Die Stadt Bremen hat der Katzenplage den Kampf angesagt

Stadt Bremen überlegt Maßnahmen gegen die steigende Zahl der verwilderten Katzen

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
29. März 2011

Schon seit Jahren wird, nicht nur in der Stadt Bremen, eine steigende Zahl von umher streunenden verwilderten Katzen festgestellt. Nun hat sich die Stadt Bremen entschlossen, dagegen radikal vorzugehen.

Katzenhalter werden in Bremen verpflichtet ihre Tiere zu kastrieren

So sollen alle Katzen, die älter als fünf Monate sind, kastriert werden. Dabei werden die Katzenhalter dazu verpflichtet, aber auch diejenigen, die es vielleicht gut meinen und die wilden Katzen füttern, sollen dabei helfen, die starke Vermehrung zu verhindern.

Katzen bringen zweimal jährlich vier bis sechs Junge zur Welt

Wie der deutsche Tierschutzbund schätzt, leben in Deutschland etwa acht Millionen Katzen in Haushalten, dazu kommen noch etwa zwei Millionen verwilderte Katzen, die frei herumlaufen. Weil aber auch die Hauskatzen draußen herumlaufen, tragen sie ebenfalls zur raschen Vermehrung bei.

Zwar wird im Normalfall eine frei lebende Katze nur zwei Jahre alt, aber eine fruchtbare Katze bringt zweimal jährlich 4 bis sechs Junge zur Welt und nach fünf Monaten sind die jungen Katzen schon selber geschlechtsreif, so dass man sich ausrechnen kann wie viele Katzen nach zwei Jahren herum laufen.

Auch andere Städte kastrieren frei laufende Katzen

So werden schon in einigen deutschen Städte die frei laufenden Katzen gefangen und kastriert und danach wieder in ihr Revier entlassen, dass sie dann gegen andere Katzen verteidigen. Auch in Köln plant man solche Maßnahmen einzuführen, denn die Tierheime sind schon alle überfüllt.

Man sollte versuchen, dass alle verwilderten Katzen in Deutschland verschwinden, auch in unserem Nachbarland Belgien, wo etwa eine Million Katzen leben, sollen bis 2016 alle Katzen kastriert werden. Übrigens eine Hauskatze wird manchmal sogar bis zu 18 Jahre alt.