7. Dezember 2011
Einen Grenzwert für die Arsen-Belastung im europäischen Trinkwasser hat die Weltgesundheitsorganisation bereits festgelegt. Doch auch Nahrungsmittel können teilweise gesundheitsschädliche Mengen des Gifts enthalten, so zum Beispiel Reis. Wie amerikanische Forscher in einer Studie mit 229 schwangeren Frauen festgestellt haben, haben sich die Arsen-Werte im Urin der Probandinnen durch den regelmäßigen Konsum von einer Tasse Reis pro Tag bereits stark erhöht. Auch wenn die konkreten Auswirkungen, die solche Arsenmengen auf die Frauen haben können noch nicht bekannt sind, weiß man jedoch, dass das ungeborene Kind durch die höhere Arsen-Belastung einem großen Risiko ausgesetzt ist.
Frühere Studien haben gezeigt, dass Neugeborene durch die höhere Arsenbelastung in der Schwangerschaft bei ihrer Geburt kleiner sind und ein geschwächtes Immunsystem haben. Außerdem kann sich auch ihr Risiko einer späteren Lungenkrebserkrankung durch das Arsen erhöhen. Die Forscher fordern für Amerika und die EU deshalb ebenfalls einen Grenzwert für die Arsenbelastung von Lebensmitteln, wie er in China bereits existiert.
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