Was wolltet Ihr schon immer von einer Prostituierten wissen!

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Meine Name ist Louisa ich suche für mein Buchprojekt, fragen, die Menschen ausserhalb des Rotlichtmilieu an Prostituierte haben. Aussergewöhnliche Fragen wären super!
Kurz zu mir:
Ich bin 30 Jahre alt und arbeite seit 10 Jahren im Rotlichtmilieu. 8 Jahre als Prostituierte in Nachtbars und Escort Bereich. Darunter auch kurzweilig in Laufhäusern, Saunaclubs, Wohnungen und auf Mallorca in einer Cabaret Bar. 2 Jahre habe ich pausiert und nur Theke in Saunaclubs und Pauschalclubs gemacht.
Ich habe fast jeden Bereich gesehen und würde gerne von Euch wissen
``Was Euch an diesem Thema interessiert``
Stellt mir fragen. Ich antworte, aber nur in kurzen Sätzen, den sonst bleibt mir die Zeit nicht mein Buch fertig zu kriegen.
Ich danke Euch schon mal für jede Frage und Jetzt geht es los.

Louisa :-)

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Und los gehts!

Das scheint ein interessantes Buchprojekt zu werden, bei dem auch die "Kundschaft" seinen Senf dazugeben kann. Viel Erfolg!
Meine Frage :
" Welche Tätigkeit bereitet mehr Vergnügen, die Übergabe des "Liebeslohnes" oder der Orgasmus des Freiers?

Thomasius

Mitglied BenjaminButton ist offline - zuletzt online am 05.06.14 um 00:56 Uhr
BenjaminButton
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Mich würde interessieren:

Gab es auch Freier die es geschafft haben dass du einen Orgasmus hattest?
Und gab es welche mit denen du auch für umsonst geschlafen hättest?

BB

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Darf Mann auch zweimal??

Die Fragesteller sind scheinbar noch etwas schüchtern. Damit die Liste nicht so leer ausschaut, stelle ich noch eine weitere Frage hinzu.
Es wird gemunkelt, daß Russlands zweitwichtigster "Exportartikel", also die Damen des Erotikgewerbes, auch für den Geheimdienst arbeiten müssen, wenn Putin ruft.
Dem "Westen" wird unterstellt, daß viele Konzerne, auch zu solchen Mitteln greifen, wenn sie von der Konkurrenz oder den Gesetzesvertretern was wollen.

Konkrete Frage:
Ist dir bei deiner jahrelangen Erotik-Tätigkeit, schon mal eine Art "Info-Beschaffung" untergekommen, die im weitesten Sinne, als Spionage ausgelegt werden könnte?

LG Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Danke für deine Fragen. Zur Ersten kann ich Dir sagen, das es sowohl als auch mir die Übergabe des Geldes und das erreichen des Orgasmus des Freiers mir beides gleich viel Vergnügen bereitet. Dennoch empfinde ich bei ­beiden unterschiedliche Gefühle. Bei der Geldannahme freue ich mich das Geld verdient zuhaben. Beim Orgasmus jedoch fühle ich ein Glücksgefühl, obwohl ich keinen hatte. Den die Macht zu haben einen Mann zum Orgasmus zu kriegen kann genauso befriedigend sein.
Ein Gast darf auch zweimal wenn er mich 1 Stunde bucht. Dies gilt aber nur im Club. Doch die meisten wollen auch nicht mehr als einmal. Bei der Agentur also wenn ich im Bereich Escort unterwegs bin, darf der Gast nur einmal kommen.
Zur dritten Frage kann ich Dir nicht allzu viel sagen, da ich zu solchen Zwecken noch nie gebucht wurde. Und ich denke auch dass diese angeblichen Prostituierten keine echten waren sondern eher Undercover von jemand eingesetzt wurden.

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hi Benjamin,

nein bisher hatte ich noch keinen Orgasmus. Ich habe es mal versucht, doch es hat nicht funktioniert. Was nicht bedeutet, dass es privat nicht funktioniert. Denn dort bin ich in einem anderen Modus. Wenn ich arbeite, konzentriere ich mich nur auf den Höhepunkt des Mannes. Und ich habe noch nie was Umsonst gemacht. Wenn das mal Geschehen würde, sollte ich mir über meine Gefühle zu dem jeweiligen Gast Gedanken machen.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hallo Louisa!

Danke für die ausführliche Beantwortung der Fragen, wobei zusätzlich noch eine kleine "Fleißaufgabe"
geleistet wurde.
Die zweideutige Überschrift - Darf "Mann" auch zweimal?-, bezog sich auf das Stellen der Fragen-Menge, aber genaugenommen kann's auch andersrum gelesen werden ;-)).
Zwei gestellte Fragen und drei Antworten bekommen, das bedeutet rein rechnerisch, daß ich im Minus bin. Aber wie das Manko ausgleichen?
Eigentlich schade, daß die Jungs hier im Forum, die einmalige Chance nicht nutzen, sich die Infos direkt von der Quelle zu holen. Schüchternheit kann es ja nicht sein, sonst täten sie nicht die ganze Zeit über ihre Pimmel-Maße posten.
Egal, ich kann's nicht ändern, aber weil ich schon mal vor dem PC sitze, stelle ich halt "lustlos" eine weitere Frage, damit der Thread nicht zum Stillstand kommt.
- Ist es mit dieser diffizilen "Arbeit" möglich, nebenher noch eine funktionierende Partnerschaft zu haben?
LG Thomasius

Mitglied DFZero ist offline - zuletzt online am 05.05.15 um 20:51 Uhr
DFZero
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....

Was war den das Außergewöhnlichste was ein Kunde oder du machen musstest?

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hi Thomasius,
erst mal großes Lob an Dich und deine vielen Fragen. Ohne dich wäre der Thread hier doch sehr langweilig. Aber vielleicht wird das ja noch mehr mit der Zeit. Vielleicht kommt dann auch mal die eine oder andere Frage von den Damen.
Zu deiner interessanten Frage. Das ist ein schwieriges Thema und in meinem Fall kann ich dir nur sagen, dass ich noch keine Partnerschaft hatte, während ich diesen Job gemacht habe. In meiner letzten Beziehung war für uns beide klar, dass ich nicht als Prostituierte arbeite. Ich habe dann aufgehört und als Thekenfrau gearbeitet. Dennoch habe ich viele Frauen kennengelernt, die auch neben dem Job einen Partner oder Ehemann haben. Die meisten Männer akzeptieren das allerdings nicht. Was man auch gut verstehen kann.

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hey DFzero,
gute Frage über, die ich erst mal nachdenken muss. Es gab da einige kuriose Sachen. Aber das, was für mich am außergewöhnlichsten war und wo ich auch mit mir gehadert habe, ob ich das überhaupt machen soll, war in einem Rollenspiel, die Tochter des Mannes zu spielen. Was ich auch getan habe.
Andersherum musste ich mal einen Gast durch unsere Bar scheuchen auf allen Vieren und ihn alle möglichen Sachen machen lassen, die erniedrigend für ihn waren. Am Ende habe ich auf ihn uriniert.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hallo Louisa!

Danke, Danke! Dieses Lob muß gerechterweise an den Absender zurückgesendet werden, für die präzise Beantwortung der Fragen.
Dein Buchprojekt über das Sex-Gewerbe befindet sich hoffentlich schon in der Endphase? Einen Leser hast du schon neugierig gemacht und das ist schon mal ein hoffnungsfroher Anfang ;-).
Stimmt, dein Thread kommt nicht so recht in Schwung und auch die weiblichen Fragesteller haben scheinbar auf diesem Gebiet keinen Wissensbedarf. Dank dem Internet ist schon alles geklärt.
Da fällt mir gerade eine Frage zu diesem Thema ein.
In dem Buch "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche wird in einem Kapitel, auch die "Bordell -Kundin" eingehend beschrieben.

Meine Frage dazu :
Trifft es zu, daß sich ab und zu auch Frauen eine Sexarbeiterin kaufen um lesbische Fantasien ausleben zu können?

Mitglied Jaqueline283 ist offline - zuletzt online am 08.10.14 um 10:53 Uhr
Jaqueline283
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3 Fragen

Hey Louisa, hab auch mal drei Fragen. Siehst du einen Gast als "gleichberechtigen Geschäftspartner" an oder fühlst du dich ihm innerlich überlegen?
Sind auch außergewöhnlich Sachen für dich nur ein erotisches Spiel oder empfindest du für solche Kunden etwas Ekel in dir?
Könntest du dir vorstellen, dass du dich mit einem sympathischen Freier privat anfreunden (keine Beziehung!) könntest?
LG Jacky

Mitglied Flyguy ist offline - zuletzt online am 23.05.19 um 17:00 Uhr
Flyguy
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Sehr interessante Diskussion und gute Fragen.
Louisa, mich würde interessieren, wie oft findest du die Männer eher abstossend und wie oft ganz akzeptabel. Wie oft empfindest du etwas dabei, wieviel täuschst du vor?

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hallo Louisa!

Bin etwas in Sorge weil die Antworten seit einer Woche ausbleiben. Entweder muß ein Auslandsaufenthalt absolviert werden, oder das Rotlicht-Milieu hat Wind bekommen, daß ein "Insider" heikle Fragen beantwortet ohne vorher den Chef zu konsultieren.
Hoffentlich sind es nur ganz triviale Gründe.
Bitte melde dich!
Thomasius

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Nochmals ein leises Hallo!

Dein Frage-und Antwortspiel scheint der "Rotlichtfamilie" nicht so richtig zugesagt zu haben. Mein ergucktes Wissen aus der Krimiserie "Tatort", hat in mir den Tatverdacht reifen lassen, daß die Männer hinter dem Rotlicht, dir deine Schreibtätigkeit stark eingeschränkt haben.
Hier im Forum ist das keine Katastrophe, aber für dein Buchprojekt sehe ich schwarz.
Um mein Lesevergnügen zu befriedigen, werde ich wohl lange lange Zeit warten müssen. Außerdem hast du kein Wort über den möglichen Buchtitel verloren.
Wäre also sehr hilfreich wenn du deinen Pseudonamen im Buch einbauen könntest, wenn es tatsächlich erscheint.
Zum Beispiel - "Mein Leben als Madam Louisa" oder so, dann hätte ich einen Anhaltspunkt, an dem ich mich klammern könnte.
Alles, alles Gute für dich und liebe Grüße!
Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Daß die Männer hinter dem Rotlicht, dir deine Schreibtätigkeit stark eingeschränkt haben...

Klar. Mit gebrochenen Fingern kann man schlecht schreiben. Logisch.
Aber mal im Ernst...nichts gegen Klischees und auch Naivität kann zeitweise ganz süß sein...aber irgendwann wirds auch albern.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Ach so!!

Die Herren Mafiosi haben sich also vom Rotlicht-Milieu zurückgezogen, weil dieser Geschäftszweig zuwenig Gewinn abwirft?
Schon möglich, aber diese Nachricht muß mir beim lesen der Zeitung glatt entgangen sein. Aber wenn's denn so ist, dann nehme ich's mit Freude zur Kenntnis.
Gefühlsmäßig hege ich schon lange den Verdacht, daß sich die Mafia sich auf diverse Rechtsgeschäfte, speziell im Internet-Bereich verlegt hat. Bei dieser "Abzockerei" braucht es nur eine anständige Hardware und etwas krimineller Energie, damit der Rubel rollen kann.
Aber wer hat dazu schon handfestes Zahlenmaterial?
LG Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Das wird man ja

Demnächst alles in Louisas Buch lesen können. Ich denke allerdings das es sich eher mit albernen Vorurteilen über das s.g. Rotlichmilieu beschäftigen wird, als mit den "Herren Mafiosi". Nur rein vorsichtshalber, versteht sich :-)

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Na ja!

Wie "sauber" es hinter der Rotlicht-Lampe zugeht kann man in den laufenden Prozessen ganz gut verfolgen.
Wenn eingeschüchterte Zeuginnen ihre Aussagen zurückziehen müssen, dann haben Richter Staatsanwaltschaft immer schlechte Karten, zumal die Rotlichtbosse sich die besten Winkeladvokaten leisten können. An den weißen Westen dieser A........löcher klebt verdammt viel Blut dran, auch ohne Verurteilung. Das müßte auch eine Hausdame bemerken.
Wer aber in diesem Boot sitzt, hat natürlich einen ganz anderen Blickwinkel, als diese "albernen" Außenstehenden. Aber so locker flockig geht es bestimmt nicht immer zu, wie du uns gerne glauben machen möchtest.
Warten wir's ab, was Louisa über das Milieu zu berichten weiß.
Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Selber na ja :-)

Ein Klischee jagt das andere, oder?
Mal ganz abgesehen davon das Louisa selbst in diesem "Boot" sitzt und Du Dir von ihr komischerweise wohl trotzdem irgendwelche Enthüllungen erwartest, steht es natürlich Jedem frei Leuten zu glauben die sich mit der Materie auskennen oder lieber den Redakteuren von RTL und BILD, die solche Reportagen verzapfen wenn es für "Berlin Tag & Nacht" nicht gereicht hat.

Allerdings sollte doch schon Einigkeit darüber herrschen, daß jemand der nicht rechtskräftig verurteilt ist, erstmal als unschuldig zu gelten hat.
Es sei denn man hat einen anderen "Blickwinkel" auf das Rechtssystem.
Vielleicht den von Herrn Putin. :-)

PS: Auch die Erkenntins warum Betrüger wie Herr Hoeneß oder Frau Schwarzer ANWÄLTE haben, aber Menschen die in der Erotikbranche arbeiten von WINKELADVOKATEN vertreten werden, erschließt sich mir nicht.
Vorallem weil das meist noch die selben Leute sind.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Und noch ein Klischee !!

Wenn mafiöse Strukturen vorhanden sind, dann wird man dem Angeklagten keine Schuld nachweisen können. Seine Weste ist nach außen weiß, aber "Unschuldig" ist er noch lange nicht .Der sogenannte Winkeladvokat verzögert den Prozess mit allen Mitteln und die Zeugen werden derweil eingeschüchtert oder abgeschoben.
Ein normaler Straftäter hat gar nicht die Möglichkeit die Justiz auszuhebeln oder gar die Zeugenaussagen zu beeinflussen. Dieses Recht hat sich nur die Mafia erkämpft und das Rotlicht war immer eine lukrative Sparte dieser Herren.
Das neuerdings Rockerbanden bei diesem Geschäft mitnaschen wollen ist natürlich auch nur eine Erfindung von RTL.
Daß du ausgerechnet Bild, Putin und Berlin Mitte herbei zitierst, ärgert mich am meisten.
Du willst scheinbar die vorhanden Probleme in diesem Gewerbe nicht sehen.
Betriebsblindheit, oder ein Sprachrohr, um das Rotlicht "rosarot" erscheinen zu lassen, daß ist hier die Frage.
Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Unsinn

Sei mir nicht böse, aber das was Du schreibst ist ein wildes Sammelsurium aus Halbwissen, Vermutungen, Klischees, Abschuldigungen und unlogischen Schlussfolgerungen.
Mal ganz abgesehen davon daß es bei Dir mit dem demokratischen Grundverständnis nicht allzuweit her zu sein scheint.
Also Leute die im s.g. Rotlicht ein Geschäft haben sind immer im "mafiösen Strukturen" organisiert, sind per se schuldig und werden aber nie verurteilt weil sie von Winkeladvokaten vertreten werden, die prinzipiell Zeugen bedrohen.
Ganz "normale Straftäter", wie z.B. Herr Hoeneß können sich aber leider keine guten Anwäte leisten und müssen in den Knast. Wie dumm ist das denn?

Was die Rockerbanden angeht die "neuerdings" auch im Rotlicht tätig sind, kann ich Dir aber einen ganz witzigen Hinweis geben.

Der Anwalt von Götz von Frommberg, der z.B. Hells-Angels Boss Frank H. vertritt, hatte früher eine Bürogemeinschaft mit unserem Ex-Bundeskanzler Schröder (ebenfalls Anwalt), der seinerseits nun der beste Freund von Herrn Putin ist.
Wie Du siehst, die Mafia ist überall. Selbst ganz oben :-)

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Noch ein Sammelsurium gefällig?

Niemand behauptet, daß alle im Erotikgewerbe mit der Mafia in Verbindung stehen.
Mein Vorwurf bezog sich auf die "Strippenzieher" im Hintergrund, die im rechtsfreien Raum ihr Unwesen treiben.
Das sich mafiöse Strukturen, auch in den oberen Bereichen breitmachen, ist kein großes Geheimnis. Mit dieser Meinung bist du nicht allein.
Von Putins "Agenten" will ich gar nicht reden. Im Internet scheinen momentan, seine Aktionen nur Begeisterungsstürme auszulösen.
Wenn ich den Verdacht äußern würde, daß diese Ärsche nicht nur in der Ukraine aktiv sind, sondern auch in einigen EU-Staaten, dann kommt wieder dein Steh-Satz mit dem Halbwissen.
Ich möchte über den ganzen Sch......? kein Vollwissen haben, mir reichen die Zeitungsartikel und Bücher.
Lese gerade das Buch -"Hinter den Kulissen"-, eine Ex-Hure packt aus, von Nadine Greve. Du wirst natürlich behaupten, daß die Kollegin sich das alles aus den Finger gesogen hat.
Du musst ja dafür sorgen, daß alles "rosarot" blinkt, selbst wenn ein paar "Leichen" im Keller liegen ;-).

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Ich kenne Frau Greve nicht

Und weis nicht was in Ihrem Buch steht. Insofern kann ich mir da auch kein Urteil erlauben. Von dem reisserischen Titel her zu urteilen würde ich allerdings vermuten daß es dabei primär um besonders viele Buchverkäufe als um besonders viel Wahrheit geht. Aber, wie gesagt, das ist nur eine Vermutung.

Übrigens: Falls Du es nicht bemerkt hast..unsere Diskussion begann damit daß Du die abenteuerliche Vermutung geäußert hast daß Louisa durch "die Männer hinter dem Rotlicht" in Ihrer Schreibtätigkeit wohl nun stark eingeschränkt wäre und Du für ihr Buch schwarz sehen würdest.
Dies schlußfolgerst Du ausgerechnet aus der Lektüre des BUCHES einer Exhure mit dem Titel "Eine EX-Hure packt aus".
Hm, da war die Mafia wohl gerade geschlossen zur Kur als das erschien, oder?
Naja, manche erkennen Absurdität nichtmal wenn sie vor ihrer Nase liegt. :-)

Deine sonstigen Anspielungen ich sei irgend ein "Sprachrohr" des Rotlichst usw. nur weil ich lieber über Erfahrungen und Fakten statt Vermutungen und Verallgemeinerungen schreibe, kannst Du Dir übrigen sparen.
Diese Taktik ist schon von A. Schwarzer bekannt die alle Erotikdienstleister, die nicht in ihr Schema passen, als Vorzeigehuren bezeichnet und die ganzen Hurenverbände arbeiten angebl. auch alle für die Bordellmafia. Geschenkt!

Substanzloser Unsinn wird auch nicht dadurch wahrer das ihn besonders viele unbedarfte Leute nachplappern.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Frieden bitte!

Ja, da hat die Mafia mal kurz nicht aufgepasst und Schwups war das Buch auf den Markt ;-).
Unser Streit begann damit, als ich die Fragestellerin @Louisa7 etwas provozieren wollte, damit sie wieder antwortet.
Das ist gründlich daneben gegangen ;-). Stattdessen werde ich von einer dominanten Kollegin "gezüchtigt" und beschimpft, als wäre ich ein masochistischer Kunde. Ich will das nicht !!!
Die Aktionen von Alice Schwarzer finde ich genauso schwachsinnig wie du. Vielleicht beruhigt dich das ein wenig und nimmst meine weiße Friedens-Flagge zur Kenntnis.
LG Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Ja. Ok.

Frieden.
Übrigens bin ich überhaupt nicht dominant. Ich bin nur rechthaberisch, besserwisserisch und unbelehrbar.
Wurde mir zumindest in anderen Foren mehrfach attestiert. :-)
Da muß was dran sein.

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Danke!

"Schmunzel", aber um keinen Streit über das Wörtchen -dominant - anzuzetteln, schließe ich mich dem Postulat der Foren-Allgemeinheit an ;-))
Dieses rote "Gewerke" hat so viele Fassetten, ergo kann es zutreffen, daß wir beide irgendwie recht haben.
Dein Kampf gegen die gesellschaftliche Ächtung deiner Kolleginnen, hat den Klang deiner Worte minimal erhärtet. Kann ich irgendwie verstehen, wenn frau dauernd gegen die Phalanx der satten, moralinsauren Bürgerwehr" fightet und zudem das Wissen hat, daß auch dieses Klientel das Lusthaus benötigt.

Okay, Handschlag für den Frieden und Bussi, Bussi!
LG Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Wieder da

Voerst möchte ich klar stellen das meine Finger alle heil sind und auch alle zehn noch vorhanden sind. Ich bin auch keiner Mafia zum Opfer gefallen bin. ;-)
Ich war nur im Urlaub.
Wie ich sehe habt ihr über Interessante Dinge diskutiert.
Toll dann lese ich mal alles in Ruhe durch und geb dann auch mein Senf dazu.
Und beantworte noch die offenen Fragen.

Lg die lebendige Louisa

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hallo Louisa!

Oh! Während deines Urlaubs war wohl meine Fantasie auf Höhenflug gepolt ;-)) .Ich verspreche, daß ich meinen Krimi-Konsum reduzieren werde, damit weniger Gewalttaten in den Gedankengängen rumhängen.
Freut mich riesig, daß du wieder im Forum bist und bei deine Fingern alles beim alten ist ;-),
Liebe Grüße Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Allgemeines über mein Projekt

Vorab möchte ich sagen, dass mein Buch noch in der Vorbereitungsphase steht. Denn die gehört nun mal dazu. Ich bin neben meinem Projekt auch noch voll berufstätig. Leider schreibt sich ein Buch nicht mal grad eben auf die Schnelle. Es wird Monate dauern. Daher bin ich auch erfreut für jede ernsthafte Frage, die ich auch in mein Buch mit einbringen werde. Einen Titel habe ich auch noch nicht für das Buch allerdings schon einige Ideen. Ich werde auch etwas tiefer in das Rotlichtmilieu eintauchen und über die Zuhälterei, Lady Boys und organisierte Kriminalität berichten. Aber das nur am Rande. Denn hauptsächlich wird das Buch über meine Erfahrungen berichten.
Falls ich mal ein paar Tage nicht hier antworte nimmt es mir nicht krumm. Oder auch wenn ich nur recht kurze antworten gebe. . Ich habe derzeit ziemlich viel zu tun.
Und keine Sorge mich verschleppt keiner denn dann müsste es viele Tote Autoren geben.
Ich habe derzeit ziemlich viel zu tun.
Wenn ihr möchtet, lasse ich Euch immer mal wieder Wissen, wie weit ich mit meinem Buch bin.

ps. freu mich das ihr zwei Euch wieder vertragen habt. :-))
Louisa

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Alles klar!!

Stimmt, die Stimmung im Thread war während deiner Abwesenheit etwas angespannt ^_^.
Als langjähriger Handwerker auf Großbaustellen habe ich aber die Erfahrung gemacht, daß Streitigkeiten überhaupt nichts bringen, sondern nur wertvolle Energie verbrauchen. Lieber mal die weiße Fahne hissen und ganz tief durchatmen ;-).
Klar interessiert uns der Fortschritt deines Buches und wenn es bei der Titel-Suche klemmt, helfen wir auch gerne. Der Verlag wird in dieser Sache, bestimmt auch noch ein ernstes Wörtchen mitzureden haben.
Aber noch ist der "Kuchen" nicht gebacken, als werden wir dich brav weiterarbeiten lassen, damit sich die Kapitel stetig mit Wörtern füllen mögen.
Viel Glück und liebe Grüße!
Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hi jaqueline

Deine Wortwahl ist interessant bezüglich des gleichberechtigten Geschäftspartners. Ja in dem Sinne habe ich die Gäste auch gesehen, da man ja quasi eine Vereinbarung eingeht. Die innerliche Überlegenheit würd ich dir gern beschreiben aber im positiven Sinne (ich nenne es eher Machtgefühl). Stell dir mal vor du lernst am Abend einen netten Herren kennen und er gibt sehr viel Geld für dich aus nur für eine Unterhaltung. Den Sex lassen wir mal an Seite. Dann haben die meisten Frauen das Gefühl begehrenswert zu sein. So wie jede Prostituierte natürlich auch. Wenn du aber als Prostituierte dazu noch deine € zählst die du bereits verdient hast dann ist das ein noch besseres Gefühl.
Ich fand Anfragen auf Tiersex sehr widerlich und griechisch!
Mit manchen langjährigen Stammgästen hatte ich ein sogenanntes freundschaftliches Verhältnis. Da erzählte man auch über private Dinge. Aber alles spielte sich in der Nachtbar ab. Nie hätte ich mich mit einem Gast auf einen Kaffee draußen getroffen.

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Moin Thomasius

Na wer redet den von Streitigkeiten, eher eine hitzige Diskussion. Die ich gut verstehen kann. Wenn man den Medien usw. glauben schenkt. Aber davon die 1/2 und nochmal die 1/2 ist das was ich gesehen habe in Deutschland. Was in anderen Ländern passiert ist, kann ich nicht sagen. Eins noch von mir für heute! Reduziere nicht die Anzahl der Bücher, sondern verdoppele sie.

Gute Nacht

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Guten Tag Frau Louisa !

Die "hitzige Diskussion" in deinem Thread war im Nachhinein betrachtet, gar nicht mal soooo schlecht.
Während deines Urlaubes haben Frau Dominique und ich, das Feuer in deinem "privaten Kaminofen" am Lodern gehalten, damit der aufsteigende Rauch signalisieren möge, daß im "Haus" noch Leben drin ist ;-))).
Nachbarschaftshilfe sozusagen, aber jetzt sollte das "Feuerchen" wieder die Hausherrin selbst übernehmen.
Will sagen, daß ich mich von nun an etwas zurücklehne, damit auch andere User ihre Fragen stellen können.
Viel Erfolg und liebe Grüße!
Thomasius

Mitglied Jaqueline283 ist offline - zuletzt online am 08.10.14 um 10:53 Uhr
Jaqueline283
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Hey Luisa

Hey Louisa,
ich hoffe du hattest einen schönen und erholsamen Urlaub. :)
In meinen Augen wäre es falsch zu sagen, dass eine Prostituierte ihren Körper verkauft. Denn eigentlich bietet sie ja nur sexuelle bzw. erotische Dienstleistungen gegen Entgelt an und das ist ja schon so was wie eine Geschäftsbeziehung;)
Kann ich dich noch was fragen was mich wirklich sehr interessiert?
Wie würdest du prozentmäßig das Alter deiner Kundschaft einschätzen? Jüngere Männer bis 30? Männer zwischen 30 und 50 und ältere Männer?
Was schätzt du wie viele verheiratet sind?
Hast du manchmal Zweifel oder gar Gewissensbisse bei verheirateten Männern, insbesondere wenn sie das erste Mal käufliche Liebe suchen und vlt. sogar deswegen schüchtern und zweifelnd auftreten?
Das mit der innerlichen Überlegenheit und dem Machtgefühl hast du gut gesagt und das nehm ich dir auch sofort ab. Im Grunde bist du ja in diesen Momenten deinen Kunden gegenüber wirklich überlegen und du kannst alles bestimmen was du anbietest.
Lg Jacky

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Huhu Jacky

Danke mein Urlaub war erholsam. Leider nur zu kurz. Man ist doch schneller wieder im Alltag, als man denkt.
Zu deinen weiteren Fragen. Also die meisten Männer sind zwischen 40-65. Ich schätze mal so 90%. Unter 30 hatte ich eher selten Männer. Genauso was über 65 oder 70 war.
Die verheirateten Männer oder auch die in einer Beziehung waren denke ich ca. 80%. Dass aber nicht bedeutet das alle auch den Sex genutzt haben. Denn das waren so um die 60% in der Bar und 90% bei der Begleitagentur. Was ich den meisten doch nicht abkaufte. Denn, wenn ich mir sicher war, das der Gast das erste Mal den Weg über käufliche Liebe geht dann waren die wirklich sehr nervös. Und fragten mich auch viele Dinge, die man sonst nicht fragen würde. Im Zimmer waren sie dann auch eher schüchtern und zurückhalten. Den meisten hat es dann auch gut gefallen und sie kamen dann mehrmals wieder. Andere sagten aber auch am Ende, das es das letzte Mal sein würde, da es nicht ihr Ding wäre. Bei der Begleitagentur wurde ich sogar mal von einem weggeschickt der es einfach nicht übers. Herz bringen konnte seine Frau zu betrügen. Ich bot ihm Massage an und sagte ihm, dass er den Sex ja nicht in Anspruch nehmen müsse. Doch er lehnte ab und zahlte mir sogar die volle Stunde, die er mich gebucht hatte.
Ein schlechtes Gewissen gegenüber den Ehefrauen habe ich nicht. Den es ist ein Geschäft und der Mann verliebt sich nicht. Er sucht sich nur das bei Prostituierten, was er zu Hause eben nicht hat. Er liebt seine Frau oder Freundin trotzdem.

Schönen Feiertag
Louisa

Mitglied Jaqueline283 ist offline - zuletzt online am 08.10.14 um 10:53 Uhr
Jaqueline283
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Echt interessant

Hey Louisa,
hab ganz lieben Dank für deine ehrlichen und ausführlichen Antworten! Find ich alles mega interessant. Der hohe Anteil an gebundenen Männern überrascht mich nicht wirklich und da gibt es sicherlich ne Menge Gründe für, sei es weil im ehelichen Schlafzimmer tote Hose ist oder die Männer einfach mal ihre sexuellen Vorlieben ausleben wollen. Ist ja auch ok und es schließt sich ja auch nicht aus, dass sie trotzdem ihre Partnerinnen lieben. Ich sehe es auch so wie du, dass es nur ein Geschäft ist und du kein schlechte Gewissen haben musst.
Die Männer führen ja sozusagen ein Doppelleben, aber wie ist das anders herum? Musst du auch ein Doppelleben führen? Wissen deine Familie, Freunde und Bekannten davon auf welche Weise du dein Geld verdienst? Hast du auch Freunde außerhalb des Rotlichtmilieus?
Was mich voll interessiert, wie würdest du dich selbst bezeichnen? Prostituierte, Hure oder Sexarbeiterin?
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Jacky

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hi Louisa!

Interessanter feministischer Diskurs!
Möchte nur einwenden, daß die große Zahl der "gebundenen Partner", die eine Sexarbeiterin aufsuchen, die ständige "bettelei" zu Hause einfach satt haben. Besonders nach der Geburt eines Kindes haben die Partnerinnen einfach keinen Bock zum bu..........n, da kann sich der Mann nur nach Alternativen umschauen.
In der Hektik beim Koffer auspacken, hast du meine Frage übersehen. Ich weiß, nach dem Urlaub dauert es immer einige Zeit, bis wieder alles rund läuft.
Mein Frage war: "Hattest du schon weibliche Kundschaft, die ihre lesbische Neigungen ausleben wollte?"
Liebe Grüße Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Abend

Hi Thomasius,

die Frage hab ich wohl übersehen. Nein hatte ich noch nicht. Doch Anfragen hatte ich schon. Jedoch nicht von Lesbischen sondern von Männern die ihre Frau mitbringen wollten. Hab ich aber abgelehnt. Bezüglich deiner Aussage ,,bettelei'' muss ich Dir vollkommen Recht geben. Ich hatte schon erlebt das sogar Ftauen ihre Männer ins Bordelle geschickt haben und auch bezahlten!

LG Louisa

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hey Jacky

Danke für dein Lob. Finde toll das du als Frau das neutral siehst das eher selten. Eltern habe ich keine. Meine ältere Schwester weiß wo ich gearbeitet habe. Doch ich sagte ihr das ich nur Theke mache. Außerhalb des Milieu habe ich eine gute Freundin. Die weiß auch was ich gemacht habe. Ich würde mich als Edelhure und Animierdame bezeichnen. Obwohl alles letztendlich gleich ist. Den Begriff Nutte find ich allerdings eher Beleidigend für Damen die im Horizontalen Gewerbe tätig sind.

Mitglied Jaqueline283 ist offline - zuletzt online am 08.10.14 um 10:53 Uhr
Jaqueline283
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Frauengespräch

Huhu Louisa,
interessante Ausführung, dass es Männer gibt, die ihre Frauen gerne mal mitbringen würden. Hab mal kurz darüber nachgedacht. Das würde sicherlich ein sehr enges Vertrauensverhältnis zu dem Kunden voraussetzen, denn wenn die Frau nicht zu 100 % einverstanden ist, wäre dies mit einer Zwangsprostituierung der eigenen Ehefrau gleichzusetzen. Anderseits gibt es sicherlich auch Fälle, wo genau so was beiden Partnern in einer Beziehung neuen Wind einhauchen könnte.
Ich weiß schon, viele Frauen sehen dieses Gewerbe in einer Art „angewiderter Faszination“ an. Jede Frau hat allerdings das Recht, selbst darüber zu bestimmen, auf welche Weise sie ihr Geld verdient und Prostitution ist halt ein Bestandteil unserer Gesellschaft. Hab da keine Berührungsängste und stehe diesem Thema neutral und aufgeschlossen gegenüber. Ich würde auch niemals abfällig das Wort „Nutte“ benutzen. Wie reagierst du bei Kunden, die dich respektlos behandeln und dich als „Mensch zweiter Klasse“ ansehen?
Ich denke, ich gehöre zu den wenigen Menschen die überhaupt wissen, dass am 02.06. der internationale Hurentag ist;) Hab mal gelesen, dass das Wort „Hure“ eine Selbstbezeichnung ist und eigentlich von anderen Personen nicht verwendet werden sollte. Stimmt das?
Louisa, ich denke wir Frauen müssen Männer manchmal erst in die richtige Spur bringen. Ich werde die Frage von Thomasius bezüglich weiblicher Kundschaft mal etwas anders stellen ohne gleich prnographisch zu werden. Für viele Männer ist ein Dreier mit zwei Frauen ja ein Traum. Hast du auch eine Kollegin mit der du zusammen arbeitest? Wie empfindest du solch eine Zusammenarbeit? Eher angenehm oder nur eine Pflicht? Ist es für dich eine Überwindung? Stimmt es eigentlich, dass viele Mädels aus dem Gewerbe bisexuell sind bzw. im Privatleben sogar eher auf Frauen stehen?
LG Jacky

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Frauengespräch unterbrochen ;-))

Das Thema Bi-Sexualität im Erotikgewerbe wäre sicher ein spannendes Kapitel im geplanten Buch. Allzuviel auszuplaudern ist aber eher kontraproduktiv, denn wenn der potentielle Käufer schon alles weiß, könnte er beim lesen einfach nur einschlafen ;-).
Daß Sexarbeiterinnen lieber homosexuelle Beziehungen haben wollen, leuchtet mir nicht so richtig ein. Okay, manchmal mit der Kollegin ein bisschen rumturteln, wenn tagelang kein Freier sich blicken läßt und Langeweile sich im Laden breit macht. Aber ist das schon richtiges "Bi"?
Eine konkrete Frage fällt mir gerade ein.

-- " Gibt es diesen "Patenonkel" noch, der seinen " Zögling", in ein Etablissement schleift, damit er von einer professionellen Dame "entjungfert" werden möge"?--

Früher war diese "Aufklärungsarbeit" gar nicht so selten, aber heutzutage mit dem Internet-Wissen der jungen Generation, dürfte sich dieses Prozedere erübrigt haben.
LG Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hey Ihr Zwei

Ich beantworte kurz Eure Fragen in einem. Also Anfragen bezüglich eines Dreiers kamen in dem Etablissement eher selten vor. Und ich habe das auch nicht gemacht. Also nicht in der Bisexuellen Form. Es kam natürlich auch öfters vor das man zu dritt oder zu viert (selten auch mehr) ins Zimmer ging doch man kümmerte sich eher um den Gast. Ich arbeitete ständig mit den Kolleginnen zusammen, doch meistens an der Theke. Diese zusammen Arbeit war nicht immer leicht vor allem wenn neue Frauen hinzukamen. Doch unter den langjährigen klappte es doch immer recht gut.

Kleine Story noch von mir. Fällt mir zu dem ,,Patenonkel´´ ein. Es kam ein Herr mit einem jungen Kerl zu uns in die Bar. Der Herr stellte sich als Vater raus. Nach mehreren Drinks erklärte uns der Vater, dass sein Junge vor wenigen Tagen 18 Jahre alt geworden ist und immer noch Jungfrau ist. Er wünschte sich das eine von uns Damen ihn entjungfert. Alle schauten natürlich auf mich, denn ich war mit Abstand die jüngste Frau. Ich unterhielt mich länger mit dem jungen Kerl und er wollte es eigentlich nicht, was man ihm auch anmerkte, da er die ganze Zeit sehr schüchtern war. Ich lies es dann auch sein, obwohl der Vater mich immer wieder drängte. Hätte der Junge es aber wirklich von sich aus gewollt, hätte ich es auch gemacht.

