Wochenbettlexikon - wichtige Begriffe rund um die Zeit nach der Geburt

In den Wochen nach der Geburt befindet sich die junge Mutter im "Wochenbett". Hier tauchen viele unterschiedliche Begriffe auf, wie z.B. die Fontanelle, das Kindspech oder die Vormilch.

Weiterführende Informationen zu typischen Beschwerden, Eigenarten und Abläufen im Wochenbett

Neuer Alltag nach der Geburt

Die Tage und Wochen nach einer Geburt sind eine ganz besondere Zeit für die jungen Eltern. Alles ist neu und das Baby bestimmt den Alltag. Genauso gehören aber auch schlaflose Nächte und ein vollkommen veränderter Tagesablauf dazu.

Trotz all der Strapazen, die ein Neugeborenes nun mal mit sich bringt, stehen alle Eltern verzaubert vor dem Bettchen, wenn das Baby plötzlich im Schlaf lächelt.

Milcheinschuss und Vormilch

Stillende Mütter werden spätestens kurz nach der Geburt den Begriff Vormilch kennenlernen und wenige Tage danach spüren, wie sich ein Milcheinschuss anfühlt.

Neugeborenen-Gelbsucht und Säuglingsakne

Obwohl die Babys in den ersten Lebenswochen und –monaten noch einen so genannten Nestschutz haben, können sie an der Neugeborenen-Gelbsucht erkranken. Recht unangenehm ist auch die Säuglingsakne, die bei vielen neugeborenen Babys zu sehen ist.

Körperliche Probleme der Mutter

Doch gerade in den Wochen nach einer Geburt wird immer wieder deutlich, dass eine Geburt ein großer Einschnitt ist und nicht spurlos am Körper einer Frau vorüber geht. Egal, ob das Baby auf natürliche Weise geboren werden konnte oder ob eine Entbindung per Kaiserschnitt notwendig war: Es bleiben mehr oder weniger große Narben und demzufolge Beschwerden zurück, die sich jedoch meist innerhalb des Wochenbettes zurückbilden.

Eine natürliche vaginale Geburt geht häufig mit einer Dammnaht einher, bei einem Kaiserschnitt entsteht in jedem Fall eine Narbe am Bauch.

Nachfolgend erfahren Sie mehr über Begriffe im Zusammenhang mit dem Wochenbett. Nicht jeder Begriff wird allen jungen Eltern geläufig werden, die meisten davon jedoch schon.

Dammnaht

Bei sehr vielen Frauen entsteht während der Geburt ein Dammriss. Häufig wird aber auch ein Dammschnitt gemacht, sodass der Damm nicht unkontrolliert einreißt.

Wenn diese Risse oder Schnitte genäht werden müssen, so spricht man von einer Dammnaht. Eine Dammnaht kann jedoch erst dann durchgeführt werden, wenn die Geburt vollständig abgeschlossen ist, wenn also auch die Nachgeburt geboren wurde.

Frauen, die zur Geburt bereits eine PDA hatten, spüren die Naht in der Regel nicht. Anderen Frauen wird ein Betäubungsmittel im Bereich des Dammes gespritzt. Anschließend näht der Gynäkologe die Wunde.

Wenn keine selbstauflösenden Fäden verwendet wurden, müssen diese einige Tage nach der Geburt gezogen werden.

Die Folge einer Dammnaht ist häufig, dass die jungen Mütter Schmerzen beim Gehen und Sitzen haben. Außerdem müssen sie darauf achten, dass sich die Wunde nicht entzündet. Dies wird z.B. durch regelmäßige Sitzbäder erreicht.

Engelslächeln

Vom Engelslächeln spricht man, wenn ein Baby im Schlaf zu lächeln beginnt. Gerade in den ersten Lebenswochen können Neugeborene noch nicht bewusst lächeln oder lachen.

Später sieht man den Kindern an, wenn sie jemanden erkennen und sich freuen.

In den Wochen nach der Geburt sind die Muskeln jedoch noch nicht so weit ausgereift, dass das Baby bewusst lächeln könnte. Daher bezeichnet man es als Engelslächeln, wenn ein Baby im Schlaf den Mund zum Lächeln verzieht.

