2. März 2009
Bei einer künstlichen Befruchtung, der In-vitro-Fertilisation, werden von den Ärzten bislang die Spermien ausgewählt, die nicht nur am besten aussehen, sondern auch die schnellsten Bewegungen aufzeigen.
Doch nun hat eine Gruppe von Wissenschaftlern der University of Edinburgh eine Methode entwickelt, in der zwei Laser eine spezielle "Sortieraufgabe" übernehmen. Diese wirken wie eine optische Pinzette und "tasten" die einzelnen Spermien auf ihre DNA ab, um mögliche Schäden herauszufiltern.
Entdecken die Laser Spermien mit Fehlern, werden diese vor der künstlichen Befruchtung aussortiert. Dadurch werden nur die besten Spermien für die Befruchtung ausgewählt, wodurch die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich ansteigen können. Noch ist der Laser in der Erprobungsphase, doch das Forscherteam hofft, dass die Zulassung innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre erteilt wird.
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