Kaiserschnitt Artikel

Die Geschichte der Kaiserschnitt-Geburt

Schon seit vielen hundert Jahren werden Kaiserschnitte durchgeführt. Früher konnte dieser jedoch nur vorgenommen werden, wenn die Mutter bereits verstorben war.

Was heute so selbstverständlich ist, war früher noch ganz anders. Heutzutage werden Babys, die nicht auf normalem Wege geboren werden können, per Kaiserschnitt entbunden. Früher konnten die Frauen nicht auf die Weise betäubt werden, wie dies heutzutage möglich ist. Die Frauen erhalten heute für den Kaiserschnitt meist eine Rückenmarksnarkose sowie in Ausnahmefällen auch eine Vollnarkose. Diese Anästhesieverfahren waren vor hunderten von Jahren natürlich noch unbekannt. Ein Kaiserschnitt bei einer noch lebenden Frau war daher unmöglich. Die Ärzte führten Kaiserschnitte daher nur durch, wenn die Mutter bereits verstorben war, das Kind aber noch als lebensfähig eingestuft wurde. Der Kaiserschnitt diente früher dazu, zumindest das Baby zu retten. In einigen Fällen wurde der Kaiserschnitt auch dann durchgeführt, wenn das Baby im Bauch der Mutter bereits verstorben war. So konnten Mutter und Kind getrennt voneinander beerdigt werden.

Aufzeichnungen zufolge wurde im Jahr 1500 erstmals ein Kaiserschnitt bei einer noch lebenden Mutter durchgeführt, den sowohl Mutter als auch das Kind überlebt haben.

Erst im Jahr 1881 entwickelte ein Arzt eine Operationsmethode, die unserem heutigen Kaiserschnitt sehr ähnlich war. Der Arzt setzte damals erstmals den Bauchschnitt quer und nicht von oben nach unten, wie dies zuvor üblich war.

Was früher eine Notoperation war, um das Leben des Kindes und später auch der Mutter zu retten, ist heute bei einigen Paaren Statussymbol geworden. Der Kaiserschnitt erfreut sich größter Beliebtheit, nicht nur bei den werdenden Eltern sondern auch bei den Ärzten. Frauen gehen oft davon aus, dass es sich beim Kaiserschnitt um eine schmerzarme Geburt handelt, die zusätzlich auch planbar ist. Die Entbindung nach Plan ist auch für die Ärzte ein großer Pluspunkt des Kaiserschnittes. Zusätzlich ist jedoch auch der Kostenfaktor entscheidend: Für einen Kaiserschnitt können Ärzte deutlich mehr verlangen als für eine normale Entbindung.

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GRUNDINFORMATIONEN UND HINWEISE ZUM KAISERSCHNITT

Wann ein Kaiserschnitt notwendig wird

Bei Zwillings- oder Mehrlingsgeburten nehmen Ärzte in der Regel einen Kaiserschnitt vor, um weder die Mutter noch die ungeborenen Kinder zu gefährden.

Wann ein Kaiserschnitt notwendig wird

Der Kaiserschnitt aus Bequemlichkeit - angenehm oder riskant?

Eine natürliche Geburt, aber auch ein Kaiserschnitt kann gewisse Risiken haben für Mutter und Kind.

Der Kaiserschnitt aus Bequemlichkeit - angenehm oder riskant?

Die Nachsorge nach dem Kaiserschnitt

In manchen Fällen ist eine Geburt für Mutter und Kind lebensgefährlich. In solchen Situationen machen Ärzte häufig einen Notkaiserschnitt.

Die Nachsorge nach dem Kaiserschnitt

Primärer und sekundärer Kaiserschnitt

Einigen Schwangeren empfehlen Ärzte schon lange vor der Entbindung einen Kaiserschnitt. In diesem Fall handelt es sich um einen primären Kaiserschnitt.

Primärer und sekundärer Kaiserschnitt

Mögliche Risiken und Spätfolgen eines Kaiserschnitts

Ein Kaiserschnitt hinterlässt bei der Frau Wunden, die sich bei schlechter Hygiene entzünden können.

Mögliche Risiken und Spätfolgen eines Kaiserschnitts

Die Geschichte der Kaiserschnitt-Geburt

Früher setzten Ärzte den Bauchschnitt von oben nach unten. Heutzutage wird quer geschnitten.

Die Geschichte der Kaiserschnitt-Geburt

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