Natürlich gereifte Oliven sind laut Stiftung Warentest die Besten

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  • von Paradisi-Redaktion
Olivenzweig mit vier schwarzen Oliven auf weißem Hintergrund

Oliven, die länger am Baum hängen und reifen, erhalten dann eine dunklere Farbe. Doch nicht alle dunklen, teils schwarze Oliven sind natürlich gereift, denn manche werden auch durch Zusätze künstlich geschwärzt. Dafür wird entweder Eisen-II-Gluconat (E 579)oder Eisen-II-Lactat (E 585) verwendet, die beide von der europäischen Zusatzstoffverordnung genehmigt und gesundheitlich auch problemlos sind.

Werden solche Oliven lose verkauft, so müssen sie dementsprechend gekennzeichnet werden. Auf den Gläsern in den Supermärkten steht der verwendete Zusatzstoff auf dem Etikett. Jetzt hat die Stiftung Warentest die Oliven, die natürlich und künstlich gereiften dunklen Oliven getestet.

Eine künstlich geschwärzte Sorte Oliven erhielt die Note "mangelhaft"

Grundsätzlich schmecken die natürlich gereiften Oliven milder und sind geschmackvoller als die anderen, aber sie sind preislich auch etwas teurer. Zudem sind sie nicht ganz so schwarz und uneinheitlich gefärbt. Von den zehn getesteten erhielten sechs die Note "gut" und der Rest war "befriedigend".

Bei den künstlich geschwärzten Oliven wurden drei mit "gut", fünf mit der Note "3" und eine Sorte war noch "ausreichend" bewertet, aber eine bekam auch ein "mangelhaft". Als mit "gut" bezeichnet wurde die Sorte "Kattus", die im Durchschnitt 1,13 Euro (100 Gramm) kostet. Als "mangelhaft" haben die Tester die Sorte vom Discounter Netto eingestuft, die nach verbrannten Kunststoff schmecken soll.

Vor dem Verzehr müssen Oliven in einem Salzbad eingelegt werden

Bei den natürlichen Oliven konnten die aus Griechenland die Tester überzeugen. Wer nun glaubt, dass man vielleicht im Urlaub in Griechenland dort die Oliven direkt vom Baum pflücken und essen kann, der irrt sich, denn diese schmecken bitter, weil sie vor dem Verzehr erst noch durch ein Salzbad von den Bitterstoffen befreit werden müssen. Dies dauert in der Regel aber einige Monate. Doch kann man mit Natronlauge dies innerhalb von ein paar Stunden auch erreichen, aber danach werden die Oliven noch zusätzlich in eine Salzlake gelegt, damit sie ihren typischen salzigen Geschmack bekommen.

Grundsätzlich sind Oliven sehr gesund, weil sie viele ungesättigten Fettsäuren enthalten.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: ramo con olive © Marco - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom

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