humor, über sowas habe ich manchmal mit meinen Freunden Witze gemacht und jetzt passiert es mir selber.. Ich hatte zu große Angst dass er mir noch was antut, deswegen habe ich mich nicht mehr wirklich gewehrt, alles was ich gesagt habe war dass er bitte aufhören soll und dass ich das nicht kann
Alles was er dann gesagt hat war dass ich auf ihn rauf kommen soll und ich bin mir sicher wenn ich in dem Moment einfach weggelaufen wäre, hätte ich es geschafft, aber es ging einfach nicht, die Angst war zu groß
Als ich nicht das gemacht hat was er verlangt hat, hat sein Gesichtsausdruck sich sofort wieder geändert, man konnte sehen wie wütend er geworden ist, in dem Moment dachte ich einfach nur noch dass es das Beste sei wenn ich einfach 'mitmachen' würde, er wäre nicht noch wütender geworden und es wäre schneller vorbei.. Im Endeffekt hasse ich mich so sehr dafür, ICH war diejenige die ihn an eine andere Stelle geführt hat damit ich wensten nicht auf ihn rauf muss und er das alles alleine macht.. Zum Schluss wollte er sogar noch dass ich ihn in den Mund nehme und es schlucke und ich hab es einfach gemacht und ich glaub dass ich das schlimmste an der ganzen Sache für mich, es fühlt sich einfach so verdammt dreckig an..
Danach hab ich mich einfach irgendwo hingesetzt und hab angefangen zu weinen, und er hat noch so viel Dreistigkeit zu mir zu kommen und zu versuchen mich zu trösten, er hat die ganze zeit gesagt dass es ihm leid tut, dass er dachte ich will es
Ich hab dann schnell meine Sachen genommen und bin abgehauen, ein Kumpel stand unten und hat sich mit mir irgendwo hingesetzt. Ich hab ihm aus Scham nur die Hälfte erzählt und da ich vor anderen Leuten damals ALLES ins Lächerliche gezogen habe und nie wirklich meine Emotionen zeigen konnte, (auch nicht bei meiner besten Freundin, Familie) habe ich es dort genau so wenig gemacht
Ich hab dann meinen Freund angerufen und hab es ihm erzählt, als ich nur erwähnt hatte dass er mich geküsst hat, hat er aufgelegt und den besten Freund angerufen, danach hab ich nur noch eine Nachricht bekommen in der stand ' Du hast mit ihm gefickt, du bist eine Schlampe' Ich war komplett am Ende, die Tatsache dass er mir nicht geglaubt hat und mich deswegen Schlampe nennt hat mich so fertig gemacht, ich wollte es ihm einfach nur noch erklären mir war egal wie
Nebenbei hat der beste Freund mir die ganze zeit geschrieben dass es ihm ja so leid tut und ob ich denn sauer bin
Der Kumpel mit dem ich dann draußen war musste nachhause gehen und ich konnte auch nicht mit zu ihm. Ich hab die ganze zeit versucht es meinem Freund zu erklären per Handy aber er ist nicht drauf eingegangen & dann der Akku auch noch leer
Dann ist mir eingefallen dass ich noch ein paar Sachen bei dem besten Freund hatte, unter anderem mein Ladekabel
Da mir mein Freund in diesem Moment wichtiger als alles andere war, habe ich mich entschieden mit dem Kumpel nochmal zu dem besten freund zu gehen und meine Sachen zu holen, dabei stand er unten und hat aufgepasst dass nichts passiert. Ich bin dann rein und direkt kam er angelaufen hat sich tausend mal entschuldigt hat gesagt er wollte das nicht und wusste nicht dass ich das nicht wollte & so gutmütig und dumm wie ich bin hab ich ihm zugehört und hab die Entschuldigung sogar angenommen. Ich verstehe selber nicht wieso ich da meinen Kopf so ausgeschalten habe aber ich denke mir war in dem Moment einfach mein Freund wichtiger. Der beste Freund war wieder ganz der Alte, genauso schüchtern und nett, was aber offensichtlich nur gespielt war
und jetzt BITTE KEINE VORWÜRFE ICH WEIß DASS DAS WIRKLICH DUMM UND GEFÄHRLICH WAR aber ich bin dann bei ihm geblieben, in einem anderen Raum damit ich mein Handy laden kann und es meinem Freund erklären kann
Das war alles mit dem Kumpel abgesprochen, er hat 2 oder 3 Häuser weiter gewohnt und wir haben geschrieben damit er sicher sein kann dass alles okay ist
Ich saß einfach nur da, an meinem Handy, die ganze Nacht während er in seinem Zimmer war
Als es hell wurde wollte ich dann gehen und natürlich dann kommt er aus seinem Zimmer und will weiter mit mir reden, er war wieder ganz nett & lieb, als wüsste er wirklich nicht was er falsch gemacht hat, ich war sogar richtig überzeugt. Ich habe ihm dann einfach versucht zu erklären dass er hier in Deutschland ist und dann er sowas nicht machen kann, dass das absolut nicht geht
Ich kann mich dann an nicht mehr so viel erinnern jedenfalls hatte ich meinen Papa angerufen ob er mich abholen kann, da ich nicht mal in meiner Stadt war
Ich glaub sogar kurz bevor ich runter gegangen bin hatte er wieder solche extremen Anspielungen gemacht.
Ich hab Papa nichts davon erzählt und als wir dann bei ihm waren hatte wirklich nur noch meinen Freund im Kopf und dass er denkt ich wollte das
Ich hab Wochen damit verbracht es ihm zu erklären, aber ich war ja die ' Schlampe' Ich hatte danach schrecklichen Liebeskummer, hab nen knappen Monat lang die Wohnung nicht verlassen und hab das mit dem besten Freund irgendwie total verdrängt, ich wusste es ist passiert aber ich wusste nicht mehr wirklich wie
Lea, eine sehr gute Freundin von mir war in diesen besten Freund verliebt, ich habe ihr die grobe Geschichte erzählt & nicht mal sie hat mir zuerst geglaubt, weil er so liebt wirkte, daraufhin hatte wir natürlich beide keinen Kontakt mehr zu ihm
er hat mir zwischendurch andauernd geschrieben es tut ihm leid und ich hab das echt geglaubt und Lea hatte er dann auch irgendwann so weit, ich weiß nicht ob wir beide einfach so unglaublich dumm waren oder ob er ganz genau wusste was er da tut und wie er sich verhalten muss damit wir ihm glauben
Nach ein paar Wochen hatte er mich dann tatsächlich soweit dass ich wieder zu ihm gegangen bin, es ist überhaupt nichts passiert er war ganz normal
Es ist mir echt peinlich das zu schreiben, weil ich mich selber Fragen wie naiv man nur sein kann, aber ich glaub er wusste schon ganz genau was er tut und wird das auch nicht zum ersten mal gemacht haben
Ich war dann nach glaub ich nur noch einmal da, hatte das dann MEINEM besten Freund geschrieben und der meinte dann ' Du gehst zu dem typen der dich vergewaltigt hat?????' und da hat es dann bei mir auch mal endlich klick gemacht, auch weil er an dem Tag wieder etwas anders und wir nicht ganz wohl dabei war und ich bin dann ( gott sei dank!!!!) endgültig gegangen
Danach war alles relativ ruhig in meinem Kopf, ich hatte kein 'Liebeskummer' mehr und hatte die andere Sache komplett verdrängt ich wusste überhaupt nicht mehr was passiert ist, nichts hat mich auf diesen Gedanken gebracht
bis es vor ein paar Wochen wieder anfing, zuerst konnte ich mich nur an kleine Bruchstücke erinnern & dann letzte Woche kam alles wieder hoch.
Jetzt mach ich mir jeden Tag schreckliche Gedanken dadrüber dass es doch meine Schuld sei da ich zum Schluss einfach so 'mitgegangen' bin und das gemacht habe was er wollte und jetzt merke ich sogar schon wie ich mir einrede dass ich das doch wollte und mir die ganze Zeit alles in die Schuhe schieben will :/
Es hat auf jeden Fall schon etwas geholfen sich das alles mal von der Seele zu schreiben & die Meinung von anderen würde ich auch gerne hören

Mitglied Leenchen ist offline - zuletzt online am 27.08.19 um 16:14 Uhr
Leenchen
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Hallo, tut mir leid das du erst jetzt eine Antwort bekommst. Vielleicht hilft es dir trotzdem noch oder andern.
Es war NICHT deine Schuld! Du hast gesagt das du es nicht willst. Du hast ihm gezeigt das du es nicht willst. Es ist seine Schuld das er das Bewusst ignoriert hat. Jeder Mann erkennt ob er Einwilligung zu dem hat was er tun oder eben nicht. Er hat Bewusst deine Grenzen überschritten und das ist nur seine Schuld. Das du aus Angst aufgehört hast und mehr oder weniger mitgemacht hast ist natürlich für dich sehr verwirrend aber sehr viel häufiger der fall als viele Denken. Du hast so viel Angst das dein Gehirn nur noch nach Instinkten handelt und dein Logisches Denken überhaupt keinen Einfluss nehmen kann. Dein Hirn hat getan was es konnte um dich möglichst unverletzt aus ser Situation zu bekommen. Es wolkte das du überlebst. Du hast nichts falsch gemacht. Ich weiß aus eigener Erfahrung das es schwer ist das gerade in so einer Situation einzugestehen. Ich hoffe du hast dir Psychologiesche Hilfe geholt. Sowas traumatisiert einen sehr und kann auch Jahre später schlimme Probleme machen wenn man es nicht richtig verarbeiten kann.
Ich verstehe auch total das du dich weiterhin von ihm manipulieren lassen hast. Mein Täter war auch hoch manipulativ. Ich war öfter bei ihm und er hat mir sehr oft wehgetan. Man ist in so einer Situation einfach in einer psychisch Ausnahmesituation und so unsicher und verwirrt das solche Menschen einem alles einreden können. Bitte halte dich so gut es geht von ihm fern. Egal wie oft er beteuert das er sich geändert hat und es ihm leid tut. Selbst wenn er es hat hat er sein recht verspielt es dir zu beweisen. Es war seine Schuld. Es war nicht deine Schuld! Du bist nicht alleine

Mitglied Sophie-M99 ist offline - zuletzt online am 02.09.19 um 23:43 Uhr
Sophie-M99
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Sexueller Übergriff verdrängt seit Jahren und Angst gegenüber Männern?

Bevor ich in die Schule kam wahr alles ok. Wir sind um gezogen und haben in einem Haus gewohnt das noch einen Mitmieter hatte und wir als Familie. wir haben uns alle gut verstanden er war allein. Gut ich hatte ne so viel gute Freunde und wurde sehr stark gemobbt aber als ich die Schule wechselte habe ich so getan als ist mir das alles egal. Und dann später hatte ich ein paar gute Freunde.
Aber als ich dann so 9 wahr fand ich die Gitarre so schon die er hatte und wollte auch unbedingt auch eine und er sollte es mit beibringen. Ich habe sogar eine bekommen. Was er nie gemacht hatte mir es bei zubringen später als ich glaube ich so 11 gewesen war ich ein mal unten, weil er unter uns gewohnt hat. und ich auch vorher oft unten wahr wenn meine Eltern Einkaufen sind oder wenn ich zeitig von der Schule kam. ich hatte zu den Zeitpunkt noch keine Schlüssel für die Wohnung. So bin ich oft dann zu im was auch anfangs ganz toll war aber später nicht mehr an einen Tag war ich unten und spielt ein Spiel auf der Playstation. anfangs wahr noch alle ok aber als er sich plötzlich neben mir sich Selbstbefriedigt und mich dann auch noch fragte ob ich es nicht auch mal probieren wollte lehnte ich ab. Und von da an hat er mir später oft die Tür Nackt geöffnet und hat durch den Spion geschaut ob ich allein bin und hat die Musik auch ziemlich laut gemacht, oder er hat sich neben bei ein Porno angeschaut und sich Selbstbefriedigt oder wir haben Karten gespielt. wo er mich oft angefasst hat. ich weiß bis Heute nicht warum ich da immer hin bin. Ich habe so gut wie mit noch niemanden darüber gesprochen nur sehr wenigen guten Freunde wissen es. Ich habe es so gut wie es geht versucht zu verdrängen. Selbst in der Schule aber es wurde auch da schwer, weil wir ja später auch Sexualkunde hatten bin ich vor her aufs Klo und musst mich beruhigen oder habe geweint. Weil ich es nicht verstanden habe das es falsch war was er gemacht hat. ich habe auch ein Paar Beziehungen gehabt die aber alle nie lange hielten weil ich mich zu eingeengt gefühlt habe. Oder sie wollten nicht mich sondern meine Freundin. Auch heute halte ich nähen nicht lange aus. als ich meine Ausbildung an gefangen habe wahr alles. ich wahr wir ich immer wahr. Da wir in der Ausbildung aber ein Pflicht Praktikum hatten im Pflegeheim wo wir ja in die Pflege mussten habe ich gesagt ich mache keine Männer und es wahr ok. nur eine Damalige Freundin hatte mich gefragt warum. und ich habe ihr es gesagt sie hat zu mir gesagt ich solle doch mit den Ausbildung Physiologie reden aber das konnte ich nicht. Ich hatte zwar später Gespräche aber nicht wegen dieser Sache. Weil ich nicht wusste was mit mir evtl. passiert da ich mich ja nie Selbstverletz habe oder mich Umbringen wollte. so habe ich es ne gesagt aber da ich jetzt in einen Beruf bin. wo ich mit Männer zusammen Arbeite die viele Sexuelle Anspielung machen ist es sehr schwierig. sie sind zwar alle richtig nett und meinen das als Spaß. aber ich weiß nie wie ich mich richtig verhalten soll. Ich habe jetzt auch jemanden Kennen gelernt von dem ich nicht weiß was ich davon halten soll. Jetzt nicht auf der Beziehung Ebene. Aber er mich in Straucheln bring und ich nie weiß wie ich das schon wieder auf fassen soll. Er mach immer die Anspielungen mit wir können ja Flirten oder ich soll mich doch nackt auf Sofa legen und so etwas. Er hat mich auch nie angefasst oder der gleichen bedrängt a er ich weiß nie wie ich darauf reagieren soll. Und darum Frage ich hier als Rat.

Mitglied Sommertagssonne ist offline - zuletzt online am 11.06.20 um 09:55 Uhr
Sommertagssonne
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Hallo Sophie

Ich würde dir schon raten, diese ganze Sache mal mit einem guten Psychologen oder einer guten Psychologin zu besprechen. Jetzt scheinst du sehr unsicher im Umgang mit Männern und den Anspielungen, denen du immer wieder ausgesetzt bist. Was ja auch verständlich ist, bei deiner Vorgeschichte. Menschen, die solche Erfahrungen nicht machen mussten, können viel schneller erkennen, ob sie etwas wollen oder nicht wollen. Und dann können sie Ja oder Nein sagen und das auch vertreten. Für dich ist das auch möglich, aber dazu brauchst du erstmal wieder mehr Sicherheit in dir selbst. Ein besseres Gespür, was du willst und was du nicht willst und dann ein starkes Auftreten, das es dir ermöglicht dein Ja oder Nein auch zu vertreten. In Gesprächen mit einem Menschen der gut psychologisch ausgebildet ist, kannst du das lernen. Schau doch mal bei euch in der Stadt, wo es gute Psychologen gibt. Auf folgender Seite findest du gute Angebote, die kostenlos sind und auf Wunsch auch anonym, so dass du deinen Namen nicht sagen musst: www.frauen-gegen-gewalt.de
Da ist bestimmt auch für dich etwas dabei, das dir weiterhilft.
Es gibt viele Frauen und Männer mit solchen Erfahrungen und Problemen, du musst dich also nicht schämen oder dir komisch vorkommen. Alles Gute für dich, Sophie.
Frauen-gegen-Gewalt.de

Mitglied Mirage ist offline - zuletzt online am 07.08.19 um 09:31 Uhr
Mirage
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Was ist mit mir passiert??

