Alle Eltern fürchten den plötzlichen Kindstod. Ein Risikofaktor dafür ist eine Infektion der oberen Atemwege.
Der plötzliche Kindstod tritt fast ausschließlich im ersten Lebensjahr eines Kindes auf. Das Kind ist augenscheinlich völlig gesund und wacht eines Tages nicht mehr auf. Für die Eltern ist das das Schlimmste, was ihnen mit einem Baby passieren kann. Der plötzliche Kindstod kommt ohne Vorankündigung und meist können die betroffenen Babys nicht mehr wiederbelebt werden.
Seit vielen Jahren forschen Ärzte an den Gründen für den plötzlichen Kindstod. Mittlerweile konnten etliche Risikofaktoren dafür herausgefunden werden. Neben Faktoren wie dem Rauchen in der Gegenwart des Baby oder einer Bettdecke statt eines Schlafsackes fanden Forscher heraus, dass sehr viele Babys, die am plötzlichen Kindstod verstorben sind, an einer Infektion der oberen Atemwege litten.
Der plötzliche Kindstod tritt meist dann auf, wenn die Atemwege des Babys nicht frei sind. Dies kann aus verschiedenen Gründen passieren. Sehr häufig können die Babys jedoch nicht einwandfrei atmen, wenn sie einen Atemwegsinfekt haben. Dieser äußert sich z.B. durch Husten und Schnupfen sowie erhöhter Temperatur.
Atemwegsinfekte werden bei kleinen Babys sehr häufig durch Rauchen verursacht. Eltern sollten demnach keinesfalls im Wohnbereich rauchen und auch Besucher sollten dafür auf den Balkon oder die Terrasse gehen.
Wird das Baby zu warm eingepackt, so schwitzt es. Durch kalte Luft kann sich ein verschwitztes Baby dann leicht erkälten. Dies wiederum kann zu einem Infekt der oberen Atemwege führen.
Um Atemwegsinfekte zu vermeiden, sollten Eltern mit ihrem Baby viel an der frischen Luft spazieren gehen und das Baby niemals zu warm anziehen. Die Immunabwehr wird auch durch das Stillen des Babys deutlich verbessert. Kinderärzte und Hebammen empfehlen daher, das Baby mindestens ein halbes Jahr zu stillen. Ein Großteil der Kinder, die am plötzlichen Kindstod verstorben sind, wurde Statistiken zufolge nicht gestillt.
Sollen Eltern dennoch einen Atemwegsinfekt bei ihrem Baby vermuten, so sollten sie das Baby einem Kinderarzt vorstellen. Dieser kann ggfs. sofort Medikamente verordnen, so dass das Baby nicht den plötzlichen Kindstod erleiden wird.
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22.04.13 | |
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18.10.12 | |
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