7. April 2011
Wissenschaftler der University of Sydney glauben, mit einem Ratschlag aufräumen zu können, der kinderlosen Paaren häufig gegeben wird. Bei Fruchtbarkeitsproblemen wurde bisher nämlich meist nahegelegt, einige Tage lang auf Sex zu verzichten, damit mehr Spermien gebildet würden.
Doch die Forscher haben in Tests mit 42 Männern herausgefunden, dass eher der umgekehrte Fall stimmt. Tägliche Ejakulationen sorgen demnach dafür, dass die Spermien weniger beschädigt sind. Es gehe letztlich um den alten Streit zwischen Qualität und Quantität, so der Chef der British Fertility Society, Allan Pacey.
Zwar erhöhe sich die Anzahl der Spermien, wenn Männer längere Zeit nicht ejakulieren, doch das müsse nicht zwangsläufig bedeuten, dass es schneller oder leichter zu einer Schwangerschaft käme. Insgesamt könne man festhalten, dass häufiger Sex die Wahrscheinlichkeit für DNA-Schäden am Sperma herabsetzt.
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Von Gina Welter zu der Kategorie Geschlechtsverkehr das Buch Begegnungen mit Willi.