27. Oktober 2011
Heterosexualität und Homosexualität sind gängige Begriffe, unter denen sich jeder etwas vorstellen kann. Aber was ist eigentlich die Ausrichtung Asexualität? Menschen, die asexuell sind, verspüren niemals das Bedürfnis nach Sex. Von allen Menschen auf der Welt trifft dies auf etwa ein Prozent zu.
Keinen Wunsch nach Sex zu verspüren bedeutet jedoch nicht, dass körperliche Nähe an sich unerwünscht ist. Umarmungen, Kuscheln und auch Küssen wird von vielen Asexuellen ganz normal "praktiziert". Sie verspüren also durchaus das Bedürfnis nach Nähe. Nur Geschlechtsverkehr an sich wird abgelehnt.
Mediziner sehen dies durchaus als eine psychische Störung an, da der Sexualtrieb zu den grundlegenden Trieben aller Lebewesen gehört. Er ist evolutionär in uns einprogrammiert, damit das Fortbestehen der Spezies gesichert ist. Die Ursachen der ständigen Unlust sind noch nicht ausreichend erforscht. Allgemein ist das Thema Asexualität in der Medizin bisher nicht richtig analysiert worden. Es gibt verschiedene Thesen, jedoch nichts Festes. Die gängigste Theorie ist bisher, dass im Hirn der Betroffene eine Fehlfunktion vorliegt. Das Zentrum für die sexuelle Aktivität ist eventuell nicht entwickelt oder defekt. Aber auch hormonelle Störungen stehen als Ursache zur Debatte.
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28.05.12 | |
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