Hallo zusammen,

Ich bin 26 Jahre alt und weiß seit gestern nicht mehr weiter.
Es ist so das bei mir ein Stück von meiner Erinnerung an meine Kindheit fehlt. Es ist wie eine Amnesie, eine komplette Lücke. Es handelt sich um eine Zeit, wo ich im Kindergartenalter war. Erst dachte ich, dass es vielleicht einfach daran liegt, das es schon so lange her ist. Allerdings ist es so, dass ich mich an andere Dinge, die parallel stattfanden sehr detailliert erinnern kann. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ich kann ich die Wohnung meines Onkels, wo wir wirklich nicht oft zu Besuch waren da wir uns meistens an anderen Orten getroffen haben (bei Oma K. , seiner Mutter, usw) komplett und sehr genau erinnern.

Meine andere Oma (Oma K.) und mein Opa wohnten in einem Haus. Und da hört meine Erinnerung zu 99% auf. Es ist einfach alles schwarz. Ich habe meinen Vater gefragt, er bestätigte mir, dass wir dort sehr oft alle zusammen zu Besuch waren. Es ist alles weg.
Die einzige Erinnerung die ich habe, ist ein Bild, was über dem Bett hing, in dem ich geschlafen habe wenn ich dort war. Vor diesem Bild habe ich damals eine tierische Angst gehabt. Als ich es gestern mit Hilfe meines Vaters bei Google gefunden habe, schnürte es mir beim ersten Anblick die Kehle zu und mich bekam ein panisches Gefühl. Erklären kann ich mir das nicht. Ich erinnere mich an den Schatten eines Bettes, ansonsten ist der ganze Raum schwarz, bzw dunkel.
Ich muss dazu sagen, dass meine Großeltern 1999 aus dem Haus ausgezogen sind und meine Tante zog mit ihrem Mann und den zwei Kindern dort ein. Von diesem Moment an sind die Erinnerungen an das Haus und die verbrachte Zeit dort wieder sehr klar und detailliert vorhanden. Auch an das Haus wo sie früher gewohnt haben erinnere ich mich sehr genau.
Die Lücke an die Erinnerung an das Haus in der Zeit wo meine Großeltern dort lebten ist einfach weg.
Es gibt einige Auffälligkeiten aus meiner Kindheit, an die ich mich sehr gut erinnere.

Ich konnte damals nur schlafen, wenn jedes Körperteil, außer mein Kopf, komplett unter der Decke waren. Manchmal habe ich mich eingehüllt wie eine Mumie. Tat ich das nicht, hab ich die ganze Zeit drauf gewartet das ich angefasst werde. Ich hab es quasi innerlich schon gespürt wie es wäre wenn jemand nach meinem Bein zB greift. Das Gefühl ist sehr schwer zu beschreiben.

Wenn wir schlafen gingen, das Zimmer meines jüngeren Bruders war direkt nebenan, war immer die Tür einen Spalt weit offen, damit Licht reinfiel. Irgendwann, ich weiß nicht warum ich das tat, habe ich die Tür geschlossen und in meinem Zimmer war es wirklich komplett dunkel. Da war ich glaub ich 6,7 Jahre alt. Ich hatte sofort eine unerträgliche Panik die mich lähmte. Ich hab die Decke über meinen Körper und meinen Kopf gezogen und hatte eine Wahnsinns Angst. Ich konnte mich nicht bewegen, ich konnte nicht aufstehen, geschweige denn nach meiner Mutter rufen, die damals noch am Leben war. Ich hatte einfach nur Panik.

Als ich ca 7 +/- Jahre alt war, habe ich mich des Öfteren im Badezimmer eingeschlossen und gemalt. Es waren jedes Mal quasi kleine Comics die sehr deutlich und detailreich Leute beim Sex bis hin zur Schwangerschaft zeigten. Für mich ist es eigentlich sehr befremdlich, dass ein Kind in diesem Alter so detailliert über diese Thema Bescheid weiß.
Anschließend saß ich dort und war sehr unangenehm Verzweifelt, weil ich nicht darauf warten konnte das es bei mir soweit war. Das ich erst 7/8 Jahre alt war, machte mich wahnsinnig, da mir klar war, dass es noch eine ganze Weile dauern wird.

Gestern bekam ich von jetzt auf gleich einen Erinnerungsfetzen, der mir zeigte, das mir irgendjemand (ich weiß nicht wer, wann oder wo) mir zum einschlafen ein Buch vorlas, das quasi einem Aufklärungsbuch ähnelte. Ich erinnere mich nur daran, das ein Paar im Bett lag und Sie miteinander geschlafen haben. Ein Satz hat sich in meinen Kopf gebrannt: „ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum man es nicht länger macht wenn es doch so schön ist, es ist aber anstrengend“
Es war auf jeden Fall ein gezeichnetes Aufklärungsbuch für Kinder, dennoch ist dieser erinnerungsfetzen etwas seltsam, wenn ich daran denke.

Des Weiteren hatte ich sehr früh das Verlangen meinen Körper zu erkunden. Meinen ersten Orgasmus hatte ich mit ca 8 Jahren. Teilweise bekam ich bei den Versuchen einen Orgasmus zu bekommen ganz komische intensive Bauchschmerzen. Ich habe aber ein unglaubliches Bedürfnis gehabt dieses Gefühl endlich das erste mal zu erleben.
Ich weiß bis heute nicht, wieso ich im
Alter von 6-8 Jahren scheinbar schon so viel über das Thema Sex usw wusste.

Ich kann mich allgemein daran erinnern, dass ich damals bei meinen Großeltern übernachtet habe. Wie oft, weiß ich nicht.
Ich habe auch keinerlei Erinnerungen daran, ob mein Bruder sich dabei war. Ich bin mir fast sicher das es nicht so war. Ich kann mich an einen Moment erinnern wo ich gefragt habe, wen genau weiß ich nicht, warum mein Bruder bei Oma K. schlafen darf und ich zu Oma A. muss..

Heutzutage ist es so, dass Oma A., die ein wirklich schwieriger Mensch ist , etwas weiter von uns weg lebt. Natürlich sind mein Verlobter und ich hin und wieder zu Besuch. Mir fällt es auf, das ich durchgehend eine unerklärlichen, unerträglichen Hass empfinde. Ich bin andauernd Tierisch genervt von ihr, egal was sie tut sagt oder macht. Ich ertrage es kaum mit ihr in einem Raum, halte es aber gezwungener Maßen aus, weil ich dachte, dass mit mir etwas nicht stimmt. Das ich manchmal in etlichen Situationen, die teilweise nicht schlimm sind, recht schnell innerlich aggressiv werden kann habe ich öfter, frage mich schon jedes Mal wieso das so ist.
Ich ertrage es nicht ihr beim Essen zuzuhören oder ihren Mund anzusehen. Es ist nicht so, dass es allgemein ein kleiner Ekel vor Essensgeräuschen ist. Es macht mich innerlich wahnsinnig und ist kaum auszuhalten. Vorallem ihr schmatzen macht mich verrückt.
Ihre Finger sind genau so seltsam. Jedes Mal fallen sie mir auf. Nicht abstoßend, aber durchaus negativ. Einordnen kann ich das nicht.

Ich habe eine enorme Platzangst und ständige Albträume. Diese negativen Träume überwiegen sehr enorm. Diese Träume fingen bei mir in jungen Jahren an. Ich werde jedes Mal verfolgt. Von einer Person, bis hin zu mehreren Personen. Ich sehe diese „Wesen“ nicht, ich weiß aber das sie dort sind. Diese Träume spielen sich an den verschiedensten Orten ab. Sie sind gefühlsmäßig immer enorm realistisch, es kommt manchmal auch vor, dass ich mir selbst sage das alles gut ist, weil ich nur Träume, das ist aber die Ausnahme. Ich spüre eine enorme Panik während ich Träume mehr als realistisch. Dieses Gefühl ist schrecklich und enorm erdrückend.

Das schlimme ist, das wir einen Missbrauch mittlerweile nicht mehr ausschließen können, auch wenn ich mich da nicht zu 100% festlegen möchte, da es natürlich eine enorme Anschuldigung ist. Ich habe aber das Gefühl, als ich mit meinem Freund darüber gesprochen habe hinsichtlich Oma das Gefühl gehabt als habe ich recht. Als würde mir mein Körper ein ganz lautes JA!!!! entgegen brüllen. Ich habe aber einfach, so sehr ich mich anstrenge nicht einen Fetzen an Erinnerung an ihr altes Haus und die Zeit die wir dort verbracht haben. Diese Gedächtnislücke macht mich wahnsinnig..

Es ist unwahrscheinlich schwer das ganze zu erklären und ich habe auch bereits einen Termin bei einer Therapeutin.
Aber vielleicht erkennt jemand in einigen Dingen gewisse Auffälligkeiten..

Mitglied Mirage ist offline - zuletzt online am 07.08.19 um 09:31 Uhr
Mirage
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Ich muss eben etwas korrigieren. Als ich am Anfang schrieb das meine andere Oma mit meinem Opa in einem Haus lebte an das mir Erinnerungen fehlen. Das war nicht Oma K., sondern Oma A.

Habe mich verschrieben

Mitglied Mirage ist offline - zuletzt online am 07.08.19 um 09:31 Uhr
Mirage
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Und nochmal muss ich was ergänzen. In besagten träumen habe ich ganz oft das „Problem“ das ich, wenn ich wegrennen möchte nicht von der Stelle komme und wenn dann nur unwahrscheinlich langsam..

Des Weiteren habe ich oft Depressionen und oftmals eine ziemliche Antriebslosigkeit..
Das fand ich noch wichtig zu erwähnen

Mitglied Maxi54321 ist offline - zuletzt online am 10.05.20 um 06:43 Uhr
Maxi54321
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Hast du es schon mal mit einer Art Therapie versucht? Oder Hypnose um sich an mehr von früher zu erinnern?

Mitglied Sarah123_-_ ist offline - zuletzt online am 25.05.19 um 14:03 Uhr
Sarah123_-_
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Von Bruder sexuell missbraucht, schützt meine Familie ihn?

Hallo zusammen
Ich habe ein Anliegen, das mir bereits seit Jahren auf dem Herzen liegt.

Ich bin 21 Jahre alt und wurde vom 9. Lebensjahr an bis zu meinem 15. Lebensjahr von meinem Bruder, der 8 Jahre älter ist, sexuell missbraucht. Da mein Vater mir und meinen weiteren 4 Geschwistern nie ein guter Vater war und uns oft geschlagen hatte, sahen wir meinen Bruder immer als Vorbild oder Vaterfigur an. Anfangs verstand ich es nicht, doch je älter ich wurde, desto besser verstand ich, was da passierte und desto aggressiver ging er vor.

Mit 15 brachte ich es schliesslich übers Herz, meinen Eltern davon zu erzählen. Diese reagierten jedoch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Kurz danach zog sich mein Bruder in seine Wohnung zurück und zeigte Anzeichen von Schizophrenie, womit er später diagnostiziert wurde. Meine Eltern vernachlässigten dabei die komplette Missbrauchsgeschichte, erwähnten es nicht ein einziges Mal wieder und eilten ihm zur Hilfe. Kurz darauf zog er wieder bei uns ein.

Da meine Eltern streng gläubige Muslime sind, verboten sie es mir oftmals rauszugehen. Wenn ich ihnen sagte, dass ich Abstand von meinem Bruder brauchte, antworteten sie nur mit „du musst diese Sache nicht als Ausrede verwenden“. Daraufhin kam heraus, dass er sogar meine jüngere Schwester einige Male missbraucht hatte. Daraufhin zog er ins obere Stockwerk der Wohnung, weil meine Schwester und ich nicht locker liessen. Dennoch mussten wir ihn beinahe tagtäglich sehen.

Meine ältere Schwester, die immer unsere Ansprechsperson war und unsere Frustration teilte, verzieh ihm das was er uns angetan hatte ebenfalls und unterstützte ihn in vielen Sachen. Auch mein anderer älterer Bruder, der Anfangs extrem angewidert von ihm war, baute danach eine enge Verbindung zu ihm auf und war ihm ein besserer Bruder, als er es uns jemals war.

Ich bin mittlerweile mit meinem Freund zusammengezogen, weshalb mich meine Eltern lange terrorisiert haben und mich mehrere Male verstossen hatten. Meine Mutter meinte davor, dass sie meine kleine Schwester und kleinen Bruder mitnehmen würde, wenn ich etwas in dieser Richtung täte. Und nun ist sie mit ihnen nach England gezogen. Die zwei sind der einzige Anhaltspunkt den ich in der Familie habe und nun sind sie weg. Ich sehe sie höchstens noch ein Mal im Jahr.

Nun geht es meinem Bruder seit übern einem Jahr wieder okay und er könnte wieder alleine wohnen, dennoch ist er, sobald ich ausgezogen bin, in die Wohnung zu meinem Vater gezogen.

Ich weiss, dass es nicht einfach zu verkraften ist, dass ein enges Familienmitglied ZWEI anderen Familienmitgliedern so etwas angetan hat. Doch meine jüngere Schwester und ich fühlen uns komplett alleine in dieser grossen Familie und ich frage mich immer wieder, ob ich überreagiere, denn anders kann ich mir ihr Verhalten nicht erklären.

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, da ich wirklich nicht mehr weiter weiss. Es tut mir leid, dass es so lange geworden ist, es gibt noch so vieles, das passiert ist und ich nicht erwähnt habe, doch ich wollte euch einen groben Überblick verschaffen.

Vielen Dank fürs Durchlesen!!

Mitglied Henndrick ist offline - zuletzt online am 05.08.20 um 00:35 Uhr
Henndrick
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Liebe Sarah,
das ist eine ganz schreckliche und furchtbare Geschichte die du da in deiner Familie erlebt hast, was da gelaufen ist ist nicht nur strafbar sondern auch Menschen verachtend . Familie ist das für mich nicht denn da sollte jeder für den anderen einstehen. Ich freue mich das du jetzt einen Freund hast der sicher zu dir steht. Baut euch lieber selbst ein eigenes Leben auf und wenn es der richtige ist eine eigene kleine Familie. Deine anderen Geschwister und deine Eltern die dir so viel Leid angetan haben auch wenn es das eigene Blut ist würde ich verlassen.
Ich wünsche dir mit deinem Freund alles gute für die Zukunft.
LG Henndrick

Robert
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Robert

Sexueller Missbrauch in Familien

Ständig hört man in den Medien, das Kinder von Verwandten oder Bekannten sexuell mißbraucht werden. Diese Kinder leiden ein Leben lang darunter. Aus Angst und Scham sprechen sie mit niemandem darüber. Oft leiden sie unter Angstzuständen. Oft sind auch die Strafen für solche Vergehen viel zu gering. Wie denkt ihr darüber? Wie kann man diesen Kindern helfen, damit einigermaßen fertig zu werden? Wie sollten die Täter bestraft werden?

ice tea
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ice tea

Geht es um Bestrafung oder Hilfe für Betroffene?

Ein harte Bestrafung des Täters wird für das Opfer nur eine kleine Genugtuung sein und nichts an dem Erlebten und dessen notwendiger Aufarbeitung ändern. Vielleicht um Abschließen zu können oder ohne Angst vor Rache des Täters leben zu können.

Die Dunkelziffer stellt ein Vielfaches der Anzeigen dar. Und von den Angeklagten wird auch nur ein Bruchteil schuldig gesprochen. Deswegen ist es für die meisten Betroffenen auch von keiner Relevanz.