Es handelt sich beim Engelslächeln um einen Reflex, der bei jedem gesunden Baby angeboren ist.

Familienbett

Als Familienbett bezeichnet man es, wenn die Eltern zusammen mit ihrem Baby in einem Bett schlafen. Meist handelt es sich um ein normales Doppelbett, es gibt jedoch auch breitere Betten, in denen die Familie mehr Platz hat.

Familienbetten sind recht umstritten. Zum einen braucht ein Baby natürlich absolute Geborgenheit, die es eingekuschelt zwischen Mama und Papa im Familienbett finden kann, zum anderen ist so ein kleines Lebewesen zwischen Mann und Frau aber auch ein Liebeskiller.

Außerdem besteht bei Babys die Gefahr, dass sie unter die Bettdecke von Mama und/oder Papa rutschen, keine Luft mehr bekommen und im schlimmsten Fall ersticken.

Viele Eltern sehen im Familienbett aber den Vorteil, dass sie nachts nicht aufstehen müssen, wenn ihr Baby weint. Stillende Frauen können ihr Baby im Liegen anlegen und gleich wieder weiterschlafen.

Die Vor- und Nachteile eines Familienbettes werden kontrovers diskutiert und letztlich müssen junge Eltern selbst entscheiden, ob es für sie in Frage kommt.

Fontanelle

Die Fontanelle befindet sich am Köpfchen des Babys. Genauer gesagt gibt es sechs Fontanellen in unterschiedlicher Größe. Alle haben jedoch die Funktion, Babys Schädelknochen elastisch und perfekt angepasst für die Geburt durch das schmale Becken der Mutter zu machen.

Wäre das Köpfchen eines Babys nicht so formbar, so würde es niemals den Weg durch den Geburtskanal und das Becken schaffen.

Die Schädelplatten am Köpfchen eines Neugeborenen verschieben sich sogar während der Geburt, damit das Baby geboren werden kann. Dies erklärt auch, warum manche Babys in den Stunden nach der Geburt ein verformtes Köpfchen haben, von dem aber nach wenigen Tagen schon nichts mehr zu sehen ist.

Fontanellen sind außerdem wichtig, damit das Gehirn des Babys wachsen kann. Es dauert bis zu zwei Jahre, bis die Fontanellen geschlossen sind. Der Kinderarzt kontrolliert dies bei jeder Vorsorgeuntersuchung.

Schließen sich die Fontanellen zu früh, so kann dies eine ärztliche Behandlung notwendig machen, da das Gehirn dann möglicherweise zu wenig Platz zum Wachsen hat.

Hexenmilch

Als Hexenmilch bezeichnet man die Flüssigkeit, die bei neugeborenen Jungen und Mädchen aus deren Brustdrüsen abgesondert wird. Sie ähnelt einer milchigen Flüssigkeit und kommt bei etwa 30 Prozent aller Babys vor. Die Ursache dieser Hexenmilch sind weibliche Hormone, die Östrogene, die die Babys während der Schwangerschaft von ihrer Mutter erhalten haben.

Die milchige Flüssigkeit wird jedoch nur wenige Wochen lang und teilweise auch nur durch Druck auf die Brustdrüse des Babys abgesondert. Das Baby hat dadurch keine Schmerzen und auch eine Behandlung muss nicht erfolgen.

Kaiserschnittnarbe

Wenn eine Frau ihr Baby nicht auf natürliche Weise entbinden kann oder will, so muss ein Kaiserschnitt vorgenommen werden. Dabei handelt es sich um eine operative Entbindung, bei der eine Narbe entsteht. Die Kaiserschnittnarbe hat etwa eine Länge von neun Zentimetern und befindet sich in der Bikinizone, so dass man auch Jahre später die Narbe noch gut verdecken kann.

Da es sich um eine normale Operationsnarbe handelt, ist diese nämlich oftmals ein Leben lang sichtbar, auch wenn sie mit der Zeit mehr und mehr verblasst.

