21. Juli 2010
Als Salatgemüse oder Blattgemüse bezeichnet man eine nahrhafte Gemüsesorte. Dazu zählen z.B. Kopfsalat, Eisbergsalat, Endivien und Chicoree.
Unter Salatgemüse oder Blattgemüse versteht man verschiedene beliebte Gemüsesorten. Dazu gehören u.a. der klassische Kopfsalat, Eisbergsalat, Bindesalat, Schnittsalat, Spargelsalat sowie Chicoree und Endivien, die alle zur Familie der Korbblütler (Compositae) zählen. Auch Rucola aus der Familie der Kreuzblütengewächse und Spinat, der zu den Gänsefußgewächsen gehört, werden zum Salatgemüse gerechnet.
Salatgemüse wird bereits seit langer Zeit von den Menschen kultiviert. Zu den ältesten Salatgemüsesorten gehört der Römersalat, der sich auch in der Gegenwart im Mittelmeerraum großer Beliebtheit erfreut. Ein großer Vorteil des Salatgemüses ist, dass sich die unterschiedlichen Sorten beliebig miteinander kombinieren lassen.
Als klassisches Salatgemüse gilt der Kopfsalat (Lactuca sativa var. capitata), der sich aus den Sorten Kopf- oder Buttersalat, Bataviasalat und Eisbergsalat zusammensetzt. Bei dem eigentlichen Salatkopf handelt es sich um die stark gestauchte Sprossachse. Auf diese Weise bilden die Salatblätter die Form eines rundlichen, dichten Kopfes. Die Blätter des Kopfsalates weisen eine gelbgrüne, blassgelbe, braungrüne oder rotbraune Färbung auf. Man nennt den Kopfsalat auch Buttersalat, Grünen Salat, Lattich, Butterhäuptel, Schmalzsalat oder Häuptelsalat. Eisbergsalat bezeichnet man aufgrund seiner festen Beschaffenheit auch als Knacksalat oder Krachsalat. Sein Ursprung liegt eigentlich in Kalifornien. Da er beim Transport von der amerikanischen Westküste zur Ostküste mit Eis gekühlt wurde, erhielt er den Namen Eisbergsalat. Eine neue Variante des Eisbergsalats ist der Batavia-Salat. Dieser ist vor allem in Frankreich verbreitet. Seine Farben sind rotgrün, dunkelgrün oder hellgrün.
Salatgemüse wie Kopfsalat lässt sich sowohl im Freien als auch im Gewächshaus anbauen. In Gebieten, in denen ein milder Winter vorherrscht, kann mit der Aussaat bereits im Herbst begonnen werden. In der Regel startet man hierzulande mit dem Freilandanbau im März. Wichtig für das Gedeihen des Kopfsalats sind eine regelmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe sowie ein sonniger Standort. In den meisten Fällen nimmt man die Ernte per Hand vor. Neben Deutschland gehören auch Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, die Niederlande und Großbritannien zu den bedeutendsten europäischen Anbauländern. Deutschen Freiland-Kopfsalat erhält man von Mai bis Oktober. In der übrigen Zeit stammt er aus dem Anbau von Gewächshäusern. Wichtigste deutsche Anbaugebiete sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
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