An erster Stelle der öffentlichen Diskussion sollte immer die Vermeidung und Aufdeckung von Missbrauch stehen. Die meisten Täter lassen sich auch nicht von einem möglichen Strafmaß abschrecken, das ja normalerweise ein wichtiger Zweck des Strafmaßes sein müsste. Ob nun 5 Jahre oder 10 Jahre ist meist unwichtig.

Der einzige(?) Vorteil wäre, dass mit einem höheren Strafmaß potentielle Wiederholungstäter länger hinter Gittern sitzen und damit weiter Opfer verhindert werden würden.

Wäre ich beinhart, würde ich bei schwerem Missbrauch und mehrfacher Vergewaltigung lebenslang vergeben, aber mit Sicherheitsverwahrung, nicht nur die üblichen 20(?) Jahre und bei guter Prognosis wieder auf freien Fuß. Wiedergutmachungszahlung an das Opfer sind dann leider schwerer zu vollziehen, weil der Täter vorm Einsitzen alle seine Vermögenswerte vernichten könnte, weil er sowieso nie das Freie sehen wird, wenn er denn welche hat.

Wir können es jedoch auch nicht machen, weil dann sogar Mord mit weniger bestraft würde und Opfer zusätzlicher Gefahr ausgesetzt wären (Zeugen etc.). Es würde reichen, die jetzigen Anzeigen konsequenter anzugehen und stattdessen die Zeit für mehr Aufklärung zu Gewalt gegen Kinder nutzen. Hätte das Kind weniger Angst, würde es eher das Schweigen treffen.

Ebenso sollten Opfer mehr Zugang zu Therapien haben, was soweit ich öfters lese, nicht der Fall ist.

Ist jetzt etwas viel, aber hier ist eh nicht viel los und auf langes Diskutieren habe ich persönlich selten Lust.

Aber gut, dass du dich dafür interessierst.

mfg

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Schweigen.....

Dieses Thema wird oft totgeschwiegen , die Gründe sind mir als Opfer unverständlich .Bei mir war's die eigene Mutter die sich sehr intensiv um mein Geschlechtsteil kümmerte. Sie konnte die Finger nicht davon lassen und sie machte kein Geheimnis daraus manchmal wurde ich regelrecht vorgeführt. Es begann mit regelmäßigem zurückziehen meines Vorhäutchens als ich drei war und ging so weit das ich in ihrer Hand ejakulierte wenn und so oft sie das wollte. Ich bin dem Ganzen erst entkommen als ich erwachsen war und auszog . Sie hatte mich völlig unter Kontrolle und nutzte das aus. Es haben genügend Leute mitbekommen aber alle haben geschwiegen oder sogar zugesehen. Unter diesen Umständen war mir das nicht einmal peinlich und ich habe mich auch nicht gewehrt.

LG Leo

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Schleichend

So ein Missbrauch beginnt schleichend mit kleinen unscheinbaren Dingen. Erst wurde bei mir auch nur versucht meine Vorhaut zurückzuziehen weil man das ja bei einem kleinen machen "muss ", Das Ergebnis der Bemühungen wurde dann allen möglichen Leuten gezeigt zu Hause und am Strand. Später wurde stolz meine Beschneidung präsentiert mit dem dann wesentlich kürzeren Vorhäutchen. Meinen Penis zu befummeln gehörte selbstverständlich dazu genau wie den Rest vom Häutchen so richtig weit zurück zu ziehen oder die Hoden zu ertasten . Auch eine Erektion war kein Grund damit aufzuhören im Gegenteil Mum fand Gefallen daran . Irgendwann provozierte sie meinen ersten trockenen Höhepunkt .

DarkSecret
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DarkSecret

Als Kind sexuell missbraucht?

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich habe zunehmend den Verdacht, dass ich als Kind sexuell missbraucht wurde. Ganz kurz zur Vorgeschichte:

Ich (30) war 7 Jahre in einer Misshandlungsbeziehung (häusliche Gewalt in jeder Form, Stalking), leide an psychosomatischen Beschwerden und habe eine PTBS.

Ich befinde ich mich seit einiger Zeit in Psychotherapie. Bisher habe ich mich wirklich verzweifelt nur auf die Dinge in der Gewaltbeziehung fokussiert. Doch es sind zwischendurch immer wieder Erinnerungen aufgeploppt aus den Zeiten davor, die ich jedoch weg geschoben habe.

Nun ploppen diese Erinnerungen, Gedanken immer häufiger auf, werden deutlicher und klarer. Ich habe daher kürzlich in alten Tagebüchern gelesen, dass ich mit 14 Jahren von meinem Freund zum Sex gezwungen wurde, war mir bekannt, aber das in der Zeit noch mehr passiert ist (Übergriffe durch seine Kumpels) laut den Tagebüchern, daran habe ich keinerlei Erinnerungen.

Tagebücher lügen nicht, sagt meine Therapeutin und sie erklärt diese "Amnesie" als Schutzmechanismus.

Mit 16 kam es zu einer versuchten V****g. Auch das ist mir bekannt, wobei ich alle diese Erinnerungen jahrelang verdrängt habe und sie erst jetzt seit der PTBS/Therapie wiederkommen.

Jedenfalls habe ich noch mehr Erinnerungen, die z.Z. wiederkommen - aus meiner Kindheit, Kindergartenalter. Viele Dinge davon waren jahrelang weg, aber sie ploppten immer mal wieder bei Gelegenheit auf. Ich konnte (oder wollte) damit nichts anfangen und weg waren sie wieder. Immer mit einem sehr unguten Gefühl verbunden und etlichen Fragen.

Nun werden diese Erinnerungen häufiger und deutlicher, das Gefühl, dass damals was passiert ist immer stärker. Vieles ergibt plötzlich Sinn, warum ich bin, wie ich bin, mich so verhalte usw. Wenn diese Erinnerungen kommen, rede ich mir ein, dass ich spinne (was schon als Schutzmechanismus bezeichnet wurde), aber tief im Inneren WEIß ich sicher, dass es genauso war, denn es kommt mir alles unfassbar bekannt vor.

Ich muss dazu sagen, dass bisher jede Erinnerung, jedes Gefühl egal in welcher Hinsicht korrekt war und durch Tagebücher, Fotos usw bestätigt wurde.

Ich frage mich nun, ob es wirklich sein kann, dass ich als Kind sexuell missbraucht wurde und ich es all die Jahre verdrängt habe, es nun durch die Ptbs/Therapie wieder zum Vorschein kommt?

Ich war kurz vor der ersten Vergewaltigung mit 14 beim Frauenarzt und ich war noch Jungfrau. Aber sexueller Missbrauch kann auch ohne Eindringen stattfinden...

Ich werde euch mal schildern, was da so für Erinnerungen hochkommen:

- Ich hatte schon als Kind extreme Angst und Atemnot, wenn ich auf dem Rücken lag.
- Wenn ich im Bett lag, musste ich eine Wand im Rücken haben damit niemand von hinten heranschleichen konnte, ist heute noch so
- Duschen/Ausziehen in öffentlichen Gebäuden war mit einem riesigen Theater verbunden
- Ausziehen vor anderen war ohnehin ein Alptraum
- Zuhause beim Duschen/Baden/Um-/Ausziehen hatte ich über Jahre die Gedanken "Schnell abtrocknen, schnell Unterhose anziehen - dann sieht er erstmal nichts, dann bin ich halbwegs sicher. Schnell Shirt und Hose drüber, dann bin ich komplett sicher" - ich habe mich immer extrem beeilt, weil ich riesige Panik hatte, dass "er" (jemand?) reinkommt und mich nackt erwischt.
- Ich erinnere mich, dass Reisen mit dem Kindergarten in riesigem Theater ausarteten, meine Eltern mich teilweise abholen mussten; das bei diesen Reisen artige Kinder separat duschen/baden durften mit den Erziehern; das mir ein Junge mit steifem P gegenüberstand und ein Mann (Erzieher?) seinen großen, steifen P. zeigte und wollte, dass ich (wir) ihn anfasse
- Kindergarten war ohnehin ein Alptraum, ich stand jeden Morgen heulend hinterm Fenster, wenn meine Mutter gegangen ist, ich wollte da nicht bleiben
- ich hatte Angst vor einem Erzieher; zu einem anderen hatte ich ein sehr intensives (zu intensives??) Verhältnis -> den treffe ich manchmal zufällig und verspüre Ekel
- Ich habe meiner Mutter mal erzählt, dass mich jemand (ich hab einen Namen genannt! das weiß ich sicher, aber ich habe aktuell kein Bild und Namen dazu) "unten" angefasst hat und mir weh getan hat.. sie meinte, so was sagt man nicht, ich soll nicht lügen, denn das hätte schlimme Konsequenzen für denjenigen
- Besuch bei der Kinderärztin artete ebenso in Theater aus, da ich mich nicht anfassen lassen wollte; sie untersuchte mich auch mal "unten", weil ich Schmerzen hatte.. was dabei rauskam, weiß ich nicht; leider lebt sie auch nicht mehr
- Ich erinnere mich, wie mich jemand unten gestreichelt hat und meinte, dass das in Ordnung ist und schön sei... fand ich nicht und ich wollte das auch nicht
- Ich befriedigte mich schon in jungem Alter oooft selbst, auch mit Geräten - wie kommt ein Kind auf so was?
- Selbstbefriedung in der Öffentlichkeit, z.B. auf dem Rücksitz des Autos während die Eltern vorne saßen, oder im Schwimmbad etc
- Ich fragte sogar Erwachsene (Männer) ob sie mich z.B. am Po streicheln
- Ich spielte Doktorspiele mit anderen Kindern, überredete sie dazu
- Mit meiner Tante und einer Puppe wiederholte ich immer wieder eine Situation, dass mich diese Puppe (sie stand für eine Person) anfassen sollte zwischen den Beinen oder an einer Verletzung, dass ich das nicht wollte, es mir weh getan hat und sie es trotzdem immer wieder getan hat, obwohl sie mir Schmerzen zufügte und es ihr verboten wurde; dass ich unten Schmerzen hatte und die Puppe immer wieder drauf gehauen hat - Das sind doch keine normalen Kinderspiele?!
- Meine erste Periode war für mich der absolute Alptraum. Ich wollte keine Frau werden.
- Ich habe mit 13 bereits sexuelle Erfahrungen gemacht - an die kann ich mich deutlich erinnern und das steht auch so in den Tagebüchern. Ich wurde zu sexuellen Handlungen gezwungen.
- Mit 14 die V*** durch meinen Freund und seine Kumpels.
- Mit 16 versuchte V***
- und zwischendurch bin ich immer wieder in Situationen gelandet, die ich nicht wollte, aber auch nicht verhindern konnte, denn bevor ich gar keine Aufmerksamkeit bekam, nahm ich lieber Sex in Kauf
- Mit 19 kam mein Ex, der der Erste war, der sich um meine sexuellen Bedürfnisse kümmerte und mir den Spaß am Sex näher brachte.... bis er mich dann die letzten 2 Jahre der Beziehung regelmäßig zwang & auch nach der Trennung nochmals über mich herfiel...

Dort, wo wir mit dem Kindergarten auf Reisen waren - es war immer derselbe Ort, auf dem Gelände eines Kinderheims - gab es laut Internet sexuellen Missbrauch an den Kindern, die dort im Heim lebten.

Ich habe das mit dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch in der Kindheit in der Therapie noch nicht angesprochen, da es mir unglaublich unangenehm ist und ich auch keine falschen Thesen aufstellen möchte.

Momentan weiß ich nicht mehr, was ich denken soll. Mir kommt das alles so extrem bekannt vor und ich weiß absolut sicher, dass nichts davon ausgedacht ist, ich hab auch einen Verdacht wer es gewesen sein könnte, aber ich sehe das Gesicht noch nicht sicher/deutlich. Es ist nicht greifbar.

Was denkt ihr, können diese Erinnerungen auf sexuellen Missbrauch hindeuten? Kann das echt so lange verdrängt worden sein?

Tut mir Leid für den langen Text....

Viele Grüße,
DarkSecret

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ DarkSecret

Ungeschehen kannst du es nicht machen auch nicht wenn du es verdrängst, die Erfahrung habe ich gemacht. Ich habe es sehr lange ertragen müssen von meiner Mum missbraucht zu werden und habe das auch verdrängt. Die Erinnerung kommt scheibchenweise zurück . Vieles erscheint einem als Kind normal obwohl es nicht normal ist. Das fing mit dem zurückziehen meiner Vorhaut an, die dann auch immer zurückgezogen bleiben sollte. Mir war das sehr unangenehm wenn Mum sie mir zurück zog. Mir wurde dann auch die Vorhaut gekürzt . Befummeln musste ich mich trotzdem lassen . Oft bekam ich eine Erektion wenn sie mir die Haut am Schaft straff zurück zog oder wenn sie meine Hoden abtastete . Auch wenn ich dagegen ankämpfte konnte ich mich nicht wehren und sie ließ mich das spüren wenn sie mich dann ejakulieren ließ. Irgendwann resignierte ich und gab auf nahm es hin. Auch die anderen Dinge an die ich mich nur schwach erinnern kann.

LG Leo

Mitglied Evangeline ist offline - zuletzt online am 01.07.12 um 14:34 Uhr
Evangeline
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Sexuelle Übergriffe im Bekanntenkreis

Leider sind sexuelle Uebergriffe in den eigenen vier Wänden oder im Bekanntenkreis keine Seltenheit. Und die wenigsten Opfer zeigen die Täter an. Aus Scham, aus Angst. Spätestens seit dem Fall Kachelmann wissen wir, dass es bei einer Gerichtsverhandlung nur Verlierer gibt. Das Leben der Opfer wird in jedem Fall nie mehr das gleiche sein. Dazu habe ich gerade ein beeindruckendes Buch gelesen: Geständnis eines Vergewaltigers. Eine brutale Tat aus der Sicht des Täters.
Muss man lesen.

Mitglied LinaE ist offline - zuletzt online am 05.01.14 um 17:04 Uhr
LinaE
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@Evangeline

Toll und jetzt?

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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Es geschieht oft wie auch be mir im Bekanntenkreis beziehungsweise durch die Eltern. Bei mir war es meine Mum die mich peinigte. Es gab im Bekanntenkreis viele Mitwisser weil es bei mir nicht heimlich geschah also oft nicht unter vier Augen . Mir wurde auch wenn jemand anderes anwesend war am Penis herumgespielt. Das hatte sich so eingeschlichen . Schon sehr früh wurde mir ständig die Vorhaut zurückgezogen auch öffentlich am Strand oder im Garten. Irgendwann begann Mum gefallen daran zu finden wenn ich deswegen eine Erektion hatte. Sie verstand es mich bis zum äußerstem zu bringen. Anfangs konnte ich noch nicht ejakulieren später schoss es aus mir heraus. Ich hatte aufgegeben dagegen anzukämpfen auch wenn's mir sehr peinlich war besonders vor Anderen. Es ist sehr demütigend so vorgeführt zu werden besonders wenn man glaubt selbst schuld zu sein.

Mitglied skapula ist offline - zuletzt online am 02.01.14 um 19:55 Uhr
skapula
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Viele Jahre verloren

Sexueller Missbrauch in der Kindheit hat fatale Folgen - Körperliche und Seelische. Missbrauchte Kinder haben verzögerte körperliche, soziale und geistige Entwicklung. Sie rutschen in der Schule ab. Der seelische Druck stört die Konzentrationsfähigkeit. Dazu kommen vermindertes Selbstwertgefühl, gestörte Selbstwahrnehmung und ängstliches Verhalten. Dies kann sich bis ins Erwachsenenleben fortsetzen. Diese Kinder erreichen ihre Reife viel später als ihre Altersgenosse. Sie haben Jahre in ihrer Entwicklung verloren. Leider interessiert das niemanden später im Berufsleben. Diese Erwachsene, die die Folgen aus ihrer Kindheit mitschleppen müssen, können in der Regel viel später die berufliche Ausbildung abschließen. Sie können meistens viel später ins Berufsleben eintreten. Häufig werden sie sogar abgewiesen mit der Bemerkung: Wieso haben Sie erst jetzt die Ausbildung abgeschlossen? Was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht? Was, Sie konnten nur mit Mühe die Ausbildung und die Prüfungen schaffen? Tja, wir brauchen Niemanden mit solchen Verzögerungen und mit einem solchen Zick-Zack verlaufenden Ausbildungsweg.
Es ist merkwürdig, dass sich bis jetzt wenige darüber Gedanke gemacht haben, dass diese Kinder völlig unschuldig Jahre aus ihrem Leben verloren haben und mit diesem Defizit im Erwachsenenalter nur hinkend vorwärts kommen können. Die Behörden schweigen. Mit psychiatrischer Behandlung und Unterstützung kann man diese verlorene Jahre nicht und nie zurückbekommen.

