Frisch verheiratet, mein Mann schläft nicht mehr mit mir

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Hallo,

Ich würde hier gerne mein Problem schildern und hoffe das ich vllt Tipps oder Ideen von euch bekomme die mir weiter helfen könnten.
Ich 22 Jahre und mein Mann 24 Jahre sind nun knapp drei Jahre zusammen und haben vor kurzem (zwei Monate) geheiratet. Für manche ist es zu früh aber bei uns hatte es gepasst. So dachte ich jedenfalls bis vor kurzem noch. Wir wohnen mittlerweile schon zwei Jahre davon zusammen und haben uns Denk ich soweit auch eingelebt. Die Probleme fingen kurz nach der Hochzeit an. Wir fingen an uns oft zu streiten, niemand wollte nachgeben und versöhnten und wieder. Doch im letzten Monat hörte mein Mann auf mich anzurühren. Dazu muss ich sagen das wir ein sehr aktives Sexualleben hatten und auch vieles ausprobiert haben, trotz seiner 5-Schicht Arbeit die ihn auspowert. In letzter zeit jedoch kamen häufig die Ausreden wie "ich bin zu müde, heute nicht oder Machs dir doch selbst". Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Ich bin schon in Reizwäsche vor IBM rumgelaufen, habe ihn ignoriert und auch versucht ihn zu verführen, nix hat was gebracht. Vor einer Woche habe ich ihn dann angesprochen, ich hatte Angst das er mir fremdt geht, er benutzte nur wieder seine Ausreden und ich hatte im Nachhinein das Gefühl nicht zu ihm durchgedrungen zu sein. Jetzt bin ich verzweifelt ich meine ich hab auch meine Bedürfnisse und auch meinen stolz, ich will einfach nicht jedes mal die sein die den ersten Schritt tut. Auch wenn er sich krass anhört selbst will er nicht mit mir schlafen aber selbstbefriedigung lässt er auch nicht zu. Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter bitte helft mir.. Danke im Vorraus

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online Gestern um 12:01 Uhr
Thomasius
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Hmm!

Vielleicht hängt seine Verweigerungshaltung mit der Hochzeit zusammen? Es ist ihm auf einmal bewußt geworden, daß die Freiheit des Junggesellendaseins endgültig vorüber ist und in Zukunft noch mehr Verpflichtungen ins Haus stehen.
Nestbau, Kinderwünsche und diverse Zukunftspläne sind sicher schon ausgesprochen worden und jedes zaudern wird von der Ehefrau genauestens registriert. Er fühlt sich gefangen im Ehekäfig und versucht mit Sexverweigerungen den vermeintlich Schuldigen zu bestrafen.
Zurückdrehen kann man die geile Zeit nicht mehr, aber vielleicht sollten einige Punkte auf der "Liste" etwas verschoben, oder ganz gestrichen werden.
Wenn der Druck auf dem Ehemann etwas gelockert wird, der Rucksack nicht mehr so schwer seinen Rücken krümmt, dann wird er sich nicht mehr so zieren, den "Liebesdienst" zu vollziehen.
LG
Thomasius

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Ja ich denke da könntest du recht haben jedoch versteh ich dann nicht warum er mich bestrafen will. Er hat sich neues Auto gekauft. Ich versuche nicht ihn zu bedrängen, versuche im Gegenteil seine Probleme zu verstehen und ihm da draus zu helfen. Ich kann nur nicht akzeptieren das er so schludrig ist. Ich finde es scheisse das er mich wie ein Fußabtreter benutzt. Er ist direkt von Hotel Mama zu mir in unsere Wohnung gezogen. Deswegen streiten wir uns unentwegt. Sicher kann das auch daran liegen aber ich habe mich versucht zu ändern er will dich jedoch keine Meter ändern. Ich versuche seine Sex Fantasien zu verwirklich meistens sind es aus Sexfilmen aber wenn ich etwas möchte ist es pervers. Ich versteh ihn nicht und kann mich ihm auch nicht öffnen und fresse alles in mich hinein. Außerdem verschwindet er mal für paar Stunden und taucht dann auf mit einer faulen Ausrede. Vllt habe ich nicht alles beschrieben aber so sieht es aus. Ich habe schon Depressionen und kann nicht mehr und er will es einfach nicht sehen. Danke für die Antwort

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online Gestern um 12:01 Uhr
Thomasius
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Bitteschön!

