Alle jungen Eltern fürchten sich vor dem plötzlichen Kindstod. Sofern sie ihr Baby noch rechtzeitig entdecken, können die Eltern es in einigen Fällen noch reanimieren.
Der plötzliche Kindstod ist wohl das Schlimmste, was jungen Eltern mit ihrem Baby passieren kann. Sie schauen morgens in das Bettchen und das Baby ist tot, ohne jegliche Vorwarnung, ohne dass das Baby krank gewesen wäre.
Wenn Eltern bemerken, dass ihr Kind regungslos im Bett liegt, sollten sie umgehend den Notarzt anrufen. Der Arzt kommt meist recht schnell und muss dann feststellen, ob das Kind bereits verstorben ist oder ob es noch reanimiert werden kann. In diesem Fall wird es anschließend umgehend in eine Kinderklinik gebracht und auf der Intensivstation versorgt.
Eltern können bis zum Eintreffen des Notarztes selbst eine Reanimation versuchen. Sie müssen dazu eine Herzmassage und eine Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung durchführen. Welche Form der Beatmung besser ist, richtet sich nach dem Alter des Babys. Wie die Reanimation durchgeführt wird, können Eltern in speziellen Erste-Hilfe-Kursen erlernen.
Meist ist es jedoch so, dass die Eltern ihr Baby erst finden, wenn es bereits seit einigen Minuten nicht mehr geatmet hat. Das Gehirn erleidet dadurch einen Sauerstoffmangel, der die Ursache dafür ist, dass nach dieser Zeit eine Reanimation in der Regel nicht mehr möglich ist. Das Baby kann dann nicht mehr gerettet werden.
Die Eltern sollten sich jedoch immer wieder bewusst machen, dass sie nichts dafür können. Auch wenn sie ständig in die Wiege oder in das Bettchen des Babys schauen, können sie es in der Regel nicht verhindern.
Es gibt jedoch einige Maßnahmen um den plötzlichen Kindstod zu verhindern. Dazu zählt z.B., das Baby im Schlafzimmer der Eltern schlafen zu lassen, die Raumtemperatur auf 16 bis 18 Grad zu kühlen, das Baby immer in Rückenlage zum Schlafen zu legen und vor allem: keine Bettdecke benutzen. Das Baby sollte immer in einem Schlafsack ohne Zudecke schlafen. So wird die Atmung nicht behindert.
Eine weitere Möglichkeit, den plötzlichen Kindstod zu verhindern, ist eine spezielle Atmungsmatte, die unter die Matratze des Babybettes gelegt wird und die Atmungsbewegungen des Kindes registriert. Atmet das Baby nicht mehr, erfolgt sofort ein Alarm.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
22.04.13 | |
![]() | PLöTZLICHER KINDSTOD |
28.03.13 | |
![]() | PLöTZLICHER KINDSTOD |
12.03.13 | |
![]() | PLöTZLICHER KINDSTOD |
07.03.13 | |
![]() | PLöTZLICHER KINDSTOD |
18.10.12 | |
![]() | PLöTZLICHER KINDSTOD |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Plötzlicher Kindstod Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: