17. Oktober 2006
Die Anzahl von weiblichen Studenten in England, die ihr Studium durch eine Tätigkeit im Sexgewerbe finanzieren, ist in den vergangenen sechs Jahren um knapp 50 Prozent gestiegen. Dies ergab eine Untersuchung der Universität Kingston.
130 Studenten wurden befragt und jeder Zehnte gab an, eine Studienkollegin zu kennen, die als Masseurin, Stripperin oder in einem Begleitservice tätig ist. Sechs Prozent der Befragten kannten sogar Studentinnen, die sich ein Zubrot mit Liebesdiensten verdienen.
Der Psychologe Ron Roberts ist von dieser Entwicklung nicht überrascht. Seiner Meinung nach liegt die Ursache dieser Entwicklung in den vor acht Jahren eingeführten Studiengebühren, die sich mittlerweile auf bis zu 3.000 Pfund belaufen.
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