10. September 2008
Statistisch gesehen führt jede sechste künstliche Befruchtung zu einer Zwillingsgeburt. Durch eine natürliche Schwangerschaft geschieht dies nur bei einer von 83 Geburten.
Mehrlinge bedeuten immer auch ein höheres Risiko. „International sind wir übereingekommen, dass wir Einlingsschwangerschaften anstreben wollen“, erklärt Professor Wolfgang Würfel vom Kinderwunschcentrum München-Pasing in der „Apotheken Umschau“. Bei der Vorbereitung einer künstlichen Befruchtung entstehen meistens mehrere Embryos, die eingepflanzt werden könnten. Setzen die Mediziner zwei davon ein, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft.
Die Bundesärztekammer empfiehlt mittlerweile, bei Frauen im Alter bis zu 38 Jahren maximal zwei Embryos einzusetzen, bei älteren Frauen drei.
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Von der Autorin Lucia Brauburger zum Thema künstliche Befruchtung das Buch Mutterglück aus dem Labor?.