Dass ein Kaiserschnitt eine richtige Operation ist, merken viele Frauen in den Wochen nach der Geburt, weil sie dann mehr oder weniger große Schmerzen im Bereich ihrer Kaiserschnittnarbe haben.

Kindspech

Hebammen sprechen beim Kindspech vom "Mekonium". Beides bezeichnet den ersten Stuhlgang eines Neugeborenen wenige Zeit nach der Geburt. Das Kindspech hat jedoch noch nicht die Farbe von normalem Stuhlgang, es ist dunkel gefärbt.

Dieser erste Stuhlgang eines Neugeborenen hat im Prinzip noch nichts mit dem eigentlichen Stuhl zu tun.

Das Kindspech enthält u.a. die Reste verschluckter Haare, Fruchtwasser und Hautteilchen. Für das Baby ist es überlebenswichtig, dass es dieses Kindspech ausscheidet, anderenfalls muss eine ärztliche Behandlung erfolgen, weil möglicherweise ein Darmverschluss vorliegen könnte.

Milcheinschuss

Die meisten jungen Mütter wollen ihr Baby in der ersten Zeit nach der Geburt stillen und warten daher sehnsüchtig auf den Milcheinschuss. Von Milcheinschuss spricht man, wenn wenige Tage nach der Geburt die Muttermilch in die Milchdrüsen einschießt und das Baby nicht mehr nur die Vormilch trinken kann.

Jede Mutter merkt den Milcheinschuss, da ihre Brüste heiß und prall werden, teilweise verspüren die jungen Mütter anfangs auch Schmerzen.

Der Milcheinschuss wird durch weibliche Hormone gesteuert, die etwa drei oder vier Tage nach der Geburt des Babys vom Körper der jungen Mutter ausgeschüttet werden. Anfangs merkt ein Baby vom Milcheinschuss häufig noch nicht sehr viel, weil es bis zu zwei weitere Tage dauern kann, bis die Milch auch durch die Brustwarze fließt und das Baby sie trinken kann.

Ab dem Zeitpunkt, ab dem die Muttermilch richtig fließt, bilden sich Beschwerden wie das Brustspannen meist rasch zurück.

Nestschutz

Jedes neugeborene Baby hat bis zu etwa einem dreiviertel Jahr seinen Nestschutz. Darunter versteht man die Tatsache, dass ein Baby während der Schwangerschaft über die Mutter Antikörper bekommen hat, die es in seinen ersten Lebensmonaten schützen sollen.

Ist die Mutter also beispielsweise gegen Röteln geimpft oder hatte die Krankheit bereits, so befinden sich in ihrem Blut Antikörper, die wiederum in der Schwangerschaft auf das ungeborene Baby durch die Nabelschnur übertragen werden.

Trotzdem braucht ein Baby auch schon in den ersten Monaten, indem es eigentlich noch seinen Nestschutz hat, Schutzimpfungen gegen Krankheiten wie z.B. Keuchhusten. Den Nestschutz hat ein Baby nur gegen die Krankheiten, gegen die die Mutter geimpft wurde oder ihr Körper aufgrund einer bereits durchgemachten Erkrankung Antikörper gebildet hat.

Neugeborenen-Gelbsucht

Sehr viele neugeborene Babys leiden an der Neugeborenen-Gelbsucht, die auch Ikterus genannt wird. Haut und Schleimhäute des Babys verfärben sich dann gelblich. Dies kann auch schon ein Laie erkennen, wenn sich der weiße Bereich der Augen gelblich verfärbt oder die Haut gelb aussieht.

Ursache

Ursache für die Neugeborenen-Gelbsucht ist das Bilirubin, ein Gallenfarbstoff, der im Blut vorkommt. Eine zu hohe Menge Bilirubin im Blut verursacht bei über der Hälfte der Babys die Gelbsucht.

Behandlung

Normalerweise muss auch keine Behandlung erfolgen, wenn die Blutwerte einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten und die Gelbfärbung nach wenigen Tagen wieder zurückgeht.

