Pflaume

Gut für die Verdauung und den Knochenaufbau

Die Pflaume ist reich an Eisen, Kalium und Natrium, dient als Verdauungshelfer und stärkt die Abwehrkräfte. Die Frucht gehört mit zu den beliebtesten Obstsorten und erfreut sich vielfältiger Nutzung. So kann man sie roh genießen oder in zahlreichen Koch- und Backrezepten verwenden, wie zum Beispiel im Pflaumenkuchen oder als Mus und Marmelade. Die Pflaume wird in sieben Unterarten unterteilt, so gehören die Mirabelle und die Zwetschge ebenfalls zu dieser Gattung.

Nahaufnahme Pflaumen am Baum
Zwetschgen © Imagemaker - www.fotolia.de

Die Pflaume ist eine sehr hochwertige und vitaminreiche Frucht, die zudem durch ihren außergewöhnlichen Geschmack überzeugt. Als relativ anspruchsloses Gewächs können die winterharten Bäume sehr gut auch im kühleren Mitteleuropa angebaut werden.

Merkmale

Die Frucht der Pflaume ist optisch einzigartig, daher gibt es keine Verwechslungsgefahr mit anderen, möglicherweise nicht genießbaren Fruchtsorten. Zwischen 3 und 5 cm groß, hat die Pflaume eine ovale Form, die an den Enden bei einigen Sorten leicht spitz zuläuft. Die essbare und dünne Haut der Pflaume ist dunkelblau bis lila mit einem Stich ins Bräunliche und häufig von einer sehr dünnen mehligen Schicht bedeckt. Das Fruchtfleisch leuchtet gelb bis orange, in der Mitte der Frucht befindet sich ein harter mandelförmiger Kern, der nicht essbar ist.

Die Pflaume wächst an Obstbäumen, die bis zu 10 Metern Höhe erreichen können. Die Früchte sind unter dichtem Blattwerk verborgen und wachsen in kleinen Gruppen dicht nebeneinander, jedoch nicht in traubenförmiger Anordnung.

Arten

Man unterscheidet folgende Pflaumenarten:

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

Die Pflaume verfügt über einen hohen

Gehalt, der auch für ihr leicht säuerliches Aroma mit verantwortlich ist. Ebenso enthalten sind

Die Pflaume gilt als sehr gesunde und bekömmliche Frucht. Menschen mit einem empfindsamen Verdauungstrakt sollten Pflaumen jedoch nur in kleineren Mengen zu sich nehmen. Wie bei allen Steinfrüchten wird allgemein empfohlen, zum Verzehr von Pflaumen auf das Trinken größerer Mengen zu verzichten.

Verwendung und Zubereitung

Nach der Ernte bleibt die Pflaume etwa einen Tag lang frisch, im Kühlschrank auch etwas länger. Als Lagerfrucht ist sie nicht geeignet, jedoch kann sie sehr gut zu Trockenobst verarbeitet werden.

Sehr beliebt ist die Pflaume als Kuchenbelag, wo sie mit Äpfeln, Nüssen und Streuseln kombiniert werden kann. Das Aroma von Zimt harmoniert sehr gut mit der Pflaume. Wird die Pflaume zu Marmelade eingekocht, so ist hier eine längere Kochzeit erforderlich, damit die Haut entsprechend mürbe wird und sich auflöst.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Pflaumen

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