Dienstag 21.05.2013 19:44

Zucker Artikel

Zucker kann das Krebsrisiko entscheidend steigern

Die Gesundheit kann jeden Tag angegriffen oder aber geschützt werden. Viel zu selten machen wir uns bewusst, wie viel Verantwortung in unseren eigenen Händen liegt und wie viele Möglichkeiten wir in jeder Stunde des Tages haben, etwas Gutes und Wesentliches für unsere heutige Gesundheit zu tun. Vor allem beim Thema Ernährung können maßgebliche Veränderungen dazu beitragen, dass chronische Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes eben nicht länger zur Volkskrankheit dazu gehören.

Großaufnahme Süßigkeiten

Zucker ist eine der am schwierigsten in den Griff zu bekommenden Komponenten in unserem täglichen Leben. Zucker hat viele gesundheitsschädigende Nebenwirkungen: beginnend mit Übergewicht und schlechten Zähnen ist es auch für viele chronische Erkrankungen als direkter Auslöser verantwortlich: Diabetes und Krebs sind hierbei als starke Vertreter zu benennen.

Übergewicht und Abhängigkeit durch Zucker

Zucker hat eine Sogwirkung auf den Körper: Ist der Körper an eine zuckerhaltige Ernährung gewöhnt, dann kann eine Ernährungsumstellung schwer fallen, weil Zucker das Bedürfnis nach mehr Zucker auslöst.

Der Genuss von Zucker bewirkt zudem, dass der Körper dazu angehalten wird, seine Fettreserven festzuhalten. Das ist auch der Grund, warum sich der Körper trotz verringerter Kalorienaufnahme mit der Zeit nicht verändert und die angedickten Stellen am Körper weiterhin bestehen bleiben.

Wer sich mit dem Thema Zucker auseinandersetzt, der muss sich auf einen harten Kampf mit dem in unzähligen Lebensmitteln und Mahlzeiten versteckten Zuckern auseinandersetzen und vor allem mit dem eigenen Bedürfnis nach dem Geschmack des Süßen.

Süße aus Früchten statt Industriezucker

Reduzieren Sie in erster Linie den Verzehr von Süßigkeiten und streichen Sie süße Getränke gänzlich von Ihrem Ernährungsplan. Trinken Sie stattdessen Wasser mit Zusätzen von Zitrone, Beeren oder anderen Früchten oder Obstsorten.

Greifen Sie generell zur Süße der Natur, denn Fruchtzucker hat bei weitem nicht die schädigende Wirkung wie der auch als Saccharose bezeichnete Kristallzucker.

Zahlreiche Studien und Menschen, die ihre Ernährung erfolgreich umgestellt haben, bestätigen, dass der Verzehr von Obst, Gemüse und Früchten zu einer Stärkung der Zellmembranen führt und dass sich Entzündungen des Körpers stark verringern. Die Regeneration von Zellen wird unterstützt. Die Fähigkeit der Zellregeneration kann einen entscheidenden Schutz vor der Erkrankung an Krebs darstellen.

Ein weiterer positiver Effekt beim vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse und der damit einhergehenden Reduktion des Verzehrs von ungesunden Lebensmitteln, stellt ein ungefähr gleich bleibendes Körpergewicht dar.

Abnehmen und Krebsvorsorge

Es ist normal, dass man je nach Jahreszeit zwischen 2 und vier Kilo um sein Körpergewicht variieren kann. Grundsätzlich fällt es leichter, sein eigentliches Wohlfühlgewicht eizunehmen und dann halten zu können, wenn man sich auf Obst, Gemüse und Früchte stützt. Je frischer die Lebensmittel sind, und je weniger Verarbeitungsschritte erfolgt sind, desto reichhaltiger sind die Lebensmittel an Nährstoffen.

Gesundes Essen kann das Risiko für das Auftreten von Darmkrebs immens verringern. Die Krebsgesellschaft empfiehlt, pro Tag eine Menge von 2 ½ Tassen an Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Jeder muss sich sein eigenes Bewusstsein schaffen und die Ernährung zu seinem eigenen Thema machen.

Veränderungen einleiten

Der erste Schritt beginnt daher damit, sich seiner bewährten Gewohnheiten bewusst zu werden, diese zu verändern und die Veränderungen so lange zu leben, bis sie zu einem Teil des Alltags geworden sind.

Der Blick soll in Richtung von körnerhaltigen und damit ballaststoffreichen Lebensmittel gehen, genauso wie zu den Vollkornprodukten wie Vollkornnudeln oder Vollkornbrot. Beachten Sie aber, dass auch der guten Dinge zu viel sein können und es auch darauf ankommt, dass Sie überschaubare Portionen zu sich nehmen und Ihr Gewicht kontrollieren.

Lebensmittel mit hohen Nitratwerten sollten Sie meiden. Es besteht die Vermutung, dass nitratreiche Lebensmittel das Krebsrisiko erhöhen können. Um nicht ganz auf Fleisch zu verzichten, reduzieren Sie Ihren bisherigen Verbrauch um die Hälfte und verringern Sie vor allem die Menge an rotem Fleisch.

Entdecken Sie neue, magere Quellen an Eiweiß, zum Beispiel auf pflanzlicher Basis wie in Bohnen oder in Tofu enthalten.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Candies © Alena Ozerova - www.fotolia.de

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