Anderenfalls ist eine ärztliche Behandlung zwingend notwendig, um geistige Schäden beim Baby zu verhindern. In diesem Fall entscheiden sich die Ärzte je nach Befund für eine Lichttherapie, bei der das Baby bestrahlt wird oder eine Transfusion, bei der das Blut des Babys "ausgetauscht" wird.

Pucken

Das Pucken ist eine Wickeltechnik, wie man Babys die Umstellung vom engen Mutterleib auf die "große weite Welt" angenehmer machen kann. Viele Babys fühlen sich unwohl, wenn sie plötzlich in einem großen Bettchen schlafen sollen, wo sie doch monatelang im engen, aber warmen Mutterleib gelebt haben.

Nicht wenige Babys reagieren auf diese Lebensumstellung mit heftigen Schreiattacken und lassen sich nur schwer wieder beruhigen.

Hier setzt das Pucken an. Ziel ist es, das Baby auf bestimmte Art und Weise so in ein Tuch oder eine Decke zu wickeln, dass es Arme und Beinchen kaum mehr bewegen kann. Der Kopf muss aber unbedingt freibleiben, sonst könnte das Baby ersticken.

Um ein Baby zu pucken, legt man es auf ein viereckiges Tuch und zwar genau so, dass das Köpfchen auf einer Ecke liegt. Nun wird die Ecke, die sich unterhalb der Beinchen befindet, über den Bauch gelegt. Die rechte Ecke wird über den Bauch gezogen und unterhalb des Rückens fixiert. Das gleiche macht man auch mit der anderen Ecke, so dass das Baby fest eingepackt ist und sich geborgen fühlen kann.

Säuglingsakne

Die Säuglingsakne kann bei kleinen Babys im Alter bis zu sechs Monaten auftreten. Die Babys, meistens kleine Jungen, bekommen dann viele kleine rote Pünktchen auf den Wangen.

Im Gegensatz zu einer ganz ähnlichen Form, der Neugeborenenakne, juckt die Säuglingsakne, sodass die betroffenen Babys ständig versuchen, sich zu kratzen. Außerdem kann die Krankheit auch Narben hinterlassen.

In sehr schweren Fällen kann auch die Gabe eines Antibiotikums notwendig werden.

Babys, die eine Säuglingsakne haben, werden häufig auch später unter der normalen Akneform leiden. Je mehr an den roten Pünktchen gekratzt wird, desto stärker wird der Juckreiz. Zudem kann Juckreiz auch durch Babys Speichel oder Milch, die wieder ausgespuckt wird, verschlimmert werden.

Storchenbiss

Etwa jedes zweite Baby kommt mit einem Storchenbiss zur Welt. Der Storchenbiss, der in der Fachsprache Naevus flammeus genannt wird, ist ein spezielles Muttermal. Dieses Muttermal ist meistens entweder am Hinterkopf des Neugeborenen oder zwischen den Augen zu finden.

Zu erkennen ist der Storchenbiss als roter Fleck auf der Haut.

Der rote Fleck zwischen den Augen wird allerdings meist nicht als Storchenbiss, sondern als Engelskuss bezeichnet. Nur in sehr seltenen Fällen findet man das Naevus flammeus an anderen Körperstellen.

Egal, wo sich der Storchenbiss befindet: Es handelt sich um eine absolut harmlose Hautveränderung, die nicht behandelt werden muss. Die Haut erscheint nur aus dem Grund rot, weil sich darunter besonders viele Blutgefäße befinden. Bis zum ersten Geburtstag ist bei vielen Kindern der Storchenbiss schon nicht mehr zu sehen.

Seinen Namen hat der Storchenbiss, weil sich bei den meisten Babys die Hautrötung genau an der Stelle (im Nacken) befindet, an der der Storch sprichwörtlich das Baby trägt, wenn er es zu seinen Eltern bringt.

Vitamin K

Das Vitamin K ist ein wichtiges Vitamin für das Blutgerinnungssystem. Besonders für Säuglinge spielt es eine große Rolle, da sie eine ausreichende Menge Vitamin K benötigen, um nicht unkontrollierbare Blutungen zu erleiden.

