17. Juni 2010
Kommt ein Kind mit Fehlbildungen auf die Welt, ist es für die Eltern erst einmal ein Schock. Für Fehlbildungen gibt es die unterschiedlichsten Ursachen, oft konnte die Fehlbildung schon im Mutterleib diagnostiziert werden. Je nach Art der Behinderung müssen die Eltern lernen damit zu leben.
Damit stehen die Eltern aber nicht alleine da, sondern ihnen steht ein breites Angebot an Hilfen zur Verfügung. Trotzdem bestimmen erst einmal Angst und Verzweiflung die Situation. Je nach Art der Behinderung werden eventuell eine Weiterbehandlung oder ein operativer Eingriff nötig. Die Krankenkassen sorgen für die nötigen Hilfsmittel die das Kind zur Pflege braucht. So können später einmal, je nach Art der Behinderung, ein Rollstuhl oder Prothesen nötig werden. Auch bestimmte Therapien können verordnet werden. Das Leben mit einem Kind mit Fehlbildungen, ist für die Eltern eine Herausforderung und sie müssen in diese Rolle hineinwachsen. Das Kind wächst mit der Behinderung auf und wird von klein auf lernen damit umzugehen. Ein Kind mit Behinderung braucht viel Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit. Von den Eltern ist da meist ein voller Einsatz gefordert und es ist gut, wenn sie dabei Unterstützung haben. Denn die Belastung mit einem behinderten Kind ist groß und kann nur durch die entsprechenden Rahmenbedingungen aufgefangen werden.
Der Alltag mit einem behinderten Kind muss gut organisiert werden, auch das ist für die Eltern oft eine logistische Herausforderung. Das Wichtigste ist aber, dass die Eltern ihr Kind annehmen können. Dafür ist es vielleicht sinnvoll auch therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt Selbsthilfegruppen und andere Anlaufstellen, welche den Eltern den Rücken stärken können. Die Eltern müssen sich mit den Folgen der Behinderung auseinandersetzen und sie müssen die Situation akzeptieren wie sie ist. Das ist nicht immer eine leichte Aufgabe und lässt die Eltern eine emotionale Achterbahnfahrt erleben. Unter Umständen müssen viele Termine wahrgenommen werden, Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Frühförderung, Behördengänge und so weiter. Da ist wieder der volle Einsatz der Eltern gefragt und dann müssen sie sich noch mit der Gesamtsituation auseinandersetzen und sich Gedanken um die Zukunft machen. Die Zukunftsperspektiven eines behinderten Kindes sind grundlegend verändert. Die Eltern müssen dementsprechend ihr Leben neu und anders planen.
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