
von Eiman Okroi
Die „Female Genital Mutilation“ bzw. Genitalverstümmelung wird jährlich bei etwa 2 Millionen Frauen durchgeführt. Dieser Eingriff, bei dem die weiblichen Genitalien unter schlechten hygienischen Bedingungen und ohne Narkose entfernt werden, kostet auch weiterhin unzähligen Mädchen das Leben.
Die aus dem Sudan stammende Autorin hat in der vorliegenden Arbeit die Prävalenz unterschiedlicher Zirkumzisionstypen bei 470 Frauen untersucht. Sie hat 83 Frauen über ihre Zirkumzision und deren unmittelbare und späteren Folgen befragt und dabei auch einen Einblick in die Störungen des Sexuallebens erhalten. Darüber hinaus wurden 20 Männer zu ihrer Einstellung zu dieser Problematik interviewt.
Die Autorin beweist in ihrer Arbeit die immensen physischen und psychischen Folgen der Genitalverstümmelung.
19.05.13 | |
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27.04.13 | |
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