Mitglied Leolustig ist online
Leolustig
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@ skapula

Das kann ich nur bestätigen besonders wenn der Misbrauch erst sehr spät ein Ende fand . Bei mir ging das bis zum zwanzigsten Lebensjahr. Es ist zermürbend die Peinigungen immer wieder über sich ergehen lassen zu müssen . Hilflosigkeit wird zum ständigen Begleiter und ein Selbstbewusstsein zu entwickeln ist extrem schwierig.

Mitglied Sunshinelight ist offline - zuletzt online am 24.01.18 um 21:17 Uhr
Sunshinelight
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Möchte angstfrei Sex haben

Hallo alle zusammen,

Ich habe ein Problem und zwar bin ich 29 jahre alt und Jungfrau, bin seit 2 Monaten verheiratet aber hab Grosse angst vor meinem ersten mal bzw Sex, obwohl ich es eigentlich will.

Ich hab mich immer gefragt woran das liegt und dann ist mir eingefallen, dass ich mal als Kind sexuell missbraucht wurde... meine Eltern hatten ein waisenkind aufgenommen, er war ca 16 -17 jahre alt und ich war 8. Wir waren alleine zu hause. Beim Spielen und herumalbern zusammen hat er mich auf den Boden geworfen, während wir beide angezogen waren und sich dann rittlings auf mich gesetzt, und quasi mit seinem steifen Penis so getan als ob er Sex mit mir hätte und ihn immer in mich reingedrückt.
Obwohl ich in dem jungen alter nicht ganz verstanden habe was mit mir passiert war mir das ganz unangenehm, er hat dabei auch diesen lustvollen gesichtsausdruck gehabt der mir nicht ganz geheuer war.. und habe ihm gesagt er soll aufhören aber er hat mich ignoriert und weitergemacht. Am Ende hab ich doch gemerkt "irgendwie tut das gut".
Nun möchte ich mit meinem Ehemann Sex haben aber ich verkrampfe so sehr und habe so sehr Angst, dass ich ganz trocken werde. Wahrscheinlich assoziiere ich das was mir als Kind passiert ist unbewusst mit meinem Ehemann und empfinde die selben Gefühle wie damals, dass ich mich wehre, verkrampfe und mir das ganze unangenehm ist.

Wie kann ich locker werden und Sex lieben und geniessen? Und zulassen? Ich will es ja eigentlich.

Mitglied MoonlightDaytime ist offline - zuletzt online am 12.04.18 um 21:17 Uhr
MoonlightDaytime
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Bearbeite die erfahrung und vertraue deinem ehemann

Hallo sunshinelight!

der junge sollte sich schämen eine volksschülerin sexuell zu missbrauchen!
verarbeite deine erfahrungen, indem du tust, was dir gut tut. sei es fitness betreiben, yoga, sport, malen, singen, alles von der seele schreiben, ins kissen schreien u.ä.
wenn du wen persönlich findest, dann taste dich an dieses thema an und rede mit der person. wie wärs mit jemand professionellen?
um sex schön zu assoziieren, musst dich die nähe von der person genießen können und dich bei ihm gut aufgehoben fühlen.

Mitglied stefanherbert63 ist offline - zuletzt online am 10.01.20 um 09:28 Uhr
stefanherbert63
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Da wo abhängigkeiten Ausgenutzt werden und es nicht einverstätniß von einer Person nicht gegeben ist so auch wenn es ein Verstoß gegen Moral und gute Sitten überschritten wird.

Mitglied LarissaCassandra ist offline - zuletzt online am 30.10.17 um 15:40 Uhr
LarissaCassandra
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Fühlt er sich schuldig?

Hallo liebe community,
Ich wurde vor 4 Jahren mit 15 von einem 2 Jahre älteren Kerl sexuell missbraucht. Ich bin nie zur Polizei gegangen oder habe es sonst irgendwem außer meinem engsten Kreis erzählt. Jetzt zu meiner Frage. Seit 4 Jahren und v.a. seit 3 Jahren versucht mein "Täter" regelmäßig Kontakt zu mir aufzunehmen. Er tut dann immer so als wäre nie was gewesen. Egal wo ich ihn blockiere, er findet immer einen neuen Weg in mein Leben zu treten. Er hat sich sogar schon eine Neue Handynummer zugelegt damit er mich von dort aus erreichen kann oder er stand schon paar mal vor meiner Haustüre. Ich weiß weder was ich machen soll, noch warum er das tut. Fühlt er sich schuldig? Ist er so besessen von mir, wie er es einst behauptet hat?

Mitglied MoonlightDaytime ist offline - zuletzt online am 12.04.18 um 21:17 Uhr
MoonlightDaytime
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Das nächste mal, wenn er sich persönlich bei dir meldet: ruf die polizei!
schildere der polizei die situation, damit machst du auf den fall aufmerksam und zeigst den angreifer, dass du schritte dagegen setzt und es für ihn ernstzunehmende konsequenzen geben kann.
stalking bzw. beharrliche verfolgung ist eine straftat, die mit geldstrafe oder freiheitsstrafe mit sich ziehen kann. sprich, gesellschaftlich hat sich die handlung einigermaßen als schwere und ernstzunehmende psychische gewalt etabliert

Mitglied Maximilian2000 ist offline - zuletzt online am 18.10.17 um 01:03 Uhr
Maximilian2000
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Glaube ich wurde als Kind von meinem Stiefvater sexuell mißbraucht

Hey ....
also ich bin jez 17 und dahmal hatte meine mutter nen freund der war so paar jahre bei und da war ich ungefär von 7-11 bei uns und naja er hat mich auch geschlagen oder auch mal eingesperrt also öfters und jez habe ich seid ein paar wochen wider nen albtrauch wenn es einer ist .in dem werde ich von ihm sexuell mißhandelt werde und ich denke das ich es einfach verdrängt habe aber habe angst es zu erfaheren. die fragen die ich habe mochte ich aber schon gerne klären .

kann ich es so lange verdrängt haben also so ung. 6-11 jahre verdrängt haben

und soll ich es dann meiner mutter erzählen ?

habe angst da sie schon viel stress mit meinen geschwistern hat das sie das nicht verkraftet :(

bitte um hilfe ...

Moderator Hayate ist offline - zuletzt online am 29.10.19 um 22:12 Uhr
Hayate
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Schwierige Situation

Also ich kann aus Erfahrung sagen, dass man etwas derart lange verdrängen kann. Einem Kumpel von mir ist d ähnliches passiert.
Es aufzuarbeiten, auch wenn es wirklich verdammt schwierig ist, ist meistens eine kluge Alternative.
Wenn du mit deiner Mutter darüber sprechen möchtest, würde ich das an deiner Stelle auch machen, auch wenn sie viel mit deinen Geschwistern zu kämpfen hat, wird sie dir bei sowas sicherlich zuhören und Stärke zeigen. Alternativ vertraue dich anderen Menschen, die dir nahe stehen, an. Den Großeltern, Tanten, Onkel, Paten, dem besten Freund oder der besten Freundin. Hauptsache du redest darüber, es kann dir nur helfen.

Viel Erfolg!

Nessy
Gast
Nessy

Wer weiß weiter?

Hallo, ich bin Nessy (W/18).

Ich weiß nicht ob ich am richtigen Ort das hier frage, aber ich suche jemand der mich versteht und mir vllt sogar weiter helfen kann...

Ich würde vor ca 2 Jahren vergewaltigt, der a*** wurde nicht einmal von der Polizei angeklagt obwohl er alles zugegeben hat. Meine Vermutung deswegen ist das er die Polizei bestochen hat (Vermutung kommt daher, da er von seiner extrem reichen Familie geschwärmt hat und mich damit beeindrucken wollte.)
Mir wurden damals von ihm Drogen untergeschoben und ko Tropfen (wurde im Blutbild alles genau gesehen, ich habe nie Drogen genommen da ich nach wie vor nichts davon halte).
Ich wurde schwanger, ich hab das Kind aber früh verloren. Das macht mich am meisten fertig, als ich erfahren habe das ich schwanger davon geworden bin war ich geschockt, ich hab aber nicht lange gebraucht um mich auf das Baby zu freuen (auch wenn das komisch sich anhören mag aber das Würmchen konnte doch nicht dafür).

Ich wurde Depressiv, ich konnte eine zeitlang nicht auf die Straße aus Angst auf ihn zu treffen, nicht weil ich Angst vor ihn hätte, ich hab Angst wie ich reagieren werde wenn ich auf ihn treffen werden, denn in mir staut sich Tag für Tag eine übermäßige Wut.

Das alles zusammen macht mich extrem fertig, mich mach zwar von außen einen motivierten Eindruck aber es Frist mich innerlich auf.

Ich würde mich freuen wenn es irgendjemanden da draußen ist der mir irgendwie weiterhelfen kann. :///

Mitglied Yvonne851 ist offline - zuletzt online am 08.07.17 um 23:53 Uhr
Yvonne851
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Professionelle Hilfe

Es ist traurig zu lesen, dass Dir sowas passiert ist und der Kerl dann auch noch ungestraft davon gekommen ist. In meiner Familie wurde eine 6 jährige von dem Freund der Mutter mißbraucht. Er hat gestanden und bekam 1,5 Jahre auf Bewährung. Kann von uns bis heute keiner nachvollziehen. Das Du darunter leidest, kann ich sehr gut nachvollziehen. Hier wird Dir aber leider niemand einen wirklich brauchbaren Rat geben können, wie Du das alles besser verarbeiten kannst. Meiner Meinung nach wäre es sogar ziemlich leichtfertig. Für sowas gibt es professionelle Hilfe. Klingt blöd - ich weiß. Aber ein gut ausgebildeter Therapeut kann Dir wirklich dabei helfen, wie Schritt für Schritt ins normale Leben zurück zu finden und dein Trauma zu verarbeiten. Es gibt Organisationen, wie z. B der Weiße Ring, die speziell für Menschen wie Dich gemacht wurden. Da muss man sich auch nicht schämen. Die haben das richtige Feingefühl, jede Menge Geduld und können Dir bei allem helfen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Glück, dass Du Dein Leben trotzdem irgendwan wieder leben und genießen kannst.

Mitglied Ligeia_99 ist offline - zuletzt online am 03.06.17 um 18:41 Uhr
Ligeia_99
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Missbrauch nach Party

Hallo, ich bin 17 Jahre und würde vor knapp 3 Wochen von einem Klassenkammeraden sexuell missbraucht. Wir waren auf einer Party, wo ich viel zu viel getrunken habe, er allerdings kaum was. Ich hab dann bei ihm geschlafen weil ich nicht mehr anderst heimgekommen wäre. Ich war sehr stark betrunken (konnte kaum noch laufen und hab auch nichts mehr wirklich mitbekommen). Als wir dann bei ihm waren hat er mich in sein Bett gelegt und ich bin relativ schnell eingeschlafen. Ich bin aber immer wieder aufgewacht und hab gemerkt wie er mich anfasst und mich versucht zu küssen. Ich hab ihn immer wieder weggestoßen und mich versucht wegzudrehen, aber hat mich immer fester zu sich hingezogen. Ich hab mich immer wieder weggedreht und bin dann auch wieder eingeschlafen. Ich wurde allerdings wach als ich merkt, dass er gerade sein Penis in mich steckte. Ich konnte mich kaum bewegen und mir wurde es so schwindelig, dass ich schnell wieder weg war. Ich bin am nächsten morgen aufgewacht und hatte Bilder im Kopf, die mir jetzt Albträume beschaffen. Er ist in meiner Klasse und ich hab so Angst vor ihm. Ich Ertrag es nicht in seiner Nähe zu sein, weil ich direkt Angstzustände bekomm. Ich hab es zwei Freundinnen erzählt. Sie glauben mir zwar, aber es interessiert sie nicht wirklich. Ich weiß nicht was ich mache soll. Ich zuck zusammen sobald mich jemand berührt. Ich Ertrag es nicht mal dass mein bester Freund mich umarmt.
Ich bitte euch um Rat... ich weiss nicht weiter. Bin ich selbst schuld ? Übertreibe ich ? Bitte seid ehrlich und helft mir. 🙏🏼

Moderator Tom92 ist offline - zuletzt online Heute um 01:18 Uhr
Tom92
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@ Ligeia_99

Wenn das alles wirklich so passiert ist, wie du es hier geschrieben hast, bist du ganz bestimmt nicht schuld und ich glaube auch nicht, dass du übertriebst.
Wirklich helfen können wir dir wahrscheinlich nicht, du braucht schon eher Hilfe von Leuten, mit denen du darüber sprechen kannst. In einem Forum kannst du zwar Tipps bekommen, was du machen könntest, aber du solltest dir wirklich besser "professionelle" Hilfe suchen.
Dass das deine Freundinnen nicht wirklich interessiert, finde ich ziemlich sch....
Evtl. solltest du auch darüber nachdenken, ob du den Typ nicht anzeigst. So wie du es geschrieben hast, war das wohl eine Vergewaltigung (Ich wurde allerdings wach als ich merkt, dass er gerade sein Penis in mich steckte).
Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen helfen.

Mömm
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Mömm
Tom hat alles gesagt

Tom 92 hat alles gesagt. Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Du brauchst dringend professionelle Hilfe. Egal wo du wohnst, auch in deiner Nähe gibt es eine Niederlassung der Lebensberatung. Nichts wie hin

yvonne
Gast
yvonne
Hay

Dein weg sollte dich zu Polizei sowie zu einem Pychologen führen. Mit ihnen kannst du über deine Erlebnisse sprechen. Der Kerl sollte sichergestellt werden.

