Das Übernehmen von Reife und Verantwortung sind die Attribute, die den Kern einer Frau und eines Mannes ausmachen. Wenn sich Ihr Teenager also mehr und mehr in der Welt der Erwachsenen bewegt, dann machen Sie ihm in Form eines Gespräches klar, dass es nicht nur um das Ausleben von Freiheiten geht, sondern diese Freiheiten auch im besten Fall vom Teenager selbst finanziert werden sollten.

Das Eingehen von Liebesbeziehungen kann mit der Zeit dazu führen, dass man seinen bisherigen Verpflichtungen in der Schule nicht mehr ausreichend nachkommen kann. Wesentlich ist, dass Sie Ihrem Teenager erklären, dass die Liebe solche Auswirkungen auf das eigene Leben haben kann. Unterstützen Sie Ihren Teenager in dem Erwerb von Fähigkeiten, die im Erwachsenenleben dazu gehören. Bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gespräch und achten Sie darauf, dass Sie in gewissen Situationen nicht zu hart reagieren. Suchen Sie stattdessen nach gemeinsamen Lösungen, wenn Ihr Kind Rat bei Ihnen sucht. Ist Ihr Teenager beispielsweise so verliebt, dass das konstante Lernen oder Arbeiten schwer fällt, dann überlegen Sie gemeinsam, wie Ihr Teenager effizienter in der Schule, der Ausbildung oder der Arbeitsstelle sein kann ohne seine Liebesgefühle zu sehr wegsperren zu müssen.
Ein wesentliches Thema in der heutigen Zeit stellt die Nutzung der sozialen Netzwerke im Internet dar. Reden Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren und zeigen Sie ihm auch im Internet einige Beispiele, wie schnell Sie Bilder oder Beiträge finden, die Ihr Kind im Internet hinterlassen hat. Gehen Sie dabei sensibel und nicht belehrend um, sondern vielmehr so, dass Sie Ihrem Kind die Frage stellen, ob es die Daten nur für nahe Freunde zugänglich machen kann. Verbieten bringt in dem Fall nichts, genauso wenig wie das herunterbeten von Nachteilen im späteren Berufsleben, wenn im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs der Personalchef die Suchmaschine nutzt, um sich im Vorfeld über den Menschen ein Bild zu machen.
Erklären Sie Ihrem Kind, dass mit der zunehmenden Anzahl an Beziehungen wichtig ist zu erkennen, ob es eigene Vorstellungen und klare Grenzen hat, was es von einer Beziehung erwartet. Oft gilt die Faustregel: Was man zu Beginn einer Beziehung zulässt, ist umso schwerer wieder aus der Beziehung herauszubekommen. Daher ist es hilfreich, wenn Ihr Teenager im Laufe der Zeit eine Vorstellung entwickelt, was er in einem Zusammensein akzeptiert und was nicht. Es kann einige Zeit dauern, bis man weiß, was man möchte und was einem das Herz bricht oder an den Rand der Verzweiflung und zu ungebremster Wut führt. Begleiten Sie Ihren Teenager mit einem offenen Ohr und Verständnis und setzen Sie ihn nicht unter Druck oder erklären Sie ihm nachdrücklich, wenn etwas so offensichtlich erscheint. Hier gilt wieder, dass Ihr Teenager seine eigenen Fehler machen möchte und auch machen muss. Letztlich ist die Erfahrung der beste Lehrmeister. Wer älter wird, hört nicht auf Fehler zu machen. Im besten Fall sind die Fehler nur weniger kostenintensiv.
Erklären Sie Ihrem Jugendlichen auch ab und an, dass es schön ist, Kind oder Jugendlicher zu sein und dass nicht alles, was Erwachsene machen und machen können Freiheit und Ungebundenheit bedeutet. Kinder und Jugendliche können sich schnell bevormundet und übersehen fühlen und prägen spätestens in der Pubertät den Wunsch aus, schnell erwachsen werden zu können. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie mit ihm über die gemachten Erfahrungen reden und stets ein redebereiter und kompetenter Partner sind. Im Leichtsinn gemachte folgenschwere Fehler von Jugendlichen können minimiert werden, wenn Sie nahe am Verstand des Jugendlichen sind und so reden, dass Sie Ihrem Kind Verständnis zeigen, Ratschläge geben und für eine Verbesserung des Nachdenkens beitragen, bevor das Kind das nächste Mal wieder etwas fehlerhaftes macht. Machen Sie sich und Ihrem Kind klar, dass Fehler zum Leben dazu gehören und sein müssen und dass es wichtig ist, nicht immer dieselben Fehler zu machen und zu lernen schneller und besser nachzudenken, bevor man etwas Kritisches macht. Dumm ist, wer immer dasselbe macht, aus keinen Fehlern lernt und auf diese Weise in seiner Dummheit gefangen bleibt.
Seien Sie für Ihr Kind ein wertvoller und einfühlsamer Berater, der das Kind und dessen bisheriges Leben kennt und in seinem weiteren Entwicklungsprozess stabil und vorurteilsfrei unterstützt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
02.05.13 | |
![]() | AUFKLäRUNG |
27.03.13 | |
![]() | AUFKLäRUNG |
20.03.13 | |
![]() | AUFKLäRUNG |
![]() | AUFKLäRUNG |
02.03.13 | |
![]() | AUFKLäRUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Aufklärung Forum


Desirée Nicks Bestseller Gibt es ein Leben nach vierzig? wurde nicht nur gelesen, geliebt und weiterempfohlen, s...
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: