27. Oktober 2011
Der G-Punkt wird als Lustzentrum der Frau angesehen. Stimuliert man ihn auf geeignete Weise, kann sie einen schnellen und intensiven Orgasmus erleben.
Den G-Punkt nennt man auch G-Zone oder Gräfenbergzone, da er von dem Gynäkologen Ernst Gräfenberg entdeckt wurde. Allerdings ist die Existenz dieser Stelle unter Sexualwissenschaftlern heftig umstritten. So sind einige der Ansicht, dass es diesen ominösen Punkt gar nicht gibt. Andere Wissenschaftler vertreten dagegen die Meinung, dass mit der richtigen Stimulationstechnik große sexuelle Lust sowie intensive Orgasmen hervorgerufen werden können. Das Lustempfinden ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Während die einen die höchsten Wonnen erleben, reagieren die anderen überhaupt nicht, wenn ihr G-Punkt stimuliert wird.
Um den G-Punkt anregen zu können, muss man ihn erst einmal finden. Dies lässt sich am besten machen, wenn der Partner zwei Finger in die Scheide einführt und diese dann um 90 Grad anwinkelt. Ist die Partnerin erregt, lässt sich der G-Punkt daran erkennen, dass er sich rau anfühlt. Außerdem befindet sich an dieser Stelle eine spürbare Beule. Wichtig für eine erfolgreiche Stimulation ist jedoch die ausreichende Erregung der Partnerin. So sollte man sich ausführlich dem Liebesvorspiel widmen, bevor man zur Sache kommt. Um die Scheide ausreichend anzufeuchten, kann auch ein Gleitgel hilfreich sein.
Als beste Position, um die G-Zone richtig zu stimulieren, gilt die Rückenlage der Partnerin, die außerdem ihre Beine anwinkeln sollte. Ist die Partnerin ausreichend erregt, kann der Partner seine Finger, am besten Mittel- und Ringfinger, behutsam in die Scheide einführen. Mit seinen beiden Fingern führt er dann langsame „komm her“ Bewegungen aus, wobei die Finger in Richtung Klitoris bewegt werden. Lässt sich eine raue Stelle fühlen, die einer Nussschale ähnelt, hat man den G-Punkt gefunden. Reagiert die Partnerin erregt, können die Bewegungen fortgesetzt und solange gesteigert werden, bis sie zu einem Orgasmus kommt.
Der G-Punkt der Partnerin lässt sich auch beim herkömmlichen Geschlechtsverkehr stimulieren. Dazu ist allerdings die richtige Stellung nötig. Aus anatomischen Gründen eignet sich die Missionarsstellung weniger gut. Als deutlich Erfolg versprechender gelten die Reiterstellung, bei der die Frau oben sitzt, sowie die so genannte Hündchenstellung, bei der sich die Frau auf allen Vieren abstützt, während der Mann von hinten in sie eindringt. Dabei wird die Scheide so ausgerichtet, dass der G-Punkt vom Penis erreicht werden kann.
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