Sandra
Gast
Sandra

Therapie, aber bei wem

Hallo, ich bin 32 Jahre, habe 2 Kinder und wurde als Kind mißbraucht und mißhandelt. War in einem katholischen Nonnenheim und habe dort die Hölle erlebt. Mein Lehrer hat mich in der 2. Klasse sexuell belästigt und der 17 Jährige Bruder eines Mitschülers hat mich mit 8 Jahren vergewaltigt. Ich habe versucht mein Leben auf die Reihe zu bekommen und habe alles verdrängt. Hatte zwar Eßstörungen und habe mir die Arme aufgeschnitten, aber meine Umwelt hat mich als starken Menschen wahrgenommen. Aber irgendwie geht es gerade nicht weiter. Bin seit 8 Wochen arbeitslos und kann nicht mehr. Ich glaube ich brauche eine Therapie. Habe es füher schon mal probiert, aber immer abgebrochen. Hier in der Stadt gibt es eine Selbsthilfegrupe, aber da muß man 25€ pro Sitzung zahlen. Was könnt ihr mir empfehlen an Therapien? Wo sollen sich Erwachsene hinwenden, die als Kind mißbraucht wurden? Keiner kann mir helfen. Sandra

Hexe1972
Gast
Hexe1972
Traumata Therapie

Es gibt Kliniken : einfach Google traumata

Mitglied Shawty_Mane ist offline - zuletzt online am 07.07.14 um 00:19 Uhr
Shawty_Mane
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Missbraucht als Kind - Therapien haben nicht geholfen

Als ich ein kleines Mädchen war, nicht älter als 6 Jahre, wurde ich zu Bekannten eingeladen. Ich habe mich gefreut denn ich war schon mehrmals dort. Die Bekannte war eine Gute Freundin meiner Mutter, weshalb sie mich auch mal alleine dort lies.
Die Bekannte hatte selber vier Kinder, davon zwei Töchter und zwei Söhne. Eine Tochter war vier Jahre alt, ein Sohn war sieben oder acht, der andere Sohn war bereits Erwachsen, und die andere Schwester auch.
Gemeinsam haben wir gespielt, irgendein Rollenspiel, dass man in dem alter spielte. Doch dann kam die älteste darauf etwas anderes zu machen. Sie wollte das ich mich ausziehe. Danach nahm sie mich mit in ihr Zimmer, dort wollte sie das ich mich ins Bett lege.
Sie missbrauchte mich sexuel. Ein wenig später zwang sie ihren kleinen Bruder mit mir ins Bett zu gehen.
Wir machten was sie sagte. Wir wollten keinen ärger. Nachdem ich an diesem Tag von meiner Mutter abgeholt wurde, sprach ich kein Wort darüber, niemand sprach darüber. Deshalb besuchte ich ob wollte oder nicht die Familie noch öffters. Und ich wurde auch ein zweitesmal mit dem gleichaltrigen Jungen ins Bett geschickt.
Seit dem das passiert ist, ist viel Zeit vergangen. Ich Das Mädchen das damals so klein war, ist heute fast Erwachsen. Heute weiß ich, dass man das nicht durfte, dass man Kindern soetwas nicht antun darf.
Ich gebe mir dir Schuld. Ich habe Depressionen, Schlafstörungen und Selbstverletzendes Verhalten. Ich war bereits 2 mal in einer Psychatrie, habe ewig lange Therapien hinter mir, doch es hat nichts gebracht. Es ist für mich total schwer darüber zu Reden. Ich habe es noch niemanden erzählt. Habt ihr einen Rat für mich ?

Hexe1972
Gast
Hexe1972
So etwas ist mir auch geschehen

Ich war in einer Traumata Klinik 5 Mon.dort habe ich gelernt wie man damit umgehen kann. Es wird nie leicht darüber zu sprechen am besten geht es über Seelsorge du bleibst anonym und sie hören zu und helfen. Hast du schon mal gehört es ist wie es ist? ( Es bereitet du kannst es nicht ungeschehen machen also mach das Beste daraus, das hat mir geholfen ) . Oder schreibe es auf und lese es bis es langweilig ist das mache ich so kann man lernen damit um zugehen. Es ist ein langer Weg

Mitglied RoomyDoo ist offline - zuletzt online am 10.05.17 um 10:46 Uhr
RoomyDoo
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Wie kann ich Sex wieder zulassen?

Hallo
Ich bin 19 Jahre alt und wurde vor 5 Jahren mehrfach Opfer von sexuellem Missbrauch durch einen Freund. Ich war anschließend ein halbes Jahr in stationärer Therapie und noch weitere 3 1/2 Jahre bei einer ambulanten Therapeutin. Es hat mir soweit geholfen, dass mich im Alltag Erinnerungen nicht mehr völlig überrollen und fertigmachen. Ich hab es nicht über mich gebracht den Verantwortlichen anzuzeigen. Ich kannte Ihn schon seit frühester Kindheit; er war wie ein großer Bruder für mich. Zu dem Zeitpunkt hatte er selbst eine Menge schwerer Schicksalsschläge zu verarbeiten. Für mich war nicht wirklich er der Täter, auch wenn seine Taten unentschuldbar bleiben.. Nachdem er mir in den Jahren danach immer wieder über den Weg gelaufen ist und ich jedes Mal das Gefühl hatte gleichzeitig schockgefrostet, erwürgt, in die Magengrube geschlagen und vom LKW überrollt zu werden hatte ich genug. Es musste sich etwas ändern und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht bereit war mein Leben wegzuwerfen, weil sich dieser Kerl nicht unter Kontrolle hatte. Ich wollte nicht immer wieder von dem Gefühl beherrscht werden nichtig und schwach und bedeutungslos zu sein. Ich wollte keine Angst mehr vor diesem Mann haben. Also traf ich ihn und habe ihm erzählt wie es mir geht und warum.. Ich konnte ihm verzeihen. Mittlerweile sind wir seit fast 2 Jahren in einer Beziehung.

Mitglied RoomyDoo ist offline - zuletzt online am 10.05.17 um 10:46 Uhr
RoomyDoo
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Aus Versehen zu früh abgesendet

Ich war noch nicht fertig :0 ich hab den Beitrag aus Versehen zu früh abgesendet..

[...]. Es läuft auch ganz gut. Er lässt mir viel Zeit und Raum und gibt sich viel Mühe aber in Punkto Sex wendet sich einfach nichts zum guten. Ich versuche mich jede Woche immer wieder aufzubauen und zu ermutigen und mich darauf einzulassen aber die Panikattacken kommen immer wieder und wieder. Hat jemand mit ähnlichen Erfahrungen vielleicht einen Rat für mich..?

Mömm
Gast
Mömm
Sex nach Mißbrauch zulassen

Glücklicherweise habe ich keine ähnlichen Erlebnisse, will aber doch eine Antwort versuchen.
Ehrlich gesagt, ich verstehe dein Verhalten nicht und ich kann mir nicht vorstellen, daß du in dieser Beziehung glücklicher werden kannst
.
Selbstverständlich war er damals ein Täter, kein Schicksalsschlag rechtfertigt sexuellen Mißbrauch und das noch mehrdach.

Du bist doch massiv traumatisiert worden, sonst wärst du doch nicht Jahre lang in Behandlung gewesen und die Tatsache, daß du nach 2 Jahren Beziehung noch keinen Sex gehabt hast spricht doch dafür, daß du die Vergangenheit immer noch nicht verarbeitet hast.
Dein Ziel zu erreichen zu beweisen, daß du nicht nichtig, klein und bedeutungslos bist wirst du so nicht erreichen.

Vergeben ist gut,es hat jeder ein Anrecht auf Vergebung, aber nicht auf vergessen. Damit ich einem Täter vergeben kann fordere ich von ihm Einsicht, Reue, Buße und Umkehr. Dazu würde für mich gehören, daß er unter fachpsychologischer Anleitung die Ursachen für sein damaliges Felverhalten aufgearbeitet hat und seine Reue ehrlich ist.

Leider machst du keine Angaben darüber, ob Du nach dem Mißbrauch mit einem anderen Partner schöne sexuelle Erlebnisse hattest, Sex also für dich an sich etwas schönes bedeutet.

Wenn Du an eine Zukunft mit ihm glaubst und mit ihm wirkliçh Sex haben willst rate ich dir, mit ihm eine Paartherapie zu ,achten. Die wird auch kurzfristig für erste Gespräche in den Lebensberatungsstellen angeboten, die es sicher auch bei dir in der Nähe gibt.

Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft

Mitglied Nine30 ist offline - zuletzt online am 26.06.16 um 16:28 Uhr
Nine30
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War es Missbrauch oder einvernehmlich?

Hallo!
Ich frage mich schon seit ein paar Jahren ob ich von meinem Bruder und einen damaligen Schulfreund sexuell missbraucht worden bin. Ich weiß leider nicht mehr genau wie alt ich damals war, nur das ich unter 10 (schätze mal 8) war und mein Bruder ist 1,5 Jahre älter als ich und der Schulfreund ist genauso alt wie ich. Angefangen hat der Schulfreund und danach kam dann mein Bruder dran, ich kann mich auch nicht mehr erinnern ob die beiden mich gefragt haben ob ich damit einverstanden bin, das sie mich quasi von "hinten" nehmen. Mit dem Schulfreund ist es auch nur zweimal passiert, aber mit meinem Bruder ist da öfters was gewesen. Ich trau mich einfach nicht mit ihm darüber zu reden oder mit sonst jemanden. Ich hatte das ganze auch sehr lange vergessen und vor vielleicht knapp 2 Jahren ist es mir wieder eingefallen und "verfolgt" mich regelrecht im Schlaf und auch manchmal am Tag. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, sie meinten damals ja auch, das ich mit niemanden darüber sprechen darf. Achso ich bin jetzt mittlerweile 30 Jahre und nicht in der Lage eine Beziehung zu führen. Es wäre nett, wenn ich paar ernstgemeinte Antworten bekommen könnte. Danke schon mal im voraus...

Mömm
Gast
Mömm

Ohne zweifel, daß war Mißbrauch. Selbst, wenn Du dem zugestimmt hättest, Du konntest ja noch garnicht wissen, wozu. Die Tatsache, daß D u nicht drüber reden durftest, zeigt ja, daß die Jungs durchaus wußten, daß das nicht rechtens war. Das wichtigste Zeichen von Mißbrauch aber ist, daß Du ein Trauma zurück behalten hast, bei Neugier im gegenseitigen Einverständnis wäre das nicht so.
Du traust dir nicht zu, eine Beziehung ein zu gehen. Du brauchst dringend
professionelle Hilfe. Daß Schweigen hat ein Ende. Du hast den ersten Schritt getan, in dem Du dich dem Forum anvertraut hast. Du darfst hier aber keine echte Hilfe erwarten, dafür sind die Profis da. Die kennen dein Problem. Du schämt dich dafür, Du fragst dich, ob Du nicht selber schuld warst. Du hattest ja versprochen zu Schweigen. Schamgefühl, Sebstvorwürfe und daß Gefühl nicht reden zu dürfen sind klassisch bei Mißbrauchsopfern. Da mußt Du drüber, es wird sich lohnen. Auch auf dich wartet ein Partner, mit dem Du
glücklich sein kannst, aber Du mußt zur Therapie. Mit deinem Bruder würde ich erstmal nicht drüber reden. Er und sein Freund waren ja auch noch Kinder und keine Erwachsenen, die wußten, was sie taten. Wie soll er drauf reagieren, geschweige denn dir helfen. Aber wenn Du in deiner Therapie Fortschritte gemacht hast, solltest Du mit deiner Therapeutin und ihm ein Dreiergespräch führen. Wenn er da mitzieht wird es euch beiden gut tun. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weg.

Mitglied sandy44 ist offline - zuletzt online am 24.08.11 um 12:15 Uhr
sandy44
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Ein Alptraum

Habe durch Zufall dieses Forum endeckt, und ganz gewiss kann ich dazu einen Beitrag leisten. Ich lebe seit 1,5 Jahren getrennt von meinen Ehemann, unsere Tochter ist 5 Jahre alt.
Seit Mittwoch sitzt mein Exmann in U Haft, er hat unsere Tochter längere Zeit mißbraucht.Ich hatte diese Vermutung schon viele Monate, jedoch hat mir niemand sei es Jugendamt, Gericht, Kita glauben geschenkt. Im Gegenteil ich musste das Kind sogar krank heraus geben sonst hätte ich eine Haftstrafe bekomme. Am Dienstag ist meine Kleine nach 14 tägigen Urlaub bei ihrem Vater zurückgekommen, und da hier fast täglich der Mißbrauch statt fand, hat sie ihr Schweigen gebrochen.....
Meine Tochter sieht es nicht als Böses an, zum Glück, aber ich lebe seither in einer schwarzen Welt, wie ferngesteuert und jeder Mann ist in meinen Augen nur noch ein potenzieller Kinderschänder......
Liebe Muttis, macht die Augen auf, und egal ob es wegen finanziellen Gründen usw ist, lasst es nicht zu und zeigt diese Schweine an......
80% Dunkelziffer , Mißbrauch in der eigenen Familie, sollte uns zu denken geben.....
Die Opfer sind auch wir, wir die es zugelassen haben, wir die wehrlos waren......

Mitglied Dallass32 ist offline - zuletzt online am 18.02.14 um 15:48 Uhr
Dallass32
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Oh je

Hi Sandy. Wenn ich lese was Dir/Euch widerfahren ist habe ich das Bedürfnis was ganz schlaues/hilfreiches zu schreiben. Sorry,da fällt mir wenig zu ein!Ich überlege gerade was ich mit 4-5-6 Jahren erlebt hatte,da fällt mir kaum was ein. Vielleicht hat Deine Tochter ja die Chance des Vergessens?Ein lockerer Umgang seitens Deiner einer usw. Daumendrück

Mitglied nainai13 ist offline - zuletzt online am 20.01.14 um 12:45 Uhr
nainai13
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Finde du hast schon sehr viel für deine tochter getan, sandy. wünsche euch all die kraft dieser welt. das schweigen zu brechen, um für unseren liebsten und uns selber zu kämpfen ist das wichtigste. um diese schweine endlich zu stoppen, ob pädophile männer oder frauen. damit diese verbrecher nie wieder die möglichkeit haben, auch nur in die nähe von kindern zu kommen ohne dass sie sofort verhaftet werden! das wichtigste ist, die umwelt darauf aufmerksam zu machen, sonst geht es alles einfach immer so weiter. seit 2013 wurde die verjährungsfrist für schadensersatzansprüche von opfern von 3 auf 30 (!) jahre erhöht. ein echter durchbruch. jeder bekommt einen anwalt gestellt, egal aus welchen wirtschaftlichen verhältnissen er stammt. wir müssen für unsere liebsten kämpfen, so wie du es tust sandy.

Mitglied carmendreier ist offline - zuletzt online am 27.01.13 um 21:54 Uhr
carmendreier
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Sexueller missbrauch brauche infomaterial

Hallo ich muss mich mehr zum diesen thema schlau machen
mein kind wurde opfre von sexuellen missbrauch niemand will mir informationen erteilen wie die sache verlauft mit der strafanzeige ich brauche dringen hilfe ***(Kontaktdaten gelöscht***

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Moderator Kermit ist online
Kermit
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Hallo Carmen!

So tragis die Sache ist - leider ist es im Forum nicht erlaubt, Kontaktdaten zu posten. Wenn dir jemand Infos geben kann, kann er/sie ja hier antworten.

Hier mal etwas, was ich auf die Schnelle gefunden habe:

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Sexualitaet/Sexueller_Missbrauch/Artikel/18231.php
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Sexualitaet/Sexueller_Missbrauch/Artikel/18260.php

Außerdem findet man unter google mit den entsprechenden Stichworten auch viele Informationen.

Und nachdem es sich um ein Kind handelt, wäre als beratende Stelle auch das Jugendamt zuständig.

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

Mitglied Moni80 ist offline - zuletzt online am 03.03.10 um 09:48 Uhr
Moni80
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Familie des Opfers und zugleich Täters

Hallo!

Vor einigen Wochen hat uns unser Bruder mitgeteilt, dass innerhalb seiner Therapie der Veracht entstand, dass er von unserem Vater im Kindesalter missbraucht wurde.
Dies muss im Alter zwischen 2-4 Jahre passiert sein. "Nur" einige Male. Er ist jetzt Mitte 30 und sucht seit ca. 2 Jahren eine Psychologin auf. Hauptursache waren die typischen Merkmale wie extreme Ängste ... etc.
Da diese Psychologin mit der örtlichen Hypnose vertraut ist, gelangte dieser schlimme Verdacht ans Tageslicht. Er fühlt er nur innerhalb dieser Hypnose, dass es dort einen Mann gibt, der mein Vater sein muss. Wirkliche Erinnerungen hatte er bis dato keine.
Unser Vater wurde noch nicht mit dem Thema konfrontiert. Und für uns anderen Familienmitgliedern ist es ein schwerer Schock. Seit Sonntag weiß es auch unsere Mutter. Auch für sie ist es jetzt natürlich unheimlich schwer, mit der Erkenntnis umgehen zu können. Wir Geschwister wohnen nicht mehr zu Hause, somit ist meine Mutter alleine mit unserem Vater und dem Thema alltäglich konfrontriet.
Ich habe jetzt bereits einiges nachgelesen und weiß, dass es nicht unüblich ist, nach so vielen Jahren den Ausbruch dieses Traumas mitzuerleben.

