8. April 2006
In Deutschland leben rund 30.000 Frauen, die einer Genitalverstümmelung zum Opfer fielen. Weltweit liegt diese Zahl sogar bei 150 Millionen Frauen und Mädchen. Immer mehr der betroffenen Frauen suchen Fachärzte auf, denn sie leiden häufig an der unter Gewalteinwirkung durchgeführten Beschneidung. Dazu gehören starke Narbenbildung, Infektionen, Inkontinenz, Depressionen sowie Problemen bei der Regelblutung und beim Geschlechtsverkehr.
Nach Aussage der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt müssen diese Frauen einfühlsam und kompetent unterstützt werden. Des Weiteren ist eine Präventionsarbeit wichtig, um künftige Generationen vor diesen Eingriffen zu schützen.
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