Das zeitweilige Verschwinden könnte schon als Fluchtversuch gedeutet werden. Er ist mit der Situation heillos überfordert und will zeitweilig nur weg.
Die Ausbildung im "Hotel-Mama" trägt auch nicht viel dazu bei, daß ein partnerschaftliches Zusammenleben reibungslos funktioniert. Muttersöhnchen haben es nicht so mit der Hausarbeit.
Daß jetzt auch der Sex zu einem Problem wird, hat sicher was mit Macht zu tun.
Die sexuellen Vorlieben des Partners werden als pervers eingestuft, man opfert sich halt widerwillig , wohingegen der eigene Spaß als normaler Verkehr angesehen wird.
-- Der Andere soll nachgeben, weil ich sowieso recht habe, Punkt! --
Zusammenraufen heißt das Zauberwort. Wer bestimmte Sachen haben will, muß woanders Zugeständnisse machen, denk ich mal.
Alles Gute!
Thomasius

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Hmm...

Vielen Dank für deine Antwort!

ich denke schon das du da recht hast nur kann ich es einfach nich akzeptieren immer die zu sein die nachgibt. Bin ich den kein Mensch mit Gefühlen oder warum darf man mit mir so umgehen und ich muss dann trotzdem noch zugeständnisse machen? Klar ich weiß das die Frau den Familiensegen aufrecht erhält aber im ehrlich zu sein, das kann es doch nicht gewesen sein! Ich meine wir leben nicht mehr in einer Epoche wo Frauen minderwertiger sind als Männer also warum muss der Mann immer recht haben? Ja ich es fällt mir schwer zu versuchen ihn nicht dauernd zu "maßregeln" weil er zuhause nichts macht aber deswegen muss es ja nicht gleich sofort heißen Ehekäfig oder? Ich meine bei uns war es er der Heiraten wollte unter anderem darum weil er mich an sich binden wollte. Tja das hat er geschafft und jetzt benimmt er sich wie ein pubertierender Minderjähriger. Ich weiß das hört sich befremdend an vorallendingen weil wir ja noch so frisch verheiratet sind. Aber ich finde es einfach ungerecht! Warum muss ich tränen vergießen und nerven verschwenden und es ändert sich nix und er muss einfach weil er keinen bck hat aufhören sich wie ein MAnn zu benehmen und gleich recht bekommen!! Ach du merkst sicher schon das ich sehr frustriert bin. Mir geht das so dermaßen an die Nieren das ich meine Wut langsam kaum bändigen kann. Das schlimme ist auch das ich es ihm einfach nicht sagen kann, ich mein jedem anderen könnte ich es ohne probleme erzählen aber sobald ich mit ihm reden muss fühle ich mich wie ein kleines Kind das kindische Probleme hat und nur darauf wartet gemaßregelt zu werden.

Hoffe du weißt da eine Antwort. Danke im Vorraus

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online Gestern um 12:01 Uhr
Thomasius
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Oh je, bin mit meinem Latein am Ende!

Klingt alles ziemlich frustrierend. Vielleicht sollte doch mal ein Profi, sprich Eheberater, einen Blick in die verfahrene Situation werfen. Ich weiß, daß Männer solche Beratungs-Tanten scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, aber versuchen kann man es ja.
Mir ist aufgefallen, daß das Wort "nachgeben" in dir heftige Emotionen erzeugt. Du hast das Gefühl, daß dein Mann keinen Millimeter von seiner Linie abweicht und du Meter für Meter an Boden verlierst.
Dein Mann wird das bestimmt anders sehen. Auch er hat das Gefühl dauernd nachgeben zu müssen. Dazu noch die Nörgeleien und die Einschränkung der Freiheit und die vielen Verpflichtungen, die es früher nicht gab.
Der Idealfall wäre, wenn du es schaffen könntest, deinem Mann das Gefühl zu geben, daß er die Zügel in der Hand hat. Das dem nicht so ist, braucht er ja nicht zu wissen.
Diplomatisches Geschick einsetzen, oder das Handtuch schmeißen. Der leichtere Weg ist sicher die Scheidung, aber zuvor sollte schon einiges noch versucht werden.
Wenn du über diese Probleme mit deinem Mann nicht sprechen kannst, dann mache es einfach schriftlich. Auch die positiven Sachen erwähnen, und ganz wichtig, sowenig Vorwürfe wie möglich.
Liebe Grüße
Thomasius

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Stimmt...