Nur, es bestehen zig andere Fragen. Wenn mein Vater so eine Neigung hätte, würde er dann nicht fortlaufend meine Bruder oder andere Jungen bedrängt haben oder heutzutage bedrängen?? Meist lese ich, dass es bis in die Pubertät oder darüber hinaus passiert sei.
Zumindest gehen wir jetzt davon aus, dass er sich lediglich an unserem Bruder vergangen hat, was ja eh schon unverzeihlich ist.
Aber er hat dennoch alles für uns getan. War liebevoll und hat uns nie in unsittlicher Art und Weise angefasst.

Leider besteht seit gut 15 Jahren kein gutes Verhältnis zwischen den Beiden.
Sie sind vom Charakter recht unterschiedlich und hatten sich öfters in den Haaren.
Dennoch sind mir im Nachhinein keinerlei Auffälligkeiten und Spannungen zwischen den Beiden aufgefallen.

Für meinen Bruder ist er jetzt sicherlich ein Monster oder stellt ein Hassbild dar, jedoch für uns andere Geschwister ist es schwer, dieses Bild aufrechtzuerhalten.
Uns hat er in dem Sinne nichts getan.

Selbst mein Bruder meinte, dass er eine glückliche Kindheit gehabt hätte.


Ich kann bestimmt nicht das gesamte Parket mitteilen. Dennoch hoffe ich, einige Anmerkungen zu erhalten. Dafür wäre ich sehr dankbar.

Lieben Gruß

Mitglied werner-ulm ist offline - zuletzt online am 20.03.16 um 01:24 Uhr
werner-ulm
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Familie des Opfers und zugleich Täters

Hallo Moni, auch wenn Deine Anfrage schon lange zurückliegt und möglicherweise nicht mehr aktuell ist, möchte ich dennoch ein paar Gedanken beitragen. Vielleicht helfen sie Dir doch noch weiter.

Es ist ja allgemein bekannt, dass das Gedächtnis eine Menschen sehr löchrig ist und man sich an vieles nicht mehr erinnern kann. Das betrifft nicht nur die Kindheit und Jugend sondern auch die spätere Zeit. Vieles ist endgültig vergessen, aber manches kann ein geschulter Psychologe wieder hervorholen.

So, wie Du die Geschichte erzählt hast, gehe ich davon aus, dass wahrscheinlich alles so stimmt. Falles es sich so zugetragen hat, hat Euer Vater sicherlich diese Neigung. Aber eine Neigung zu haben und sie ausleben, sind zwei paar Stiefel. Es kann gut sein, dass Euer Vater gemerkt hat, dass sein Verhalten falsch war, und er in Form einer tätigen Reue sich dann besonders liebevoll um seine Kinder gekümmert hat.

Du betrachtest das Verhalten Eures Vaters als unverzeihlich. Dennoch solltet Ihr Euch überlegen, ob Ihr nach der langen Zeit doch verzeihen könnt. Falls Ihr mit Eurem Vater redet, solltet Ihr ihm jetzt keine Vorwürfe mehr machen. Schließlich hat er sich lange Zeit als liebevoller Vater gezeigt. Ihr solltet Euren Vater nur darauf ansprechen, wenn Ihr den Eindruck habt, dass das Deinem Bruder deutlich hilft.

Und behalte auch eines im Auge: es kommt immer wieder vor, dass Psychologen Anzeichen falsch deuten, sich etwas zusammenreimen und dann dem Patienten etwas einreden, was nie stattgefunden hat, und er es dann selber glaubt. Wenn Ihr also auch nur den geringsten Zweifel daran habt, dass Euer Vater Deinen Bruder missbraucht habt, sollte sich Dein Bruder bei einem zweiten Psychologen in Behandlung begeben und der sollte versuchen festzustellen, ob das wirklich so passiert ist.

Weiterhin schreibst Du, dass die Psychologin herausfand, dass Dein Bruder in seiner frühen Kindheit schlimme Erlebnisse mit einem Mann hatte. Du schreibst, dass es Dein Vater sein "muss". Zugegeben, das ist das wahrscheinlichste. Aber versuche mal zusammen mit Eurer Mutter herauszufinden, ob vielleicht auch andere Männer als Täter in Frage kommen, sei es mit, sei es ohne Wissens Eures Vaters. Das liebevolle Verhalten Eures Vaters kann tätige Reue sein, es kann aber auch sein, dass Eurer Vater mit der Sache nichts zu tun hat.

Mitglied isabella11 ist offline - zuletzt online am 11.09.11 um 01:23 Uhr
isabella11
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Ich brauch dringend hilfe......wegen sexuellen missbrauch!!

Hallo... ich brauch dringend rat... ich möchte es erklären welchen rat ich suche. Es gibt 2 freundinnen nennen wir sie mal A und B. A und B kennen sich übers internet,haben sich aber schon 2mal getroffen.Beide sind 16 jahre alt.A lebt aber in einem anderen land als B.A hat aufgrund ihrer drogensüchtigen Mutter gaaaanz viele Probleme,vor allem (sexueller)Missbrauch und keine Liebe der Mutter und ist deswegen seit 2 Jahren in psychologischer Behandlung. Nun sagt A zu B,dass ihr wieder ein komischer Mann geschrieben hat und zeigt ihr auch,was er ihr geschrieben hat,nämlich dass er mit ihr schlafen will(um es mal "nett" auszudrücken).Jedoch will A das eig. nicht und tut es nur wegen ihrer Mutter(also der Mann und A machen ein Treffen aus,in einem Hotel und A sagt auch,dass sie dorthingehen wird,weil ja eh alles egal ist-sie ist ganz stark depressiv...)doch sie sagt auch in dem chat dass sie das nicht will und sie sagt B auch,dass sie angst hat. DOch was soll B tun?A möchte die Polizei nicht einschalten,weil sie schon oft bei ihr war und sie ihr nicht glauben...DIe psychologin von A ist noch bis ende august nicht da und A hat zu B auch gesagt,dass sie es ihr nur vlt sagt... Aber B kann doch nicht einfach zusehen ... Aber B kann auch nicht einfach die Polizei rufen,wenn A schweigt. wird sie B nicht glauben... Der Vater von A ist total überfordert,nur ihre Oma hat A.Was soll B tun? Macht sie sich strafbar wenn sie nichts sagt?Welche Möglichkeiten hat B???? Bitte helft mir es ist echt wichtig!!!!!!

Mitglied Rainbow14 ist offline - zuletzt online am 20.05.14 um 17:38 Uhr
Rainbow14
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Ist relativ einfach ...

A ist 16 und somit rechtlich kein Kleinkind mehr. Wenn sie mal eben mit einem fremden Mann Sex haben will, nur weil der sie via INet danach fragt, kann B (also du) absolut nichts dagegen tun.

Du machst dich weder strafbar noch hast du irgend eine Möglichkeit etwas zu tun. Ist leider so.

Ach und ... Tip: Keine Ahnung in welchem Land A lebt, aber Psychologen benennen normalerweise eine Vertretung (wenn sie Urlaub machen) und bei solch starken Problemen wie sie A hat, bekommt sie auch bei sämtlichen anderen Psychologen, Hilfsdiensten usw. sofort Unterstützung. Nur muss sie sich halt um Hilfe bemühen. Das kann ihr keiner abnehmen!

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

Mitglied mo3 ist offline - zuletzt online am 13.06.12 um 16:45 Uhr
mo3
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Beschäftigt mich seit kurzem

Sobald ein Mann/Junge von einem anderen Mann vergewaltigt wird geht man sofort davon aus dass alle schwulen älteren Männer Vergewaltiger sind. Und man geht davon aus dass das männliche Vergewaltigungsopfer absofort alle Homos verabscheuen und niemals mehr sexuellen Kontakt zu einem Mann haben, und dass ist weitgehend für die meinsten Menschen nachvollziehbar.
Wenn aber eine Frau/Mädchen vergewaltigt wird gibt man nur EINEM mann die schuld. Und es wird davon ausgegangen dass sie wieder mit männern schläft!!
ist das nicht voll arg??
was denkt ihr darüber?

Mitglied Big_O ist offline - zuletzt online am 10.12.11 um 21:06 Uhr
Big_O
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äh

Des hab ich noch nie gehört, dass nur weil ein schwuler jemanden vergewaltigt hat auf einmal alle anderen denken, dass alle älteren Schwulen vergewaltiger sind und den Rest hab ich auch noch nie gehört. Es ist für Vergewaltigungsopfer allgemein schwer wieder Sex zu haben egal von wem sie vergewaltigt wurden.

Mitglied matze91 ist offline - zuletzt online am 25.08.14 um 00:38 Uhr
matze91
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@mo3

Sicher gibt es Vergewaltigungen in beiden sexuellen Bereichen.
Ich denke dabei vorallem an pädophile Vergewaltiger, die sowohl Jungen und Mädchen zu ihren Opfern machen.
Sicher gibt es auch in vielen "normalen" Beziehungen mehr Vergewaltigungen, als öffentlich bekannt werden.
Homosexuell motivierte Vergewaltigungen kenne ich eher aus Knastfilmen.
Ich selbst bin bisher vor solchen Übergriffen verschont geblieben (habe auch noch keine "Knasterfahrung").
Bisher hatte ich nur einvernähmlichen Sex und mußte nur das tun, was ich auch wollte.

Mitglied mel88 ist offline - zuletzt online am 07.02.11 um 12:45 Uhr
mel88
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Sexueller Missbrauch in der Kindheit

Liebe Forumsmitglieder,

Ich wende mich mit einer etwas andere Bitte an euch.
Ich schreibe in Österreich (Tirol) gerade meine Diplomarbeit zu dem Thema partnerschaften nach sexualisierter gewalt in der Kindheit.

Das Thema ist mir besodners wichtig, da ich finde, dass gerade Kinder keinen Schutz vor solchen Übergriffen haben und keine Wege kennen sich gegen diese Übergriffe zu wehren. Und da es ja bewiesen ist, dass solche Übergriffe das restliche Leben dieser Betroffenen beeinträchtig möchte ich auf diese wichtige Thematik aufmerksam machen!!

Aus diesem Grund bin ich auf eure Hilfe angewiesen. Ich suche dringen Menschen, welche bereit wären mir von ihrem Leben und ihrer Geschichte zu ezählen da nur ihr die Experten auf diesem Gebiet seit und klare Aussagen dazu tätigen könnt!

Wenn also jemand bereit wäre mit mir über die Erlebnisse zu sprechen würde ich mich sehr freuen wenn ihr euch mit mir entweder hier, mit einer mail oder übern den messenger in verbindung setzten würdet!!!

Ich wünsche euch allen ganz viel Kraft auf eurem Weg!!!
liebe grüße
melanie

Moderator Moderator ist offline - zuletzt online am 20.05.08 um 15:46 Uhr
Moderator
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Mitteilung vom Moderator

Bitte KEINE Gesuche oder Angebote im Forum. Das Forum ist kein Kleinanzeigenmarkt.

Geschlossen (Antworten nicht möglich)
Mitglied Cat87 ist offline - zuletzt online am 13.10.10 um 13:49 Uhr
Cat87
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Missbrauch vor 15 jahren

Hallo zusammen...das ist dass, erste mal das ich so einem Forum beitrete. Ich schreibe euch, weil mir etwas hoch gekommen ist was ich ca.15jahre verdrängt habe und ich weiß nicht wie ich mit meinem Freund darüber sprechen kann. Ich wurde vor 5jahren durch eine Vergewaltigung entjungfert..das weiß mein Freund auch! Aber das was jetzt hoch gekommen ist..seit dem wird mir schlecht wenn ich nur an körperliche Nähe denke..mein Bruder hat mich damals missbraucht! Das kann ich doch niemandem sagen..ich schäme mich so dafür..die Bilder wollen einfach nicht verschwinden! Wäre schön, wenn sich jemand melden würde.

Mitglied cat1608 ist offline - zuletzt online am 11.10.10 um 18:40 Uhr
cat1608
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DU bist das Opfer!!!!!

Hallo Cat87,
auch ich habe mich eben erst hier angemeldet und möchte gern kurz meine Geschichte erzählen.
Ich wurde vor über 12 Jahren von meinem damaligen Lehrer belästigt. Da es aber nicht zum Äußersten kam, habe ich mich von meinem Umfeld davon abhalten lassen gegen diesen Typen vorzugehen. Immer wieder habe ich die Worte gehört: "Aber es ist doch gar nicht wirklich was passiert."
Ich bin heute 28 Jahre alt und das damals erlebte hängt mir bis heute an.
Ich mache momentan eine Therapie und möchte di auch dringend dazu raten.
Das was du erlebt hast ist NICHT deine Schuld, denn DU BIST DAS OPFER!!!! Und NIEMAND hat das Recht gegen deinen Willen sexuelle Handlungen an dir vorzunehmen, egal ob Bruder, Vater, Opa, Onkel, Nachbar, Lehrer oder sonst irgend jemand!!!
Ich erkenne gerade, dass es eine unheimliche Erleichterung ist mit meine Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen.
Ich wünsche mir, dass du dich nicht länger Quälst. Du mußt dir unbedingt Hilfe suchen!!! Ich habe auch nicht daran geklaubt, aber gerade merke ich, dass es auch einen Weg aus dieser Hilflosigkeit geben kann.
Auch ich habe mich lange geschämt und mich mit Schuldgefühlen geplagt, du bist also nicht allein!!!
Wenn du gar nicht weißt, an wen du dich wenden solst, oder wie du einen guten Psychologen findest, wende dich einfach an deinen Hausartz. Schildere die Situation (nur grob, keine Deteils), und ich bin mir sicher, das er/sie dir weiter helfen kann.

Ganz ganz liebe Grüße

Mitglied Tatilein ist offline - zuletzt online am 21.12.12 um 21:53 Uhr
Tatilein
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"Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen"Forschungsprojekt an der FH Mannheim

Sehr geehrte Damen und Herren, (www.soscisurvey.de/kennziffer2/)
aufgrund einer Forschungsarbeit zum Thema "Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen -Ursachen/Auswirkungen-", bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.
Wir sind fünf Studentinnen des Bachelor Studienganges Soziale Arbeit an der Hochschule Mannheim.
Seit der bewussten Auswahl des Themas setzen wir uns durch verschiedene Lektüren, das knüpfen von Kontakten zu Hilfsorganisationen,
Therapiestellen etc., intensiv mit diesem Thema auseinander.
Nach Experten-Interviews und Experten-Fragebögen, möchten wir auch die direkte Opfer-Perspektive untersuchen.
Unser Ziel ist einen Handlungskatalog zu erstellen, woran man sexuellen Missbrauch erkennen und dem präventiv entgegen wirken kann.
Daher sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen! Ein Fragebogen befindet sich auf der Seite: www.soscisurvey.de/kennziffer2/
Ihre Angaben sind anonym und werden selbstverständlich mit größter Sorgfalt behandelt!!

Auf der Seite: www.soscisurvey.de/kennziffer1/ findet sich ein sog. Experten-Fragebogen.
Falls sich jemand von Ihnen in der Lage sieht, diesen Fragebogen zu beantworten, wären wir sehr dankbar!!

