15. Januar 2009
Untersuchungen haben gezeigt, dass Neugeborene, die einige Tage vor der 39. Woche per Wunschkaiserschnitt auf die Welt geholt werden, mit ersten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Mittlerweile ist der Kaiserschnitt vom medizinischen Notfalleingriff zu einem eleganten und planbaren Alternativeingriff zur vaginalen Geburt geworden.
In einer Studie der Universität in Birmingham haben die Wissenschenschaftler im Team von Alan Tita die Daten von 13.258 Frauen ausgewertet, die auf Wunsch und ohne medizinische Notwendigkeit im Zeitraum von 1999 und 2002 per Kaiserschnitt entbunden hatten. Die Analysen haben ergeben, dass jedes dritte Baby (38,5 Prozent) noch vor Abschluss der 39. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden wurde. 29,5 Prozent in der 38. Woche und 6,5 Prozent schon in der 37. Woche. Die Komplikationsrate steigt, je früher das Kind auf die Welt geholt wird. Die Neugeborenen haben häufig mit Atemproblemen oder auch einem niedrigem Blutzucherspiegel zu kämpfen.
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