27. Januar 2005
Mädchen bekommen zunehmend früher ihre erste Regelblutung und Jungen ihren ersten Samenerguß. Dies zeigt eine Studie an der Universität Landau im Auftrag der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, über die die Apothekenzeitschrift „Gesundheit“ berichtet.
Demnach tritt die Geschlechtsreife heute im Durchschnitt mit 11,5 Jahren ein. Seit dem Beginn der Beobachtungen im Jahr 1980 rückt der Zeitpunkt jährlich um zwei Monate vor. Den Grund für die frühere Pubertät sieht Studienleiterin Marion Sonnenberger vor allem in äußeren Einflüssen wie einer verbesserten Ernährung.
Auffallend ist auch, dass sich der bisherige Entwicklungsabstand zwischen Jungen und Mädchen kontinuierlich verringert. Heute sind weibliche Teenies den Jungs nur noch um dreieinhalb Monate voraus.
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