3. November 2011
Düsseldorfer Senf stammt –wie der Name vermuten lässt- aus Düsseldorf. Er wurde erstmals im 18. Jahrhundert hergestellt.
Düsseldorfer Senf wird auch ABB-Senf oder Düsseldorfer Mostert genannt. Nur Hersteller aus Düsseldorf dürfen ihren Senf unter diesen Bezeichnungen verkaufen. Der Senf schmeckt je nach Zutaten unterschiedlich und hat eine bräunliche Farbe, die aufgrund der gelben und braunen Senfkörner entsteht, die für diesen Senf verwendet werden. „ABB“ heißt der Senf aufgrund der Anfangsbuchstaben des damaligen Firmeninhabers, der Adam Bernhard Bergrath hieß.
Das Rezept für den original Düsseldorfer Senf wurde seit Jahrhunderten nicht mehr verändert, genauer gesagt seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gründete Adam Bernhard Bergrath eine Senffabrik, die älteste Senffabrik überhaupt. Adam Bernhard Bergraths Vater hatte bereits Jahre zuvor in einem Wohnhaus angefangen, Senf zu produzieren. Als dieser starb, erbten die Söhne die Fabrik, die sich der Vater noch Jahre vor seinem Tode aufgebaut hatte. Einer der Söhne, Adam Bernhard Bergrath, führte die Firma schließlich alleine weiter, während der andere vermutlich ebenfalls eine Manufaktur für Senf gründete. Ob auch er den Düsseldorfer Senf herstellte, ist jedoch unbekannt. Von da an blieb die Senffabrik weiter in Familienhand und wurde im Sinne des Gründers Adam Bernard Bergrath weitergeführt.
Seit dem Jahr 1895 trägt der originale Düsseldorfer Senf als Markenzeichen einen Anker sowie die Buchstaben „ABB“. Der Senf wird auch heute noch in einem Steintopf mit speziellem Deckel verkauft und ist nicht nur in Deutschland ein sehr beliebter Senf.
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