Inzwischen wird den meisten Babys Vitamin K in künstlicher Form zugeführt, um diese Blutungen zu vermeiden, unter denen früher viele Kinder gestorben sind, wenn beispielsweise eine Gehirnblutung aufgrund Vitamin K-Mangels auftrat.

Gerade Kinder, die von ihren Müttern gestillt werden, erleiden schneller einen Vitamin K-Mangel als Babys, die die Flasche bekommen. In industrieller Babynahrung sind mehr künstliche Vitamine zugesetzt als die Muttermilch Vitamine enthält.

Alle Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihrem Baby Vitamin K verabreichen lassen oder nicht. Mütter, die dies absolut nicht möchten, können sich z.B. mit Nahrungsmitteln wie Haferflocken, Karotten, Brokkoli u.a. ernähren. Derartige Lebensmittel enthalten besonders viel Vitamin K, das das Baby somit über die Muttermilch erhält.

Die meisten Eltern entscheiden sich jedoch für die Vitamin K-Gabe, sodass das Baby direkt nach der Geburt, bei der U2 sowie bei der U3 jeweils eine Gabe Vitamin K-Tropfen in den Mund bekommt. Nur selten wird das Vitamin K als Injektion verabreicht, um das Baby vor den Blutungen zu schützen.

Vitamin D

Ein weiteres lebenswichtiges Vitamin für ein Baby ist das Vitamin D. Ein Baby, aber auch alle Kinder und Erwachsenen, brauchen Vitamin D und erhalten dies durch das Sonnenlicht. Dabei muss nicht immer die Sonne scheinen, um den Körper ausreichend mit Vitamin D zu versorgen - auch bei bewölktem Himmel kann der Körper Vitamin D aufnehmen.

Vitamin D ist wichtig für Babys Körper, damit sich seine Knochen gut entwickeln können. Bei einem massiven Vitamin D-Mangel droht eine schwere Erkrankung, die Rachitis, bei der sich die Knochen des Körpers verformen.

Da gerade Babys im ersten Lebensjahr besonders schnell wachsen und daher eine hohe Menge Vitamin D benötigen, wird allen Babys eine Vitamin D-Prophylaxe im ersten Lebensjahr empfohlen. Die Babys erhalten diese in Form einer Tablette, in der auch Fluorid zur Stärkung der Zähne enthalten ist. Täglich wird diese Tablette in Wasser oder Muttermilch aufgelöst und dem Baby dann auf dem Löffel verabreicht.

Diese Vitamin-D-Gabe wird absolut empfohlen, letztlich haben aber die Eltern das letzte Wort, genauso wie bei der Gabe von Vitamin K.

Vormilch

Die Vormilch wird in der Fachsprache auch als Kolostrum bezeichnet. Sie wird schon in der Schwangerschaft gebildet und kann auch Monate vor der Geburt schon aus den Brustdrüsen austreten. Direkt nach der Geburt, wenn das Baby zum ersten Mal an der Brust der Mutter saugt, erhält es außerordentlich wichtige Nährstoffe wie Vitamine und auch Antikörper aus der Vormilch.

Die leicht bekömmliche Milch ist gelblich und dickflüssig.

Das Immunsystem des Babys wird durch die Vormilch bestens gestärkt, und auch die Verdauung wird angeregt, so dass das Baby seinen ersten Stuhlgang, das "Kindspech", ausscheiden kann.

Auch wenn in den ersten Lebensstunden und –tagen nur wenige Tröpfchen Vormilch aus der Brustwarze kommen, so ist diese Menge für das Neugeborene doch absolut ausreichend. Es trinkt die Vormilch, bis der Milcheinschuss die Zusammensetzung und die Menge der Muttermilch ändert.

Mütter, die ihr Baby stillen möchten, brauchen zusätzlich zur Vormilch keine Flaschennahrung füttern, da das Kolostrum sehr sättigend ist und alle Nährstoffe enthält, die ein Neugeborenes in den ersten Lebenstagen benötigt.

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  • Mother holding sleeping baby girl © Kati Molin - www.fotolia.de

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