10. November 2011
Durch das prämenstruelle Syndrom kommt es bei den betroffenen Frauen zu verschiedenen körperlichen und seelischen Beschwerden. Mithilfe der richtigen Ernährung lassen sich die Symptome jedoch lindern.
Beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) handelt es sich um verschiedene Beschwerden, die etwa 4–14 Tage vor der Monatsblutung beginnen. Zur Linderung der Beschwerden kann die richtige Ernährung sehr hilfreich sein.
Besonders betroffen vom prämenstruellen Syndrom sind Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Schätzungen zufolge leiden sogar bis zu 50 Prozent aller gebärfähigen Frauen unter prämenstruellen Beschwerden, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein können. Dazu gehören unter anderem Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Erschöpfung, Hautveränderungen, Unterleibskämpfe, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufprobleme, Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall, Dyspareunie, Akne, Spannungsgefühle in den Brüsten sowie Appetitlosigkeit oder Heißhunger. Außerdem kommt es zur Zunahme von Gewicht, da sich im Gewebe Wasser ansammelt. Psychisch kann sich das prämenstruelle Syndrom durch Stimmungsschwankungen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Angstzustände, Aggressivität sowie grundloses Lachen oder Weinen bemerkbar machen. Wie schwer diese Symptome ausfallen, ist von Frau zu Frau verschieden.
Wodurch das prämenstruelle Syndrom verursacht wird, ist nicht genau bekannt. Sicher weiß man jedoch, dass die Ernährung dabei eine wichtige Rolle spielt. So wirken sich der übermäßige Konsum von Alkohol, Nikotin, Koffein und Zucker ebenso begünstigend auf das PMS aus wie eine unzureichende körperliche Fitness. Durch eine ausgewogene Ernährung lassen sich die lästigen Beschwerden in den meisten Fällen in den Griff bekommen oder abmildern. Dazu ist jedoch eine konsequente Ernährungsumstellung notwendig. Als wichtig gilt der Verzehr von kaltgepressten, unraffinierten Nuss- und Samenölen. Dazu gehören beispielsweise Sesamöl, Leinöl oder Sonnenblumenöl. Diese Öle lassen sich gut für Salate verwenden. Als wirksam gegen Beschwerden beim prämenstruellen Syndrom hat sich auch Nachtkerzenöl erwiesen, dessen B-Vitamine hilfreich gegen Akne, Völlegefühl und Gewichtszunahme sind. Darüber hinaus können auch Nahrungsergänzungsmittel, die Zink, Magnesium und Vitamin B6 enthalten, hilfreich sein. Magnesium ist zudem in Bananen, Zitronen, Feigen, Pampelmusen und Nüssen zu finden. Als wirksam gegen unangenehmes Spannen der Brüste gelten Weizenkeime, die zudem viele wichtige Mineralstoffe enthalten. Ein weiteres natürliches Mittel gegen das PMS ist Trockenextrakt aus Mönchspfeffer, der über eine gestagenartige Wirkung verfügt. So lassen sich durch die Einnahme eines Mönchspfefferpräparats Beschwerden wie Wassereinlagerungen oder Nervosität lindern. Verzichten sollte man dagegen lieber auf Schokolade, koffeinhaltige Getränke, Alkohol und Zigaretten. Auch auf ausreichend Bewegung ist zu achten.
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