22. Juni 2010
Geburtsvorbereitungskurse machen Spaß und sie wollen die Schwangere auf die Entbindung vorbereiten. Es gibt ganz unterschiedliche Angebote und man muss schauen was einem liegt. Mit anderen Frauen erlebt man die gemeinsame Vorfreude auf das Kind.
Ein Geburtsvorbereitungskurs gehört nicht zu der regulären Schwangerschaftsvorsorge, aber er gibt den Schwangeren ein sicheres Gefühl auf die Entbindung gut vorbereitet zu sein. Er gibt auch die Gelegenheit, andere schwangere Frauen kennen zu lernen und einen Erfahrungsaustausch zu pflegen. Der Geburtsvorbereitungskurs kann allein, mit dem Kindesvater, einer Freundin oder einer anderen Begleitperson besucht werden. Einen Geburtsvorbereitungskurs beginnt man idealerweise um die 25. Schwangerschaftswoche. Man sollte sich aber rechtzeitig anmelden. Die klassischen Abendkurse dauern so etwa 10 bis 14 Abende, dann gibt es auch noch Wochenendkurse. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Geburtsvorbereitungskurs für die Schwangeren, die Väter müssen teilweise ihren Anteil selber tragen. Auskunft über Geburtsvorbereitungskurse erhält man bei der Krankenkasse, beim Frauenarzt, in Entbindungskliniken oder bei der Hebamme. Ein Geburtsvorbereitungskurs ist nicht nur für Erstgebärende interessant, auch Mehrgebärende können ihr Wissen wieder auffrischen und sich mit anderen werdenden Müttern austauschen. Ein Geburtsvorbereitungskurs klärt auf und vermittelt Wissen, dies nimmt bestehende Ängste und die Schwangere erfährt was mit der Geburt auf sie zukommt.
In einem Geburtsvorbereitungskurs werden allgemeine Informationen zu dem Schwangerschaftsverlauf gegeben. Eine normale Geburt wird mit ihren unterschiedlichen Phasen erklärt. Auch über die verschiedenen Entbindungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine Wassergeburt wird aufgeklärt. Die unterschiedlichen Gebärpositionen werden erklärt. Der Partner lernt, wie er die Schwangere während der Entbindung unterstützen kann und es werden praktische Anleitungen zur Partnermassage gegeben. Atemtechniken und Schwangerschaftsgymnastik werden geübt und erlernt. Die Frau lernt Entspannungsübungen und wie sie mit dem Wehenschmerz umgehen kann. Sie wird auch über die verschiedenen Möglichkeiten der Schmerzlinderung informiert, wie zum Beispiel über die Periduralanesthesie (PDA). Meist wird im Rahmen eines Geburtsvorbereitungskurses auch ein Kreißsaal besichtigt. Die Paare erfahren, was das Wochenbett bedeutet und erhalten Informationen über das Stillen. Auch Babypflege ist ein wichtiger Bestandteil eines Geburtsvorbereitungskurses. Doch die Palette der möglichen Geburtsvorbereitungskurse ist noch größer, so gibt es auch Yogakurse für Schwangere, Bauchtanzgruppen, Körperselbsterfahrungskurse und eine Vielzahl an Angeboten rund um Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung.
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