Fast 50 Prozent der Frauen leiden an einer Sexualstörung

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Eine amerikanische Studie stellte fest, dass 43 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 59 Jahren an Orgasmusstörungen, Erregungsstörungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder an einer Scheidentrockenheit leiden, was aber oftmals nicht ernst genommen wird.

In den letzten Jahren sei eine Zunahme von Libidostörungen zu verzeichnen, so der Gynäkologe und Sexualmediziner Dr. J. Sievers. Bei den Frauen wird die Sexualstörung weniger als bei den Männern erforscht und es gibt keine speziellen Angebote.

Für die Störungen ist oftmals ein Androgenmangel, das sind männliche Hormone, verantwortlich. Besonders in der Menopause, wo weniger männliche Hormone erstellt werden, ist der Hormonwert weniger als normal, so dass es zu einer Libidostörung kommt.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Weitere News zum Thema

Hormonpräparate

Schadet Melatonin auch der Sexualität?

Das Ruhehormon Melatonin, das in vielen Ländern frei verkäuflich ist, wird von Flugpassagieren oft als Schlafmittel eingenommen. Amerikanische...

Sexsucht

Woran man die Sexsucht erkennt

Wer wöchentlich vier Mal Sex hat und dazu noch Selbstbefriedigung, der ist nach Meinung von Sexualpsychologen immer noch nicht sexsüchtig. Nur...