24. November 2011
In Sexualberatungsstellen erhält man bei Fragen oder Problemen sexueller Natur Hilfe von professionellen Ansprechpartnern. Doch wie findet man den richtigen Sexualberater?
Sexualberater oder Sexualberatungsstellen werden bei Problemen oder Fragestellungen zum Thema Sexualität aufgesucht. Dabei kann es sich um Hemmungen oder Ängste beim Geschlechtsverkehr, aber auch um mangelndes Lustempfinden oder Probleme mit der Libido handeln. Wichtig ist, dass man auch die passende Beratungsstelle findet.
In Sexualberatungsstellen werden die Ratsuchenden von den geschulten Mitarbeitern zu den verschiedensten Themen rund um die Sexualität beraten. Dazu gehören unter anderem: Verhütung, Probleme beim Sex, Probleme mit dem Partner, Aufklärung, Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geschlechtsidentität, Abtreibung sowie sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt. Aber auch körperliche Ursachen, die zu Problemen beim Geschlechtsverkehr führen, wie Erektionsstörungen, Impotenz oder Dyspareunie, sind oft der Grund für einen Gang zum Sexualberater.
Eine Sexualberatung eignet sich sowohl für Heterosexuelle als auch für Homosexuelle. Man kann sie entweder mit seinem Partner oder auch ohne ihn aufsuchen. So gehen oft viele Menschen, die sich nicht trauen, offen mit ihrem Partner über sexuelle Probleme zu sprechen, zu einer Sexualberatungsstelle. Zu den Leistungen einer Sexualberatung gehört neben dem Vermitteln von Informationen auch, sich mit den Sorgen der Ratsuchenden zu befassen und die Ursachen für deren Schwierigkeiten zu finden. Dabei kann es sich auch um Gründe außerhalb der Partnerschaft handeln, wie zum Beispiel Beruf, Geldsorgen, bestimmte Verpflichtungen oder die Erziehung der Kinder. Zwar ist der Sexualberater nicht dazu in der Lage, die Ursachen der Probleme zu beseitigen, er kann den Betroffenen jedoch verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie sie trotz ihrer Alltagsprobleme wieder zu einer erfüllten Sexualität finden.
Sexualberatungsstellen oder Sexualberater findet man heutzutage in fast allen Städten. Allerdings ist mitunter Vorsicht geboten, denn da der Begriff Sexualberatung unterschiedlich definiert wird, betätigen sich auch viele nicht-psychologische Berater als Sexualberater. Diese vermitteln jedoch meist nur neuartige Sexualmethoden und sind daher eher für Menschen geeignet, die nur etwas Abwechslung beim Sex brauchen und nicht unter psychischen Belastungen leiden. Wer jedoch aufgrund seines unbefriedigenden Sexuallebens Probleme mit der Psyche hat, sollte sich lieber an eine psychologische Sexualberatung wenden.
Manchen Menschen ist es jedoch unangenehm, einen Sexualberater persönlich aufzusuchen. In diesem Fall kann man auf eine Online-Sexualberatung, die man im Internet findet, zurückgreifen. Dort erhält man rasch Hilfe per E-Mail. Auch telefonischer Kontakt ist möglich.
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