21. Juli 2010
Schwangerschaftsübelkeit und Schwangerschaftserbrechen können zu den unliebsamen Begleiterscheinungen, vor allen Dingen im ersten Drittel, der Schwangerschaft gehören. Es gibt eine Vielzahl an Naturheilverfahren, welche die Beschwerden lindern können.
Vielen Frauen hilft Ingwertee und Ingwer in jeder Form. Andererseits gibt es Hinweise, dass Ingwer in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden soll. Am besten lässt man sich von einem erfahrenen Apotheker aufklären, der sich mit Heilpflanzen auskennt. In der Regel wissen auch die Hebammen gut Bescheid und können bewährte Tees empfehlen. Denn auch mit Kräutern und Heilkräutern ist nicht zu spaßen, manche können eine abortive Wirkung haben. Ein typisches Mittel das gegen Erbrechen hilft, ist in der Homöopathie Nux vomica. Aber in der klassischen Homöopathie gibt es nicht ein Mittel gegen eine Krankheit sondern es muss genau das richtige Mittel für die betreffende Person gefunden werden, welches auch zu ihrer Konstitution passt. Von einer Selbstmedikation sollte man auch bei der Homöopathie absehen, denn entgegen der vorherrschenden Meinung, kann man auch mit einem falschen Mittel Schaden verursachen. Deshalb also lieber zu einem erfahrenen Homöopathen gehen.
Die klassische Akupunktur hat sich bei Schwangerschaftserbrechen sehr bewährt, aber auch hier ist es wichtig, dass man einen erfahrenen Akupunkteur findet. Auf allopathische Medikamente sollte man in der Schwangerschaft möglichst verzichten. Wenn es gar nicht anders geht und die Beschwerden zu massiv sind, kann der Arzt beraten. Manchmal kann es auch helfen, wenn mehrere kleine Mahlzeiten am Tage eingenommen werden, anstatt drei großen Mahlzeiten. Oft hilft es, wenn schon am Morgen vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit gegessen wird. Wenn man sich zum Beispiel einen Müsliriegel neben das Bett legt. Scharfe und saure Speisen sowie kohlensäurehaltige Getränke sollte man eher meiden. In der Schwangerschaft sollte man sich möglichst schonen und wenn möglich sich auch einmal einen Mittagsschlaf gönnen. Viele kleine Ruhepausen sind ebenso wichtig und sich nicht zu überfordern oder überanstrengen. Bei einer stationären Therapie werden auch Glucose und B Vitamine verabreicht, B1, B6 und B12. So berichten manche Frauen, dass ihnen B6 Vitamin geholfen hat. Eine Bachblütentherapie oder Schüsslersalze können ebenfalls lindern. Jede Frau reagiert unterschiedlich und deshalb muss man unter Umständen auch einfach ausprobieren was gut hilft.
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23.01.12 | |
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09.11.11 | |
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