Sexualmoral

Verschiedenen Normen, Riten und Wertvorstellungen innerhalb der Kulturen und Gesellschaften

Als Sexualmoral werden die Anschauungen und Wertvorstellungen zu der Sexualität innerhalb einer Kultur oder Gesellschaft bezeichnet. Sie wird häufig von weltanschaulichen Denkmustern und Traditionen beeinflusst.

Junges Paar, sie sitzt mit dem Rücken zur Kamera gewandt mit nacktem Oberkörper auf seinem Schoß
Intimate lovers embrace © Forgiss - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Sexualmoral

Die Sexualmoral ist in unserer modernen westlichen Welt derzeit in einem starken Wandel begriffen, welcher eindeutig zu mehr Freizügigkeit und Offenheit im Umgang mit dem eigenen sexuellen Erleben tendiert. Es beginnt damit, dass Teenager immer früher ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen, was sicherlich auch mit ihrer zeitigeren Geschlechtsreife zusammenhängt.

Sexualität für glückliches Zusammenleben wichtig

Bis zur Hochzeit, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts noch gleichbedeutend war mit dem Beginn des sexuellen Erlebens, haben junge Menschen heute bereits unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Dies ist durchaus noch positiv zu werten, denn für ein glückliches Zusammenleben ist die sexuelle Komponente nicht unbedeutend. Auch der Offenheit im Umgang mit der Sexualität können positive Aspekte abgewonnen werden.

Sex ist gesellschaftsfähig geworden

Sex passiert längst nicht mehr ausschließlich im Dunkeln unter der heimischen Bettdecke, sondern er ist sozusagen gesellschaftsfähig geworden.

Man spricht darüber und bekommt ihn im Fernsehen nicht mehr nur in schmuddeligen Hardcorefilmen präsentiert, in welchen Frauen zu Sexobjekten degradiert werden, sondern durchaus in guten Filmen, in denen sich exzellente Schauspieler ausziehen, um anspruchsvolle, erotische Szenen zu drehen.

Was für die ältere Generation häufig als anstößig empfunden wird, weil es "sowas früher nicht gegeben hätte", gehört in unsere aufgeklärte Zeit und ist moralisch vertretbar. Wie weit diese annehmbare Moral nun gehen darf, kann heute kaum noch definiert werden, denn jeder Mensch hat innerhalb der vom Staat festgelegten Grenzen das Recht, seine Lust so auszuleben wie er es möchte.

Religiöse Unterschiede

Die moralischen Ansichten sind von Religion zu Relion verschieden und werden im Folgenden kurz aufgeführt:

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zur Sexualmoral

Sexualität im Christentum

Sexualität im Christentum

Auch in einem Zeitalter, in dem Sexualität schon lange kein Tabuthema mehr ist, leben konservative Christen nach einer Jahrhunderte alten Sexualethik.

Sexualität im Judentum

Sexualität im Judentum

Sexuelle Abstinenz wurde von den alten Israeliten abgelehnt, war doch ihr wichtigstes Ziel die Fortpflanzung.

Sexualität im Islam

Sexualität im Islam

Die Ehe gilt im Islam als moralischer Grundpfeiler für ein gesundes Zusammenleben. Außerehelicher Geschlechtsverkehr wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert.

Sexualität im Buddhismus

Sexualität im Buddhismus

Im Buddhismus wird Sexualität als private Angelegenheit zwischen den Partnern betrachtet. In vielen buddhistisch geprägten Ländern herrscht sexuelle Toleranz.

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