Hallo,

Das äs du sagst hört sich sehr plausibel für mich an. Eine Scheidung denke ich scheidet von vornherein aus den was wir für Probleme auch hätten lieben tun wir beide uns sehr. Das dieses kleine Wort nachgeben mir an die Nieren gebt hast du richtig bemerkt. Es fällt mir schwer mich jemandem unterzuordnen vor alllen dingen weil ich mein ganzes Leben lang selbstständig war und auch eigene Entscheidungen getroffen habe. Da fällt es einem schon schwer die zügle wegzugeben und zu Vertrauen das diese Person die Macht nicht missbraucht. Im Grund bin ich ja mit der Beziehung zufrieden süßer diesem Problem ergänzen wir uns gut, nur dieses Problem nagt gewaltig an mir. Ich habe ein schlechtes Beispiel in meiner Familie wo sie die Zügel weggegeben hat und er es auf die schlimmste Weise missbraucht hat und weiterhin tut. In mir steckt die Angst das es genauso auch bei mir wird. Das ich mit mehr geschickt arbeiten muss weißlich auch von meiner Mutter und Schwiegermutter, nur kann ich noch kein richtiges "Konzept" oder eher rangehendweise für mich ausmachen. Ich weiß das ein Großteil meiner Probleme auch zum Teil von mir selber verursacht werden nur kann ich meinen stolz nicht zügeln! Mich bringt das regelrecht in raste. Du kennst dich doch sicher mit so etwas aus hast du nicht einen konkreten Tipp wie ich das in den Griff bekommen kann? Liebe Grüße und danke für die Antwort

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Tut mir leid für das verschreiben. Blöde autokorrektur vom handy

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online Gestern um 12:01 Uhr
Thomasius
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Bin ratlos, aber.....

Das schlechte Beispiel in deiner Familie solltest du nicht überbewerten. Die Zügel aus der Hand geben, heißt ja nicht, daß man danach machtlos ist.
Vielleicht solltet ihr die Machtbereiche in Parzellen aufteilen. Innerhalb dieses Reviers hat dann nur einer die Hosen an. Was natürlich bedeutet, daß in anderen Bereichen nur Vertrauen angesagt ist.
Diese Macht-Spielchen sind bei euch noch in der Test-Phase. Vielleicht kannst du einen fiktiven Regulator einbauen, der das Vertrauen in den anderen etwas hebt.
Wer bei Tage die erste Geige spielen will, muß in der Nacht dann sehr leise Töne spucken und hinnehmen was so kommt. Ich denke dabei nicht an Fesselspiele, sondern einfach Regie führen im "Garten der Lust", Sexwünsche aussprechen und auf die Durchführung bestehen.
Wer was lieber macht, wird sich im Laufe der Zeit schon herausstellen. Alternativ könnte auch ein vierteljährlicher Turnus eingeführt werden ^_^.
Liebe und Macht, ein undurchschaubarer Dschungel. Mit Stolz ist das Dickicht sicher nicht zu bewältigen, eher mit Taktik und der richtigen Motivation.
Alles Gute!
Thomasius

Mitglied Maria0421 ist offline - zuletzt online am 21.01.14 um 20:57 Uhr
Maria0421
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Danke!

Hallo Thomasius,

vielen vielen Dank für deine Ratschläge!! Die haben mir wirklich sehr geholfen! Ich werde deine Worte beherzigen und ich hoffe das es damit auch besser wird.

LG und Danke nochmal!!

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online Gestern um 12:01 Uhr
Thomasius
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Bitte gerne!

War nett mit dir zu plaudern. Alles Gute wünsch' ich dir und liebe Grüße.
Thomasius

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