Wir bedanken uns bereits im Vorfeld für Ihre Zeit und die gemachten Angaben.
Falls Sie es wünschen, sind wir gerne bereit, Ihnen, nach Abschluss der Forschungsarbeit, den Handlungskatalog zu kommen zu lassen.
Mit freundlichem Gruß
Anna, Sena, Franziska, Tatjana, Minh Thu

Mitglied tiffy ist offline - zuletzt online am 07.01.10 um 13:53 Uhr
tiffy
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Sexuell missbrauchte Männer

Hallo.Ich bin neu hier, aber ich weiß nicht mehr weiter.Mein Mann wurde vor knapp 8 Jahren sexuell missbraucht.Der Typ hielt ihm eine Pistole in den Nacken und vergewaltigte ihn.Einzelheiten erspare ich uns allen.Mein Problem ist, das mein Mann immer mal wieder tief fällt,geplagt von Alpträumen,verschlossenheit.Er will versuchen das allein durchzustehen und quält sich regelmäßig über einige Tage bis er dann mit mir redet.Eine Terapie machen will er nicht,Hypnose hat er kurz nach der Tat gemacht.Ich weiß einfach nicht wie ich ihme noch helfen kann.Mitleid will er nicht, was ich aber verstehen kann.Ich sucher derzeit ein Forum für eben diese betroffenen Männer. Habt Ihr da irgendwo igrgendwas wo man sich schlau machen und austauschen kann? Ich danke Euch

Mitglied nabo ist offline - zuletzt online am 23.08.10 um 04:16 Uhr
nabo
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Mitglied PrinceHamburg ist offline - zuletzt online am 12.10.10 um 04:17 Uhr
PrinceHamburg
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Tippppp

Zunächst sollte sich dein Mann an die Polizei wenden und dies zur Anzeige bringen, denn dieser Typ macht wahrscheinlich seit 8 Jahre da weiter, was er mit deinen Mann getan hat und wird nie zur Rechenschaft gezogen.

Es gibt Psychologen, die deinen Mann bei sowas helfen können oder auch Selbsthilfegruppen von anonymen Männern, denen sowas wiederfahren ist. Versuch es mal bei ProFamilia, die können dich da weiterleiten.

Patricia
Gast
Patricia

Sexueller Missbrauch oder sexuelle Belästigung oder nichts?

Meine beste Freundin hat mir erzäht, dass ihr Judolehrer sie immer anfässt und das ganze immer als Zufall erscheinen lässt. Sie meinte, dass es seit einigen Monaten immer schlimmer wird und dass sie richtig schiss vor ihm hat. Weil das ganze aber immer so zufällig passiert ist sie sich nicht sicher, ob sie sich da nix einbildet! Ich denke schon, dass es etwas ist, wenn es ihr deshalb so schlecht geht. Aber was ist es denn? Sexueller Missbrauch weil es ihr Lehrer ist oder sexuelle Belästigung weil er sie noch nicht vergewaltigt hat oder ist es überhaupt etwas wenn es immer nur so zufällig passiert?

Patricia
Gast
Patricia
Hab noch was vergessen...

Meine Freundin ist schon 18 Jahre alt und ihr Lehrer ist so um die 40....

Mitglied Weltenfend ist offline - zuletzt online am 16.11.10 um 05:27 Uhr
Weltenfend
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Wechsel

Hat es ein andrer der auch dabei ist gesehn?
wenn ja würd ich mit dieser person zur polizei gehn

und wenn das nichts hilft gibt es 2 möglichkeiten:
den kampfsport wechseln (wenn sie noch nicht lange dabei ist )
oder zu einen andren judo lehrer gehn und bei dem weitermachen wo sie aufgehört hat...

enyo
Gast
enyo

Meine freundin wurde von 5-17 missbraucht

meine freundin heute 42j wurde von 5 bis Sie 17 jahre alt war mehr oder weniger regelmässig missbraucht.
nun bin ich in ihr leben getreten und wir sind ein paar bei unserem ersten mal ist bei mir die vorhaut eingerissen das hat erstens weh getan und es hat sehr stark geblutet arzt und so weiter alles gut nun hat sie sehr viel angst das es noch mal vor kommt das ich blute sie sagt sie sieht immer das blut wenn sie mit mir intim werden möchte
nun zu meiner frage gibt es hier leute die auch solches erlebt haben und wie sind sie damit umgegangen
viele grüße enyo

Mitglied Azzael ist offline - zuletzt online am 19.12.09 um 21:15 Uhr
Azzael
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Was soll ich sagen?

Erst mal mein Beileid. ALso ich sehe es so das Sie krank ist.
Ok, ich kenne eben 6 Frauen die mal im leben von Ihren Väter/Onkel usw missbraucht wurden.
Da ich mit 3 zusammen war weiß ich eben wie total unterschiedlich das Erleben war, bzw. wie sie jetzt leben.
Wenn mir meine Freundin was von Blut erzählen würde dann denke ich spontan an Trennung. Ist ja möglich das Sie einen Haß auf Männer hat. Den Sie dann mit Mord begegen will.
Sie sollte auf jeden Fall Hilfe bekommen, denn oft enden die Fälle im Suizid.
Hoffe geholfen zu haben.

Azzael

little-miss-sunshine
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Sexueller missbrauch und jetzt in Therapie

Hallo ihr lieben.
ich hoffe hier ist irgendjemand der sich mit thema auskennt und mir Rat geben kann.
Also folgendes: Ich würde selbst in meiner Kindheit von meinem Großvater wiederholt missbraucht und bin nun seid einem jahr in Therapie.
Seid 2 jahren habe ich ein freund, der immer für mich da war und mir trost gab in dieser Situation.
Vor einem Monat hat er sich wie aus dem nichts von mir getrennt.
Den Grund habe ich jetz erst rausgefunden.
Er hat damals seine Pflegeschwester als ER 13 war, und sie 5 war sexuell missbraucht.. auch mehrmals.
Dieses könnte er nicht ertragen, dass ich das erfahre und hat lieber schluss gemacht.
Er selbst würde auch von seinem Bruder missbraucht. und wurde somit vom Opfer zum Täter.
Was soll ich jetz tun? kann ich ihm überhaupt vertrauen? oder ist er selbst zu gestört um mit mir und meiner vergangenheit zu leben? bitte hilft mir. danke

Mitglied Saftschubser ist offline - zuletzt online am 26.01.11 um 20:10 Uhr
Saftschubser
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..

Hey little-miss-sunshine ..

puh, erstmal hast Du meinen Respekt verdient, weil Du zum einen darüber sprichst, zum anderen Hilfe suchst.

Das ist alles ziemlich schwer zu beantworten. Du musst für Dich entscheiden, ob Du mit jemandem zusammen sein kannst, der selbst jemanden wie Dich missbraucht hat .. also genau das, was Dir angetan wurde, jemand anderem angetan hat. Auch wenn er damals "erst" 13 Jahre alt war .. auf geistige Unreifheit kann man sich hier ja wohl überhaupt nicht berufen. Geh bitte in Dich und versuche Dir über Deine Gefühle für ihn im Klaren zu werden. Kannst Du ihm soweit vertrauen, dass Du vielleicht irgendwann ein Kind von ihm bekommst? Würdest Du Deine Tochter mit ihm alleine lassen? Wäre da nicht immer etwas Misstrauen da?

Versuche mit ihm darüber zu reden .. biete ihm an, zur Therapie mitzugehen. Zeige ihm, was er seiner Pflegeschwester angetan hat. Wenn er das kapiert und wirklich Reue zeigt, liegt es an Dir was Du daraus machst ....

Viele Grüße
Frank

Urselen
Gast
Urselen

Satelliten überwachen Sexualstraftäter

Ist es bald normal das Sexualstraftäter mit GPS - Überwachung auf Freigang oder in die Freiheit entlassen werden? Ich würde es sehr begrüssen, damit die Umwelt in Ruhe lebt und auch als Sicherheit für die Straftäter!

ice tea
Gast
ice tea
möchte dich nicht enttäuschen, aber

sehr viel ruhiger wird die Umwelt damit nicht werden

1) GPS ist nicht 100% sicher
2) wird es der Rechtsstaat zu verhindern wissen (außer bei den Freigängen)
3) die Mehrheit der Täter ist gar nicht einschlägig vorbestraft, womit die es auch nicht kümmert

Zudem sind 90% der Täter aus dem nahen persönlichen Umfeld, da bringt auch GPS kaum was, weil dann nicht relevant ist wo jemand war sondern wie es abgelaufen ist.

mfg

Unbeantwortete Fragen (7)

Fetzenfliegerin191
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Hilfe nach Missbrauch im Kindesalter

Hallo zusammen,
ich wurde als Kind vermutlich mehrmals missbraucht und kann mich erst seit ca 2 Jahren an einzelne Bruchstücke davon erinnern. Ich möchte gar nicht genau darauf eingehen und kann es sowieso noch nicht ertragen, darüber zu reden. Nur so viel: Einer von denen hat mir definitiv Schmerzen zugefügt. Und das macht mich alles so schrecklich fertig. Ich hatte letztes Jahr mit 28 kurzzeitig meinen ersten Freund und obwohl er immer so vorsichtig war, kommen seitdem immer mehr Dinge hoch. Seit er weg ist, bin ich mehr oder weniger zusammengebrochen. Es ekelt mich davor, dass ich mich wieder habe anfassen lassen...obwohl ich das doch gewollt habe. Es ekelt mich allgemein so sehr vor meinem eigenen Körper, dass ich fast nicht mehr in ihm aushalte. Er fühlt sich so besudelt und beschmutzt und benutzt an ( ich merke dass das eher von früher kommt). Und ich bin nur noch fertig. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, mich jemals wieder von einem anfassen oder überhaupt wen an mich heranzulassen. Und auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass jemals einer freiwillig bei mir bleiben würde weil ich so kaputt und unerträglich bin und der Gedanke, mein Leben lang allein bleiben zu müssen, ist irgendwie auch furchtbar. Ich halte das alles nicht mehr aus, ich fühle mich so schrecklich zerrissen.
Ich war schon ein paar Jahre bei einer Therapeutin, weil meine Kindheit auch sonst in jeder Hinsicht die Hölle war. Mit der kam ich nicht mehr zurecht und ich habe irgendwann gemerkt, dass nur darüber reden nicht mehr hilft.
Kann mir jemand im Kölner Raum eine Anlaufstelle für Hilfe nennen? Hat hier jemand Erfahrungen mit den Traumaambulanzen in Köln gemacht? Gibt es hier jemanden dem es genauso geht? Bin langsam echt verzweifelt und befürchte langsam fast schon, dass dass man mir gar nicht mehr helfen kann weil ich zu kaputt bin 😪
Freue mich über jede Antwort

Mitglied Mama1416 ist offline - zuletzt online am 15.05.18 um 21:43 Uhr
Mama1416
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Wie soll man als Mutter eines missbrauchsopfers damit umgehen?

Hallo!
Ich versuche, mich kurz zu fassen.
Ich habe eine 4jährige Tochter, von deren Vater ich bereits seit vor der Geburt getrennt bin. Sie hat ihn von Anfang an regelmäßig besucht, bis sie vor ca 8 Monaten anfing, von sexuellen Übergriffen durch ihn zu berichten.
Sie beschrieb ziemlich genau, was vorgefallen war, so, dass es für mich und auch sonst niemanden einen Zweifel daran gab, von was das Kind da berichtet.
Ich habe mich an die Kinderärztin, das JA und das Familienhilfezentrum gewand, sie ist seit dem regelmäßig in psychologischer Betreuung und natürlich wurde der Umgang sofort ausgesetzt und ich habe Strafanzeige erstattet, die allerdings ins Leere lief, mit der Begründung, dass man auf Basis der Aussagen eines so kleinen Kindes niemanden verurteilen kann, weitere Beweise gab es keine.
Für mich steht jedoch fest, dass dieser Missbrauch statt gefunden haben muss, denn mittlerweile habe ich insgesamt knappe 10 DinA4 Seiten beschrieben mit den Erzählungen meiner Tochter, sehr deutlich hat sie immer wieder beschrieben, wie ihr Vater ihr zB in den po und in die scheide griff, dass ihr das sehr weh getan hat, dass er ihr sagte, sie solle an seinen Penis fassen etc also Dinge, die keine 4jährige einfach so zusammenphantasiert. Hinzu kommen diverse Verhaltensauffälligkeiten, die ebenfalls auf Missbrauch hindeuten. Therapeutin und JA sehen das genauso und halten selbst einen betreuten Umgang für kindeswohlgefährdend, er selbst streitet natürlich alles ab und versucht nun, Umgang einzuklagen. Der Gedanke, dass ich meine Tochter, die sich übrigens auch ganz klar dahingehend äussert, ihn nicht mehr sehen zu wollen, und der ich versprochen habe, dass ich niemals zulassen werde, dass er ihr sowas nochmal antuen kann, vllt wieder diesem Mann aussetzen muss, macht mich wahnsinnig, ich weiss überhaupt nicht, wie man mit so etwas leben soll, was ich meinem Kind damit antuen würde, wie sie sich damit fühlen würde - ich will es mir nicht mal vorstellen!

Sind hier vllt Angehörige von Opfern, die ähnliches durchleben, die mir einen Rat geben können, Erfahrungsberichte? Ich wäre sehr dankbar!

Mitglied MoonlightDaytime ist offline - zuletzt online am 12.04.18 um 21:17 Uhr
MoonlightDaytime
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Missbrauch nach Clubbesuch :((

Hallo meine liebe Community!

ich habe ein ernstes, aber auch erschreckendes thema. ich habe einen typen kennen gelernt, mit den ich mich anfangs gut verstanden habe. wir haben gechattet, uns einmal gedatet. das date verlief gut, nur das zweite treffen furchtbar!

beim zweiten treffen waren wir in einem club mit seinen freunden. da hat er mich befummelt und sogar heftig geküsst - besser gesagt mich mit seinem mund aufgegessen!! was auch noch super war, waren stark sichtbare knutschflecken, die er mir hinterlassen hat. zu allem hab ich ihm gesagt, dass er es lassen soll! wie ich die hasse ...
was hat er mir gesagt? es ist alles deine schuld, du hast mich dazu gebracht, weil du so eng an mir getanzt hast! dabei war es er, der eng an mir getanzt hat und ich habe es mit humor genommen und auch mit ihm getanzt ...
am ende des clubbesuchs waren wir in einer großen gruppe vor dem club und haben miteinander geredet. langsam gingen alle. der kerl hat sich neben mich hingesetzt und wollte zu mir nach hause: sagte darauf "ich will mit dir kuscheln!". das klingt niedlich, doch war nichts anderes als ein vorwand, um mich bei mir zu hause sexuell zu missbrauchen!!!
ich habe uber bestellt, damit er uns nach hause fährt, weil wir so nah voneinander wohnten. ich hätte nie gedächt, dass der typ so aufdringlich sein könnte, dass es zu den missbrauch kommen würde!!
ich bin früher aus dem auto gestiegen und habe dem fahrer gesagt, dass er weiter ans ziel fahren soll. doch der kerl ist mit mir ausgestiegen, obwohl ich ihm davor gesagt habe, dass er alleine heim gehen soll! dass ich ihn nicht bei mir haben will !!
nach langem hin und her war er letztendlich doch bei mir... da mein bett klein ist, mussten wir uns aneinander kuscheln. er war so pervers und hat sofort meine brüste begrapscht! und mich überall am körper angefasst! außerdem hat mich so sogar gedrängt seinen penis anzufassen, indem ich meine hand von ihm abwandte, er jedoch mich zu seinen penis zerrte!!! unglaublich! dann wollte er noch sex mit mir ohne verhütung!! als hellichter tag war und ich endlich nach schlechten schlafen aufstehen wollte, hatte er mich noch festgehalten, um mit mir sex zu haben!!! worin er noch gelogen hat war, dass er um 12uhr im restaurant seiner eltern aushelfen musste. so ein schwachsinn, er war um halb zwei noch immer bei mir! das ist wirklich die schrecklichste nacht, die ich je unter diesen umständen hatte!! was mir geholfen hat, die situation zu vermindern war, ihm zu drohen seine eier zu schlagen. befummeln, zum sex zwingen, penis anfassen zwingen hat nicht gereicht! nein! er wollte noch, dass ich ihm blowjobs verpasse, indem er sich vor mir kniete - mit seinem penis vor meinem gesicht!! ich hatte in der nacht 100 mal NEIN gesagt, was er nie beachtet hat! ich bereue es unheimlich so spät noch in den club gegangen zu sein, der kerl hat viel getrunken, am nächsten morgen sich nicht mal entschuldigt und bis jetzt auch nicht. er meinte noch, dass wir uns schon "so lange kennen". das waren nicht mal zwei wochen.er hat null respekt. wegen ihm juckt meine scheide, da er sich offensichtlich nicht die finger gewaschen hat, als er mich fingerte ...

