Wenn "er" nicht mehr will - in einer Beziehung richtig mit Erektionsproblemen umgehen

Junges Paar liegt unglücklich Rücken an Rücken im Bett

Wie sich eine Erektionsstörungen auf die Partnerschaft auswirkt

Kommt es bei einem Mann zu Erektionsstörungen, leidet meist sein Selbstbewusstsein darunter. Aber auch auf eine Beziehung können die Potenzprobleme Auswirkungen haben.

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Viele Männer koppeln ihr sexuelles Selbstbewusstsein an die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen. Leiden sie jedoch unter Erektionsstörungen, hat dies oft Beeinträchtigungen der Partnerschaft zur Folge.

Die Folgen

Erektionsstörungen werden häufig als reines Problem des Mannes angesehen, was jedoch ein Irrtum ist. In einer Partnerschaft stellt eine erektile Dysfunktion durchaus ein Beziehungsproblem dar, das den richtigen Umgang erfordert und gemeinsam gelöst werden muss.

Zu den größten Problemen gehört, dass sich Männer, die unter Erektionsstörungen leiden, nicht mehr als vollwertige Männer, sondern als Versager fühlen. Außerdem schämen sie sich für ihre Unmännlichkeit und haben Angst, von ihrer Ehefrau oder Lebenspartnerin deswegen verlassen zu werden.

Erektionsstörungen haben also bei Männern häufig zur Folge, dass ihr Selbstwertgefühl zutiefst erschüttert wird.

Aber auch die Partnerin sieht sich in Unkenntnis des eigentlichen Problems oftmals Selbstzweifeln ausgesetzt. So fragen sich viele Frauen, ob:

Verschlimmert wird die Situation durch die mangelnde Gesprächsbereitschaft des Partners.

Ein Gespräch kann helfen

Um in der Beziehung richtig mit diesem schwerwiegenden Problem umzugehen, ist es sehr wichtig, das Schweigen zu brechen und ein klärendes Gespräch mit der Partnerin zu führen. Oftmals verschafft ein Gespräch schon seelische Erleichterung.

Natürlich ist auch fachmännische Hilfe nötig, um die Ursachen der Erektionsstörungen zu klären. Wer sich nicht gleich seiner Partnerin anvertrauen möchte, kann zunächst auch ein Gespräch mit seinem Arzt, einem Psychologen oder einem engen Freund führen, um sich Rat über das weitere Vorgehen einzuholen.

Früher oder später muss die Partnerin über das Problem jedoch informiert werden, was nicht so einfach ist, da sich viele Paare mit Gesprächen über Sexualität schwer tun.

Bei der Unterredung sollte man dem Partner keinesfalls Vorwürfe machen oder ihn beleidigen. Wichtig ist dagegen Verständnis. Aber auch eigene Ängste, Selbstzweifel und Bedürfnisse sollten angesprochen werden.

Erektionsstörungen müssen keineswegs das Ende des Sexuallebens oder gar der Beziehung bedeuten. So gibt es zahlreiche medizinische Möglichkeiten und Hilfsmittel, um eine Erektion trotz der Funktionsstörung zu erlangen.

Außerdem ist auch sexuelle Befriedigung ohne eine Erektion möglich.

Grundinformationen und Hinweise zu Erektionsstörungen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Couple lying in bed back to back looking unhappy © Monkey Business - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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