12. Februar 2010
Amerikanische Forscher entdeckten jetzt, dass bestimmte Genvarianten für die Erhöhung des Risikos für eine Frühgeburt verantwortlich sind. Dadurch kommt es zu unbemerkten Infektionen im Mutterleib und somit zu vorzeitigen Wehen und der damit verbundenen Frühgeburt.
Jetzt besteht für die Zukunft die Möglichkeit, dass betroffene Frauen rechtzeitig darüber informiert werden und dann besser betreut werden können. Die Infektion im Mutterleib - es gibt dabei keine bestimmten Symptome - ist laut Statistik bei einem Drittel aller Frühgeburten die Ursache. Bei ihren Untersuchungen hatten die Wissenschaftler das Blut der Mutter und auch das von dem Fötus, das sie aus der Nabelschnur entnehmen konnten, auf die einzelnen Gene hin näher erforscht.
Insgesamt handelte es sich um 190 Gen-Varianten, die für eine Bekämpfung einer Infektion im Mutterleib in Frage kommen. Hierbei stießen die Forscher auf das Gen IL6R, wobei Babys, die eine bestimmte Variante davon haben, ein doppelt hohes Risiko haben zu früh das Licht der Welt zu erblicken. Jährlich gibt es weltweit etwa 13 Millionen Frühgeburten, in Amerika liegt die Zahl bei etwa 540.000.
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