Babys, die auf natürlichem Wege zur Welt kommen haben auf der Oberfläche ihrer Haut anders zusammengesetzte Keimfelder als Babys, die durch einen Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickten. Die Wissenschaftlerin Maria Dominguez-Bello konnte dies mit ihrem Team an der University of Puerto Rico (San Juan) nachweisen.
Die Forscher untersuchten neun Frauen zwischen 21 und 33 Jahren, die insgesamt zehn Babys gebaren. Dem Nachwuchs wurden Bakterien aus dem Rachenraum, von der Hautoberfläche und aus dem Darm entnommen. Nach einem Kaiserschnitt wiesen die Bakterienkulturen einen höheren Anteil der sogenannten Staphylokokken auf. Natürlich auf die Welt gekommene Babys zeigten hingegen Bakterienzusammensetzungen, die denen in der mütterlichen Scheide ähnelten. "Die Unterschiede, die sich in dieser Studie zeigen, könnten mit dem erhöhten Infektionsrisiko von Kaiserschnitt-Babys zusammenhängen", so die Studienleiterin.
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