14. Februar 2011
Wissenschaftler an der New York University sowie dem Californian Institute of Technology haben in Tierversuchen bei Mäusen eine Verbindung zwischen sexuellem und aggressiven Verhalten gefunden. Demnach ist sowohl beim Sex als auch im Kampf die gleiche Neuronen-Gruppe aktiv. Dieses Gebiet scheint aber auch dafür zu sorgen, dass aggressive Gefühle während des Geschlechtsaktes unterdrückt werden.
Wurden die Zellen für Aggression stimuliert, während die Mäuse gerade Sex hatten, wurden sie nicht tätlich gegenüber ihrem Sexpartner. Wurden die Zellen jedoch bei normalen Aktivitäten stimuliert, griffen die Versuchsmäuse andere Mäuse an. Hierbei scheint es evolutionär um einen Aspekt der Revierverteidigung zu gehen. Eindringlinge - besonders gleichgeschlechtliche - werden von Männchen angegriffen, um das Revier zu schützen.
Wenn ein Weibchen, also ein potentieller Sexpartner in der Nähe ist, handelt es sich jedoch nicht um einen Angriff auf das eigene Fortbestehen, sondern um eine Möglichkeit, dieses zu sichern. Die Ergebnisse sollen auch auf menschliches Verhalten übertragbar sein, da Mäuse und Menschen ähnliche Gehirnstrukturen haben.
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Von Gina Welter zu der Kategorie Geschlechtsverkehr das Buch Begegnungen mit Willi.