Bis bald und schöne Pfingsttage
Gruss Louisa

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hallo Louisa!

Das reden mit dem jungen Mann war bestimmt die beste Lösung. Die Neugierde wäre sicher beim Jungen vorhanden gewesen, aber der große Druck seitens des Vater und die ungewohnte Umgebung, hätten bei ihm kein Erfolgserlebnis gebracht.
Diese "Einführung" ins Sexleben wäre an und für sich nicht schlecht, aber das müßte irgendwie lockerer abgewickelt werden, auf mehrere Tage verteilt, wobei der Koitus erst am Ende des "Kurses" vollzogen werden sollte.
Naturtalente, die den Akt perfekt hinbekommen gebt es sehr selten, daher wäre Nachhilfeunterricht nicht das schlechteste. Die Jungen Boys verfügen zwar über ein Unmenge an theoretischen Wissen über Sexualität, aber die Praxis kann da nicht mithalten. Scheinbar beschäftigen sie sich nur mit der Sch......länge ..............., Sorry, ich sollte nicht rum palavern, sondern mit einer schlauen Frage den eingeschlafenen Thread beleben.

Äh! ----- "Sind "Stammkunden" eher schwieriger zu Händeln als normale Freier?"----

Ich denke dabei an Beziehungs-Wünsche, Sonderbehandlungen oder Preisnachlass-Kämpfe mit dieser besonderen Kundschaft.
Liebe Grüße Thomasius

Mitglied Louisa7 ist offline - zuletzt online am 30.10.14 um 23:24 Uhr
Louisa7
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Hi

Leider muss ich erstmal den Thread beenden, da mein Computer kaputt ist und ich nicht weiss wann ich wieder einen neuen habe.
Ich danke Euch allen für eure vielen Fragen.

Sorry und ganz lieben gruss Louisa

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Hi Louisa!

Verstehe, einige "Rotlicht-Leuchten" sind nicht so begeistert von deinen Aktivitäten.
Wünsche dir trotz der Widrigkeiten viel Erfolg für dein Buchprojekt und alles Gute für die Zukunft.
Ganz liebe Grüße Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Verstehe, einige "Rotlicht-Leuchten" sind nicht so begeistert von deinen Aktivitäten

Das nennt man dann wohl "Beratungsresistenz" :-)

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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.........

Die "Rotlicht-Gewerbeaufsicht" ist scheinbar besorgt, daß zuviel aus dem Milieu berichtet wird. Daher die unmissverständliche Ankündigung, daß Frau Louisa's "Computer" demnächst kaputt gehen wird ^_^
Das Buch von Nadine Greve -- "Hinter den Kulissen, eine Ex-Hure packt aus" ----, kann inzwischen als Pausenlektüre empfohlen werden, vorausgesetzt, man hat keine schwachen Nerven.
Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Alternativ...

...könnt ihr allerdings auch die Bücher "Wie klein Fritzchen sich die Welt vorstellt" oder "Illuminaten, Freimaurer und andere Verschwörer" lesen.
Oder ihr lebt einfach nach der Maxime von Kollege Thomasius "meine Meinung steht fest, von Fakten lasse ich mich nicht verwirren".

Naja, oder es geht euch einfach am Arsch vorbei, was wohl für alle Beteiligten das Beste wäre. :-)

PS: Ich könnte auch noch die Fußball WM empfehlen.
Da gibts ja bekanntlich auch 80 Mio. Bundestrainer die genau wissen wie es läuft und vorallem was falsch gelaufen ist.
Nach dem Spiel, versteht sich. :-)

Mitglied Thomasius ist offline - zuletzt online am 07.06.18 um 10:15 Uhr
Thomasius
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Ha ha !!

Mitnichten, der Kollege Thomasius konnte diese genannten Werke im Bücherregal nicht finden, ergo hat er sie auch nicht gelesen ;-))).
Nur die "Wanderhure", die auch in dieses Genre passen könnte, war doch tatsächlich vorhanden. Schande über mich!
Nach meiner Ansicht, schildert Nadine Greve glaubhaft ihre Erfahrungen im Rotlicht-Milieu. Nicht der Geschlechtsakt mit den Freiern steht im Fokus, sondern die mafiösen Strukturen, die sich rund um diesem "Gewerbe" gebildet haben.
Um die Emotionen nicht wieder hochkochen zulassen, will ich den Ball flach halten und dir ein kleines Lob aussprechen für die emsige Forentätigkeit.
LG Thomasius

Mitglied DominiqueM79 ist offline - zuletzt online am 09.08.16 um 02:31 Uhr
DominiqueM79
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Lob für emsige Forentätigkeit

Das ist ja überaus großzügig von Dir. Vielen Dank!

Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich möchte Dir Deine Meinung nicht streitig machen (die möchte ich nichtmal geschenkt haben), aber ich glaube mich zu erinnern daß ich Dich weiter oben schon auf einen kleinen Schwachpunkt in Deiner "Logik" aufmerksam gemacht habe.

Du ziehst Deine Schlußfolgerung dass die "Mafia" es nicht toleriert wenn Frauen ein Buch über das "Mileu" schreiben nämlich direkt aus einem Buch das eine Frau über das Milieu geschrieben hat.

Das ist so absurd daß es schon wieder witzig ist, was übrigens auch der einzige Grund ist warum ich mich mit Dir auseinandersetze.
Es amüsiert mich. Zumindest zeitweise. :-)

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