26. Juli 2006
Wissenschaftler von der Universität Bern unter Leitung von David Baldwin haben einen Bericht über den plötzlichen Kindstod in der Zeitschrift "Journal of Applied Physiology" veröffentlicht. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass Seufzen einen stabilen Atemrhythmus bewirkt.
Für das Atemkontrollzentrum im Gehirn wirkt das Seufzen wie eine Reset-Funktion, so dass bei einem unregelmäßigen Atemrhythmus des Säuglings der Atem korrigiert wird und auf Dauer ein stabiler Atemrhythmus entsteht.
Alle 50 bis 100 Atemzüge seufzen die Säuglinge. Die Wissenschaftler glaubten bisher, dass Seufzen nur mechanische Eigenschaften des Lungengewebes unterstützt.
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