18. März 2011
Während der Schwangerschaft sind Mutter und Kind im wahrsten Sinne des Wortes eine Einheit. Durch die Nabelschnur bekommt das Kind die Nährstoffe vom Körper der Mutter und damit auch all jene Dinge, die die Mutter trinkt und isst.
Forscher haben dabei herausgefunden, dass das Essverhalten der werdenden Mutter direkten Einfluss auf die kindichen Gene haben kann. Ernährt sich die Schwangerer zum Beispiel sehr zuckerhaltig und isst viel Fast Food, kann das „Diabetes mellitus“ beim Nachwuchs fördern. Schuld daran ist ein Gen, das beim Ungeborenen aktiv ist und nach der Geburt aktiv bleibt, obwohl es abgeschaltet sein sollte. Das Gen „Hnf4a“ hat dann einen großen Einfluss auf die Bauchspeicheldrüse und auf die Menge Insulin, die dort produziert wird.
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