Muss man Pilze wegen der Atomkatastrophe in Tschernobyl immer noch von der Schale befreien?

Gast
Rabea

Damals, als die Atomkatastrope in Tschernobyl war, ging ich noch in den Kindergarten. Ich kann mich aber noch erinnern, dass meine Mutter, die Oma und alle, die Pilze vor dem Verzehr geschält haben. Ist das heute eigendlich noch notwendig? Oder besteht immer noch eine gewisse Gefahr? Wie esst ihr die Pilze? Gewaschen, geschält oder geputzt?
Herzliche Grüße Rabea

Mitglied 135790 ist offline - zuletzt online am 23.11.20 um 16:32 Uhr
135790
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Um das Gebiet herum

Kann man heute nichts mehr Essen bzw. Leben, das wird auch noch Jahre dauern, bis man da wieder etwas machen kann.
Ansonsten werden sie, so viel ich weis nur geputzt.

Mitglied Ninja_Turtle ist offline - zuletzt online am 18.05.18 um 08:24 Uhr
Ninja_Turtle
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Was soll das bringen?

Ich frage mich gerade, was das bringen soll. Das Problem ist doch eher, dass in stärker betroffenen Gebieten, wo viel radioaktiver Fallout abgeregnet ist, wie z.B. auch in Teilen Bayerns, der Boden stark belastet ist und die Radioaktivität aus dem Boden aufgenommen wird, und zwar in die Frucht selbst und nicht nur in die Schale des Pilzes. Deshalb wird dort auch immer noch vom Pilzesammeln abgeraten.

Ansonsten stammen Speisepilze doch eh meist aus Zuchtfarmen in wohlbehüteten geschlossenen Räumlichkeiten. Hier also eh unkritisch.

Gast
Pilzi

Kurze und knappe antwort: Nein sie sind nicht essbar. Alles was aus oder im Umkreis von Tschernobyl stammt ist radioaktiv verseucht und nicht essbar, nicht nur Pilze, sondern auch jegliches anderes Obst und Gemüse und sogar Fleisch. Und das Schälen oder Putzen bringt gar nichts. Da sich die radioaktiven Elemente IM pilz befinden und nicht in den äusseren Hautschichten. Es wird noch viele Jahrzehnte dauern ehe man Sachen aus dem Umkreis von Tschernobyl wieder essen kann. 50 bis 100jahre muss man hier immer noch mindestens einplanen. Die Atomindustrie lässt grüßen.

Mitglied silinda ist offline - zuletzt online am 15.11.15 um 13:53 Uhr
silinda
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Pilze wegen Atomkatastrophe schälen

Als 1986 die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl war, konnte man jahrelang keine Pilze zum Beispiel aus dem Großraum München essen.
Auch das Schälen der Pilze hätte auch nichts gebracht. Pilze aus dem Supermarkt werden sowieso nur in Gewächshäusern produziert und haben diese Riskiken nicht. Wenn man sich jetzt nicht jede Woche von Waldpilzen ernährt, dann ist auch heute wohl keine Gefahr mehr vorhanden.

Mitglied SchlankundFit ist offline - zuletzt online am 10.12.14 um 14:39 Uhr
SchlankundFit
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Pilze

Hallo, ich achte immer noch darauf wo die Pilze herkommen. Kommen diese aus Russland, lasse ich noch heute die Finger davon, auch wenn sie manchmal preiswerter sind. Trotz waschen und schneiden, ist mir die Belastung immer noch zu hoch. Ich gehe da kein Risiko ein.

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