Exhibitionismus
Das zwanghafte Verhalten, die eigenen Genitalien fremden Personen in der Öffentlichkeit zu zeigen
Als Exhibitionismus wird der wiederkehrende Zwang, die eigenen Geschlechtsorgane ohne Aufforderung vor gegengeschlechtlichen Fremden zu entblößen, bezeichnet. Dadurch wird der Exhibitionist sexuell oder emotional befriedigt.
Ein Exhibitionist ist ein Mensch, der es als lustvoll empfindet, sich anderen Menschen nackt oder bei sexuellen Handlungen zu zeigen. Diese sexuelle Neigung wird als krankhaft gewertet, wenn die betroffenen Personen in aller Öffentlichkeit ihre Neigung ausleben wollen. Dem gegenüber stehen zum Beispiel Swinger-Clubs. Hier wird das Nacktsein und die daraus oftmals resultierende sexuelle Erregung im Einverständnis mit allen Anwesenden praktiziert. Die Mediziner bezeichnen den Exhibitionismus als eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung. Für Exhibitionisten ist es eine sexuelle Genugtuung, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen, ohne dabei sexuelle Kontakte mit den umherstehenden Menschen zu wünschen. Es kann sich hierbei um eine Straftat handeln, wenn die Entblößung zum Beispiel vor Kindern stattfindet. Menschen, die gerne völlig nackt am FKK-Strand baden, werden im Volksmund auch oft als Exhibitionisten beschimpft. Da die Personen sich jedoch nicht nackt zeigen, um sich sexuell zu erregen, hat FKK nicht zwangsläufig etwas mit Exhibitionismus zu tun. Mehr Männer als Frauen werden zum Exhibitionismus gezählt.
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