Preiselbeere

Beliebt als Beilage oder in Form von Kompott

Die Preiselbeere zählt zur Gattung der Heidelbeeren. Vor allem als Beilage, zum Beispiel bei Wildgerichten oder Camembert, ist sie sehr beliebt. Sie enthält eine Vielzahl von Fruchtsäuren, weswegen sie zumeist gegart verzehrt wird, beispielsweise in Kompotten. Preiselbeeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium.

Steak auf Gabel, mit Preiselbeersoße und Brokkoli serviert
Steak auf Gabel © HLPhoto - www.fotolia.de

Merkmale und Ernte

Die Preiselbeere ist auch unter der Schreibweise Preißelbeere und den Namen Kronsbeere, Granten, Moosbere, Grestling und Riffelbeere bekannt und gehört zur Gattung der Heidelbeeren. In Wuchs und Form ist sie mit der Heidelbeere vergleichbar, jedoch unterscheidet sie sich optisch durch eine rötlichere Färbung. Häufig wird die Preiselbeere auch mit der Großfrüchtigen Moosbeere, der Cranberry, verwechselt.

Die Preiselbeere wächst an einem Zwergenstrauch, der nur bis zu maximal 40 cm groß wird. Sie ist an ihren dunkelgrünen, ovalen Blättern gut zu erkennen. In der freien Natur ist sie etwa ab Ende August erntebereit. Ihre leuchtend roten Früchte hängen in kleinen Trauben jeweils am Ende eines Zweiges. Kultursorten reifen früher und tragen mitunter auch zweimal pro Jahr.

Inhaltsstoffe

Die Preiselbeere weist einen vergleichsweise hohen Nährstoffgehalt auf und liefert

Besonders reich ist sie an

das ihr neben der eigentlichen Süße auch einen angenehm säuerlichen Geschmack verleiht.

Verwendung

In der mitteleuropäischen Küche findet die Preiselbeere am häufigsten Anwendung in Verbindung mit Wildgerichten. Hier wird sie zu einer Soße verarbeitet und kalt oder warm als Dip gereicht.

Zu Dekorationszwecken wird die Preiselbeersauce häufig in einer halben gekochten Birne serviert. Ebenso häufig wird sie zu Marmeladen, Gelees oder sirupartigen Säften verarbeitet. Ihr gekochtes Mus dient als Brotaufstrich, als Pfannkuchenfüllung und als Beilage zu Zimtwaffeln.

Da die Preiselbeere jedoch nur in einigen Regionen nennenswert verbreitet ist, und ihre Ernte ein mühsames, langwieriges und eher unergiebiges Verfahren ist, kommt ihr in der traditionellen Verwendung wenig Bedeutung bei. Dagegen wird sie als besondere Zugabe für Feinschmecker und Gourmets in entsprechenden Kreisen sehr geschätzt und hoch gehandelt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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