Periduralanästhesie Artikel

Wann auf eine Periduralanästhesie verzichtet werden sollte

Etwa ein Drittel aller Frauen entscheidet sich für eine Geburt mit Periduralanästhesie. Bei einigen Krankheitsbildern muss jedoch auf eine PDA verzichtet werden.

Etwa dreißig Prozent aller Frauen wünschen sich während der Geburt eine PDA, die die Schmerzen erträglicher macht. Der Anästhesist spritzt dabei ein Betäubungsmittel in das Rückenmark. Unterbauch und Beine der werdenden Mutter sind dadurch betäubt. Ist die PDA richtig gesetzt, so spürt die Frau zwar noch die Wehen, empfindet sie jedoch nicht mehr als schmerzhaft.

Wenn die Wehen während der Geburt relativ schwach sind, so sollte eine Periduralanästhesie gut überlegt werden. Durch das Legen der PDA verringert sich die Wehenintensität in der Regel sowieso, so dass bei Patientinnen mit zu leichten Wehen dann womöglich kaum mehr Geburtswehen vorhanden sind. Die Hebammen verabreichen in diesem Fall meist natürliche Schmerzmittel oder lindern die Schmerzen mit Akupunktur.

Eine PDA darf nicht gelegt werden, wenn die Schwangere kurz vor der Geburt Medikamente eingenommen oder sich gespritzt hat, die die Blutgerinnung beeinflusst haben. Dazu gehören z.B. einige Kopfschmerzmittel oder Medikamente, die eine Schwangere einnehmen bzw. spritzen musste, wenn sie lange Zeit liegen musste und die Gefahr einer Thrombose dadurch erhöht war. Beim Legen einer PDA würden dann unkontrollierbare Blutungen auftreten, wenn das Blut zuvor künstlich verdünnt wurde.

Frauen, die im Bereich des Rückens eine Infektion haben, können sich ebenfalls keine PDA legen lassen. Gleiches gilt auch für Frauen, die ein Tattoo in dem Bereich haben, in dem der Anästhesist einspritzen müsste. Die Farben des Tattoos können dabei möglicherweise in den Körper gelangen, weshalb Anästhesisten in eine tätowierte Stelle kein Schmerzmittel spritzen.

Sofern die werdende Mutter z.B. aufgrund eines grippalen Infektes Fieber hat, ist dies ebenfalls ein Grund, der gegen eine PDA spricht. Auch ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Einspritzstelle verhindert eine PDA. Natürlich kann der Anästhesist auch dann nicht das Betäubungsmittel in den Rücken spritzen, wenn die werdende Mutter an dieser Stelle z.B. einen Abszess hat.

Frauen, die ihren Körper während der Geburt ständig spüren und gegen die Wehen ankämpfen möchten, sollten sich gut überlegen, ob sie sich eine PDA legen lassen, da das Schmerzempfinden durch die Betäubung stark eingeschränkt wird.

Grundinformationen und Hinweise zur Periduralanästhesie

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GRUNDINFORMATIONEN UND HINWEISE ZUR PERIDURALANäSTHESIE

PDA - der Traum von einer schmerzfreien Geburt?

Eine Geburt löst heftige Schmerzen bei der Frau aus. Die Periduralanästhesie kann diese aber vermeiden.

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Wann eine PDA gelegt werden kann

Da eine PDA mit gewissen Risiken verbunden ist, kann sie nicht bei jeder Frau angewendet werden.

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Gründe für und gegen eine PDA

Mögliche Risiken und Komplikationen bei einer Periduralanästhesie

In einigen Fällen führt eine PDA nicht nur zu einer Schmerzlinderung, sondern auch zu Komplikationen.

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