12. Dezember 2011
Die bislang übliche Schwangerenvorsorge soll künftig individualisiert werden. Das fordern Frauenärzte auf dem 25. Kongress für Perinatal-Medizin. Geplant ist, dass schwangere Frauen dann nicht wie bislang üblich bis zur 32. Schwangerschaftswoche jede vierte, dann jede zweite Woche zur Routinebehandlung kommen, sondern bereits während der 12. und 14. Schwangerschaftswoche explizite Untersuchungen stattfinden.
Mit neuen Verfahren wie multidimensionalen Scores könne bereits in dieser Zeit festgestellt werden, ob eine Risikoschwangerschaft vorliegt. Dies bringe den Vorteil gezielte Maßnahmen zur Verhinderung von Komplikationen frühzeitig einzusetzen und könnte schlimme Folgen für Kind und Mutter verhindern.
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