20. Juli 2010
Schnecken sind bei Feinschmeckern sehr beliebt. Sie lassen sich auf verschiedene Weise zubereiten.
Schnecken erfreuen sich vor allem bei Feinschmeckern großer Beliebtheit. Auf dem herkömmlichen Speiseplan zählen sie jedoch eher zu den Exoten. Aufgrund ihres Schleims lassen sich Landschnecken nicht so einfach zubereiten wie Muscheln. So müssen die eingesammelten Schnecken zunächst eine Weile fasten, bevor man sie in der Küche verwenden kann. Danach reinigt man sie in Essigwasser, überbrüht sie für einige Minuten und schreckt sie anschließend in kaltem Wasser ab. Darüber hinaus ist es erforderlich die Eingeweide der Schnecken zu entfernen, sie mit Salz zu entschleimen und mehrmals zu waschen. Schließlich gart man sie für einige Stunden in einer Brühe, damit sie für die eigentliche Zubereitung fertig sind. Da der Aufwand sehr hoch ist, bietet man die Schnecken hierzulande vorwiegend vorgekocht in Konservendosen oder tiefgekühlt an.
Als klassische Vorspeise mit Weinbergschnecken gilt Escargot la bourguignonne. Dabei werden die Schnecken im eigenen Gehäuse mit Schneckenbutter gratiniert. Ein bekanntes deutsches Schneckengericht ist die Badische Schneckensuppe. Französische Strandschnecken kocht man in Salzwasser und serviert sie auf Spießen mit Kräuterbutter. Als ostasiatische Schneckenspezialität gelten die so genannten Seeohren wie die Abalonen, die in Japan als Sushi-Zutat dienen. Da sie gekocht leicht zäh werden können, serviert man sie in der Regel roh und in dünnen Scheiben. In Europa bietet man die Abalonen jedoch ausschließlich als Konserven an.
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