3. Januar 2012
Viele Eltern können ein Lied davon singen: Die pubertierenden Sprösslinge kommen morgens oft nicht aus dem Bett. Doch während die Erwachsenen langes Fernsehen, spätes Internet-Surfen, nächtliches Telefonieren oder gar rauschende Partys für die Morgenmuffeligkeit ihrer Kinder verantwortlich machen, hat das Schlafmedizinische Zentrum der Uni Regensburg eine ganz andere Erklärung. Prof. Jürgen Zulley, seines Zeichens Psychologe, nimmt die Teenies in Schutz.
Nach seinen Erkenntnissen können die jungen Leute gar nicht anders. Durch die Pubertät wird das Gehirn umgebaut. Dabei verändern sich auch die Schlafgewohnheiten. Aus kindlichen Frühaufstehern können plötzlich jugendliche Langschläfer entwickeln. Warum genau sich in der Zeit der Reife auch der Schlafrhythmus ändert, ist nicht bekannt. Die veränderte Hormonlage könnte ein Faktor sein, glaubt Zulley.
Für die Eltern gibt es Trost. Der morgendliche Kampf mit dem Aufstehen ist bei vielen nur eine Phase und geht ebenso vorüber, wie andere pubertäre Eigenarten.
Denn schon die kleinkinder, wenn sie eine wachstumsphase haben, schlafen in dieser zeit besonders viel, weil der körper viel kraft dafür brauc...
Ich gehe immer regelmäßig früh aus dem Bett, auch wenn ich nicht zur Arbeit gehe, stehe ich um 07:30 Uhr auf.
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