21. Juli 2010
Spargel erfreut sich als Saisongemüse in der Küche großer Beliebtheit. Es wird empfohlen, ihn möglichst frisch zu verzehren.
In den meisten Fällen wird Spargel gekocht, manchmal auch gebraten oder gedünstet. Da weißer und violetter Spargel sehr faserige und zähe Schalen haben, müssen sie vor der Zubereitung geschält werden. Die Spargelreste lassen sich zur Fondherstellung als Suppengrundlage verwenden. Bei grünem Spargel muss in der Regel nur das untere Ende geschält werden. Serviert wird Spargel traditionell mit jungen Kartoffeln, Sauce Hollandaise oder Mayonnaise, Schinken und zerlassener Butter. In Brandenburg isst man ihn auch mit gerösteten Semmelbröseln. Zudem eignet er sich als nahrhafte Beilage zu Fleischgerichten wie Schnitzel. Eine delikate Nürnberger Spezialität ist Spargelsalat, der mit kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen oder fränkischer Bratwurst gereicht wird.
Am besten ist es, den Spargel möglichst frisch zu essen. Im Kühlschrank lässt er sich für zwei bis drei Tage aufbewahren, wenn man ihn in ein feuchtes Tuch einwickelt. Sowohl geschält als auch gekocht kann er problemlos für längere Zeit eingefroren werden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die geschmackliche Qualität darunter leidet.
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Wer unbedingt will, kann heute Spargel fast während des ganzen Jahres kaufen. Denn ob weiß, grün, blau oder wild...