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Möglichkeiten und Medikamente, um die Schmerzen der Wehen zu lindern

Schwangere Frauen haben Angst vor der Geburt und den damit verbundenen Schmerzen. Mit der richtigen Atemtechnik und ggfs. Schmerzmitteln kann die Frau die Wehen jedoch gut ertragen.

"Sobald Du das Baby im Arm hältst, sind alle Schmerzen vergessen!" Diesen Satz hören hochschwangere Frauen häufig, wenn sie ihre Angst vor den Wehenschmerzen äußern. Sicher ist an diesem Satz etwas Wahres dran, dennoch kann man durch verschiedene Maßnahmen den Wehenschmerz auch lindern.

Das A und O im Rahmen der Linderung der Schmerzen unter der Geburt ist die richtige Atemtechnik. Diese erlernt die schwangere Frau im Geburtsvorbereitungskurs von der Hebamme. Wichtig ist, dass durch die Nase eingeatmet und durch den Mund langsam ausgeatmet wird. Die werdende Mutter sollte bei der Geburt die verschiedenen Übungen, die sie einige Wochen zuvor erlernt hat, auch anwenden. Was beim Vorbereitungskurs noch etwas Lächerlich war, ist bei der Geburt sehr hilfreich. Durch die richtige Atemtechnik veratmet man den Wehenschmerz und atmet nicht dagegen an.

Dennoch brauchen sehr viele werdende Mütter zusätzlich Schmerzmittel, um den Wehenschmerz zu ertragen. Hier muss die Frau selbst entscheiden, ob sie auf die Naturheilkunde vertraut oder lieber ein starkes Schmerzmittel möchte. Die starken Schmerzmittel werden meist im Rahmen einer PDA, einer Periduralanästhesie, direkt in das Rückenmark gespritzt und betäuben auf diese Weise den Unterbauch. Wenn die PDA richtig gesetzt wurde, spürt die werdende Mutter die Wehen zwar noch, empfindet aber keine Schmerzen mehr.

Frauen, die Schmerzen lieber natürlich lindern möchten, können sich zur Entspannung oder auch für die gesamte Geburt in eine Gebärwanne mit warmem Wasser legen. Häufig macht das warme Wasser Schmerzmittel überflüssig.

Die Hebammen des Kreißsaales oder des Geburtshauses können die Schmerzen der Wehen häufig jedoch auch mit Hilfe von Akupunkturnadeln lindern. Auch naturheilkundliche Mittel in Form von Globuli (z.B. Chamomilla oder Belladonna) können zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Durch natürliche Mittel wie Wärme, Akupunktur oder Globuli verschwinden die Schmerzen natürlich nicht komplett. Wichtig ist die richtige Atemtechnik und eine liebevolle Hebamme, die die werdende Mutter bei der Geburt auch psychisch unterstützt. Auch wenn der werdende Papa seine Partnerin nur wenig unterstützen kann, so ist seine bloße Anwesenheit für die Frau enorm wichtig.

Grundinformationen und Hinweise zu Wehen

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