UNGLAUBLICH!

was würdet ihr nach so einer situation tun? ich habe eigentlich nichts mit ihm zu tun .... doch dieser massive übergriff belastet mich wahnsinnig ... ist euch auch schonmal sowas passiert? ich habe mir überlegt bei seiner arbeitsstelle aufzutauchen und ihn dort zur schnecke zu machen - seiner kollegin davon erzählen und dem kerl in die eier zu treten.

Mitglied hund32 ist offline - zuletzt online am 20.09.13 um 23:39 Uhr
hund32
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Sexueller Missbrauch in Schriftform

Hi

ich habe mir einige Foren beiträge im Bereich Sexualität durschgelsen

und finde das diese schon an Prnografie
oder Missbrauch grenzen


und ich kann nicht verstehen

1 das die admins den Eintrag nicht löschen und die Person verwarnen

2 das die andren User dieser einträge nicht melden

3 das nur sehr wenig klar zu den betreigen in solcher Art Stellung beziehen

ps

andmin

das soll eine kotrogtive Kritik sein

und keine persönlicher Angriff auf eure Arbeit

Mitglied Nadnadchen ist offline - zuletzt online am 25.09.11 um 21:22 Uhr
Nadnadchen
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Begreifen

Ich versuche zu erklären was ich gefühlt hatte nach meiner Vergewaltigung. Es ist nicht nur der Akt an und für sich. Die Erniedrigung, die Schmerzen, die Gewalt. Es ist viel mehr als das. Natürlich ist es schon schwer genug damit fertig zu werden, genauso schwer es für jemanden ist der körperliche Gewalt erfahren hat. Aber was es noch viel schwerer macht ist die sich auf das Ich fokussierende Erziehung und generelle Attitüde in der liberalen westlichen Gesellschaft die das Individuum, den eigenen Geist und Körper als unantastbare Entität verkauft. Man stelle sich also mal vor, dass die Unantastbarkeit des Ichs nie in Frage gestellt wird, weil jegliche Notion die damit einher geht sofort an ein Gefühl der Falschheit gebunden ist. Natürlich geht man davon aus zu wissen, dass man nicht allmächtig ist, dass man sich nicht schützen kann, relativ gesehen. Aber es ist eine so unglaublich traumatisierende und intensive Erfahrung diese vermeintlich begriffene und verstandene Tatsache am eigenen Körper zu spüren, die es so kompliziert macht eine Vergewaltigung zu verarbeiten. Es ist die Ahnungslosigkeit davor, die Willkür in der solche Dinge passieren. Das was bleibt ist das Verständnis von dem Andere nur reden, von dem alle glauben es zu wissen. Niemand, ob Mann oder Frau, kann sich auch nur ansatzweise eine Vorstellung machen wie es ist vergewaltigt zu werden ohne es selbst erlebt zu haben. Dabei kommt noch hinzu, dass Männer eine generell andere, schon biologisch vorprogrammierte, Beziehung zur Sexualität haben, die sich nicht annähernd auf die der Frau annähert.

Ich behaupte nicht, dass Frauen nicht auch Sex aus Lust, Langeweile oder Ego-Problemen haben. Aber ich sage, dass sobald es zu einem aufgezwungenen sexuellen Akt kommt, die Tatsache, dass IN deinen eigenen Körper eingedrungen wird, die Tatsache, dass DU keine Entität bist die nicht überkommen werden kann eine so bittere Erfahrung ist, derer ich zu begreifen erst mehrere Monate brauchte. Ich existiere nicht als solches. Ich bin nicht unantastbar. Er konnte sich mir nicht nur aufzwingen, er war in mir. Und in diesem Moment, in dem alles was du bist und alles was du getan hast irrelevant wird - in dem Moment in dem du ein aufgebrochenes Objekt bist, - in diesem Moment hatte alles an was ich geglaubt hatte, alles was mir wichtig war seinen Wert verloren. Im Angesicht der Tatsache, dass ich so leicht überkommen werden konnte, dass mein Geist von kompletter Irrelevanz und mein Körper kein Schutz mehr war, da wurde ich angegriffen. Nicht nur von außen, sondern von mir, denn die Wahrnehmung meiner Selbst wird nie mehr so sein wie vorher. Ich kann nicht an mich glauben, denn ich gebe mir keine Sicherheit. Lediglich brauchte es einen solchen Akt, damit ich es erst begriff. Und jetzt suche ich nach einem Ersatz. Ich suche nach Bedeutung, nach etwas an das ich Glauben kann. Ich suche nach Intensivität nicht mehr, weil ich lieber in der oftmals so verhassten Mittelmäßigkeit des Lebens verharre, um nicht mehr der Gefahr der Disillusionierung ausgesetzt zu sein. Ergo befinde ich mich in einem Paradox. Ich verzweifle an dem Mangel der Intensivität, am Mangel der Bedeutung und bin doch so verschlossen in meiner Angst und Ungläubigkeit, um mich jeglicher Form des reinen, ungedämpften Lebens zu stellen. Ich bin nicht mehr frei, ich bin einsam. Und doch, kann ich das was ich fühle nicht ausdrücken. Ich kann nicht erklären was in mir vorgeht. Ich begreife nicht in vollen Zügen was genau mich so miserabel macht.

Ich begreife, dass der einzige Grund weshalb ich weiter mache ist um nicht aufzugeben. Was ich nicht aufgeben kann ist mein Leben. Lediglich ist es fraglich wie weit ich fähig bin zu leben, jetzt wo ich mich schon aufgegeben hab.

Mitglied adler1970 ist offline - zuletzt online am 28.08.11 um 23:52 Uhr
adler1970
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Kaum zu glauben

Hallo brauche dringend Rat weil ich nicht einschätzen kann ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege. Als erste möchte ich voraus schicken das ich Missbrauch und Misshandlungen gegen jedes Lebewesen strickt ablehne und verurteile!
Nun aber zu meinen Fall:
Mein guter Kumpel Franz ist seid 3 Jahren allein erziehender Vater eines jetzt 15 jährigen Jungen. Seine Lebenspartnerin hat ihn nach 9 Jahren Beziehung verlasen, war aber nicht die Mutter dieses Jungen. Vor ca. 2 Jahren hat sich Franz dann mit seiner Nachbarin eingelassen obwohl er nach wie vor seine Ex liebt und auch immer wieder trifft was aber die Nachbarin erst jetzt irgendwie mitbekommen hat. Leider tanzt Franz auf 2 Hochzeiten was auch nicht meine Zustimmung findet aber er kämpft mit dem Problem das er sich halt nicht wirklich für eine entscheiden kann aber das ist nicht das Thema musste ich nur zum besserem Verständnis erwähnen.
Also Franz hat in den letzten Monaten wieder sehr viel Zeit mit seiner Ex verbracht und ich meine das dadurch seine Nachbarin auch geschnallt hat er nicht nur mit ihr zusammen ist. Franz sein Sohn würde vom Jugendamt in einer Pflegefamilie untergebracht weil er sich zu wenig um den Jungen kümmert. Wenn er arbeiten musste ging dieser natürlich auch noch zu der Nachbarin um nicht alleine zu sein da diese 3 Kinder hat mit den sie aber leider selber nicht wirklich zurecht kommt aber Franz sein Sohn spekulierte mit der Möglichkeit von der Pflegefamilie wieder weg zu kommen in dem er von der Nachbarin dauerhaft betreut wird. Von Franz weiß ich aber dass sie das überhaupt nicht möchte da sie mit ihren eigenen schon überfordert ist. Seid ca. 3 Monaten bekommt seine Ex anonyme Sms die nach dem stil von der Nachbarin kommen, ein anonymer Brief ging zum Jugendamt das sich Franz auch an den Besuchstagen nicht um seinem Sohn kümmert und es besser wäre er bliebe ganz bei seiner Pflegefamilie. Die neuste Unterstellung die jetzt aufgekommen ist geht aber total unter die Gürtellinie das sie jetzt behauptet ist das Franz sein Sohn ihren 11 jährigen sexuell missbraucht hätte. Das ganze wäre vor 4 Monaten gewesen und obwohl der kleine ein Mutterkindchen ist hat er das angeblich nicht seiner Mutter erzählt sondern dem Vater. Leider muss ich das alles etwas in frage stellen da ich die ganze Sache ja nur durch Franz seiner Schilderung kenne. Franz sein Sohn beteuert das der Kleine lügt.
So und nun zu meinen Dilemma, alles was mir Franz über die Reaktion seiner Nachbarin erzählt sind für mich KEIN angemessenes Verhalten einer Mutter dessen Sohn angeblich missbraucht würde.
1. sie pflegt weiterhin regen Kontakt zu Franz obwohl sein Sohn ihr Kind missbraucht hat
2. sie war bis heute nicht mit dem Kind bei einem Psychologen
3. angeblich hätte sie bei dem Kleinen Risse am After festgestellt ging aber nicht zum Arzt.
4. macht sich ganz wichtig bei den Pflegeeltern, möchte aber nicht das es öffentlich wird.
5. Verlangt aber von den Pflegeeltern sie sollen psychologisch feststellen lassen ob Franz sein Sohn das gemacht hat.
Es gibt da noch viel mehr solche Ungereimtheiten die alle aufzulisten wäre zu viel.
Meine Vermutung ist das die Nachbarin mit dem ganzen nur erreichen will das Franz sein Sohn nicht mehr zu besuch kommen darf und seine Ex auch mit ihm bricht. damit sie ihn ganz für sich alleine hat und das finde ich so ungeheuerlich da sie damit das Leben von dem Großen total ruinieren kann und ich bin ratlos wie ich das dem Franz klar machen kann, da er nicht glaubt das diese Frau dazu fähig ist.
Wie seht ihr das, was meint ihr??

Mitglied Steffi4167 ist offline - zuletzt online am 24.09.10 um 16:59 Uhr
Steffi4167
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Erschüttert wegen der Reaktion von meiner Mutter

Hallo Leute,

ich heiße Steffi und bin jetzt 43 Jahre alt und habe sehr lange überlegt, ob ich meine Erfahrungen von Sexuellem Missbrauch ( von meinem Stiefvater ) auch ins Internet schreiben soll.

Meine Mutter hat sich Scheiden lassen, da war ich 12 1/2 Jahre alt und es hat auch nicht lange gedauert, bis sie wieder einen anderen Mann kennengelernt hatte. Leider war das KEINE gut Idee von meiner Mutter!!! Sie sind auch ziemlich bald mit ihm zusammengezogen. Es hat auch nicht sehr lange gedauert, bis es dann auch angefangen hatte, das ich mit seinem DING spielen sollte!! Was dann aber auch so ungefähr 3/4 Jahr gedauert hatte, bin ich dann schon andere Sachen machen musste und ich mir auch einige andere Sachen gefallen lassen musste. Also, das ganze hat mit 12 ½ Jahren angefangen und ich war 16 Jahre alt, wo es wieder aufgehört hatte. Ich habe mit 14 Jahren ( auf meinem 14. Geburtstag ) das erste mal SEX mit meinem Stiefvater!! Er sagte mir nur, dass ich nichts meiner Mutter sagen sollte, weil sie gerade mit meiner Halbschwester schwanger im Krankenhaus lag. Er würde sonst mit ihr nach Frankreich abhauen, wenn ich was sagen würde. Ich habe es dann lange nicht gesagt, bis meine Schwester dann 8 Monate alt war. Er war gerade Arbeiten und ich hatte Schulschluss und habe nur den richtigen Zeitpunkt abgewartet um es meiner Mutter zu sagen. Ich habe sie gefragt, ob sie mal zeit hätte für mich, weil ich ihr was ganz wichtiges mitteilen möchte. Sie sagte: „Ja, was hast du denn?“ Ich sagte zu ihr: „ Dein Mann hat mich nicht sehr gut behandelt und ich meine damit, das ER mich SEXUELL MISSBRAUCHT hat!!“ Darauf sagte sie nur: „ Das kann ich Dir nicht ganz glauben und nahm mich bei der Hand und ging mit mir in den nahegelegenen Wald und UNTERSUCHTE mich. Ich habe mich total erschrocken und konnte auch nicht ganz glauben, was sie da machte!!!!! Ich was erschrocken darüber, wie sie reagiert hat und konnte überhaupt nicht damit umgehen, denn ich war da erst 14 Jahre alt!!!!!!!!! Sie hat dann am Abend mit meinem Stiefvater darüber gesprochen und er hat alles abgestritten. Dann sind wir wieder mal umgezogen. Ich habe gedacht, dass es dann auch mal ein ENDE hat, aber fehlgeschlagen, denn da ging es erst recht los. Mit fast 15 Jahren hat mich mein Stiefvater regelmäßig besucht in meinem Zimmer und gemeint, das ich nichts mehr sagen sollte zu meiner Mutter und das tat ich dann auch. Ich habe mich aber meinem richtigen Vater anvertraut und er macht dann meiner Mutter richtig druck unterm Hintern. Entweder sie macht eine Anzeige wegen Sexuellem Missbrauch oder mein Vater würde es machen. Sie machte es wieder nicht, weil sie wiederum angst hatte, dass mein Stiefvater meine Schwester mit nach Frankreich nehmen würde. Ich sagte es wieder meinem richtigen Vater und da hat er eine Anzeige gemacht. Um es kurz zu machen…Mein Stiefvater bekam leider nur 3 1/2 Jahre Knast, was mir persönlich viel zu wenig war. Er saß diese Jahre ab und ich hatte inzwischen eine Tochter bekommen. Die Frechheit, die mein Stiefvater auch noch besaß war, dass er MICH besuchte um meine Tochter kennen zu lernen. Ich war empört, das er es gewagt hatte mich und meine Familie zu besuchen!!!! Ich kann Euch nur sagen, das ich bis HEUTE noch daran zu knabbern habe, obwohl ich weiß, das er auch schon ein paar TOT ist kann ich nicht damit leben, was er in mir angerichtet hat, denn ich habe mein Leben bis heute noch nicht richtig im griff. Das soll schon was heißen. Ich habe dies nur geschrieben, weil ich es mal machen musste, um vielleicht mal was Positives zu lesen, weil es nicht sehr einfach ist damit zu leben. Ich war auch in einer Pflegefamilie 2 Jahre lang und da war es auch nicht sehr schön. Was soll ich sagen? Ich habe 3 Kinder ( 23, 22 und 16 Jahre alt ) und bin tot traurig, das ich sie nicht habe aufwachsen sehen konnte, weil ich nicht damit fertig würde. Ich hatte keine geduld sie zu erziehen und habe immer die Gedanken meiner Eltern im Kopf….was soll ich nur mache? Habe schon mehrere Psychologen hinter mir und bin jetzt auch wieder dabei mit einer Psychologin zu sprechen, aber ich glaube nicht, das sie mir helfen können. Ich weiß einfach nicht mehr weiter!!! Habe seid 14 Jahren eine Beziehung wo ich aber immer ausraster bekomme, so das ich mir einfach keinen Rat mehr weiß, wie ich meinen Mann nicht mehr so sehr damit belaste. Wer kann mir helfen, oder wer weiß was, wie ich das am besten verarbeiten kann? Bitte schreibt mir, denn ich will meinen Mann nicht verlieren!!!!


Eure Steffi

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