2. November 2011
Unter der Fortpflanzung versteht man das Erzeugen von eigenständigen Nachkommen. Sie dient zum Erhalt des Lebens.
Durch die Fortpflanzung wird das Entstehen von Nachkommen sichergestellt. Man unterscheidet zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung. Bei der ungeschlechtlichen Fortpflanzung entwickeln sich die Nachkommen nicht aus Geschlechtszellen, sondern durch Zweiteilung.
Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung, die man in ein- und zweigeschlechtliche Fortpflanzung unterteilt, entsteht die Nachkommenschaft aus haploiden Zellen der Eltern, nachdem diese sich miteinander verschmolzen haben. Ungeschlechtliche Fortpflanzung findet vor allem bei zahlreichen Einzellern, Pflanzen sowie einigen Tierarten statt. Zu den Vorteilen der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung gehört, dass eine größere Auswahl an genetischen Variationen bei der Nachkommenschaft besteht. Entwickelt haben sich die Fortpflanzungsformen innerhalb der Evolutionsgeschichte.
Die Fortpflanzung des Menschen wird durch eine bestimmte Form von Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau ermöglicht. Beim Koitus oder der Kopulation vereinigen sich die Geschlechtsorgane beider Partner miteinander, was zur Verschmelzung der männlichen Samenzellen mit der weiblichen Eizelle führt. Durch diese Verschmelzung kommt es zur Entstehung einer neuen Zelle. Diese ist in der Lage, sich im Körper der Frau zu einem neuen Menschen zu entwickeln. Normalerweise ist die Fortpflanzung ohne Geschlechtsverkehr nicht möglich, umgekehrt kann jedoch Geschlechtsverkehr ausgeübt werden, ohne sich fortzupflanzen. So gibt es zwischen Männern und Frauen auch Möglichkeiten für nicht-koitalen Geschlechtsverkehr. Für die Fortpflanzung ist jedoch der Koitus erforderlich, der zudem in der kurzen Phase, in der die Eizelle zur Verfügung steht (Eisprung), erfolgen muss. Eine Ausnahme stellen medizinische Eingriffe wie eine künstliche Befruchtung dar.
Durch die Fortpflanzung ist der Erhalt von Leben möglich. Dabei wird das genetische Material von Mutter und Vater an das Kind vererbt. Die Spermien des Mannes und die Eizelle der Frau setzen sich aus jeweils 23 Chromosomen zusammen. Bei der Befruchtung ergeben sie einen Chromosomensatz von 46 Chromosomen, über den jeder gesunde Mensch verfügt. Eine Fortpflanzung ist mittlerweile auch auf künstlichem Wege möglich. Dabei führt man die männlichen Spermien durch ein medizinisches Verfahren der weiblichen Gebärmutter zu.
Auf dem normalen Fortpflanzungsweg dringen die Spermien durch den männlichen Penis in die weibliche Scheide vor und unternehmen den Versuch, die Eizelle zu befruchten. Gelingt dies, kann sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten und dort zu einem Embryo heranreifen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
23.04.12 | |
![]() | FORTPFLANZUNG |
12.09.11 | |
![]() | FORTPFLANZUNG |
13.04.11 | |
![]() | FORTPFLANZUNG |
26.01.11 | |
![]() | FORTPFLANZUNG |
31.12.10 | |
![]() | FORTPFLANZUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Fortpflanzung Forum

