Südfrüchte (Zitrusfrüchte)

Südfrüchte sind Obstarten, die in tropischen Regionen gedeihen. Ihre Früchte werden weltweit exportiert, wobei als Transportmittel häufig das Flugzeug gewählt wird. Südfrüchte gedeihen unter den klimatischen Bedingungen Mitteleuropas nur dürftig.

Zu den unterschiedlichen Tropenfrüchten zählen Ananas, Bananen, Kiwis sowie Kakis; sie haben meist einen hohen Vitamin C-Gehalt

Wachstumsbedingungen

Südfrüchte stammen aus warmen Gebieten, nur dort gedeihen sie optimal. Es ist möglich, auch in anderen Regionen der Welt ihre Umweltbedingungen zu imitieren, einen hohen Ertrag bei der Ernte wird man aber kaum erzielen, zumal der Aufwand und die Kosten erheblich sind. In Mitteleuropa sind Südfrüchte häufig als Exoten in beheizten Gewächshäusern oder Wintergärten anzutreffen. Dort stehen sie vorrangig zur Zierde.

Im Sommer vertragen die Pflanzen den Aufenthalt auf dem Balkon oder auf der Terrasse, im Winter ist ihre Unterbringung ohne einen entsprechend hellen Raum schwierig.

  • Stehen die Pflanzen zu warm, sind die für Schädlinge und Krankheiten anfällig.
  • Würde man sie im Außenbereich belassen, würden sie erfrieren.

Alternativ werden die als Kübelpflanzen gehaltenen Exoten häufig in den kühlen, aber dunkleren Kellerraum gestellt, wo sie eine Art Winterruhe einhalten müssen.

Beliebte Südfrüchte

Zu den Südfrüchten, die unter anderem auch unter der Bezeichnung Tropenfrüchte bekannt sind, zählen zum Beispiel

Ananas

Die Ananas gehört zu den Bromeliengewächsen. Ihre Blüten werden an schopfartigen Hochblättern gebildet, später entwickeln sich aus ihnen die Früchte. Diese bilden einen Fruchtverband, der aus Beerenfrüchten, einer Fruchtstandsachse sowie einem Blattschopf besteht. Die zylinderförmige Frucht sieht gelblich bis bräunlich aus.

Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts und ihres sehr süßen Geschmacks ist die Ananas eine beliebte Frucht bei Jung und Alt.

Banane

Die Banane stammt ursprünglich nicht aus Afrika, sondern aus Südostasien. Erst später brachten Einwanderer sie nach Madagaskar. Von dort aus gelangte sie in die Karibik und nach Mittelamerika.

Auch die Banane benötigt zum Wachsen viel Wärme. Während sie in den Tropen in Monokulturen zur Gewinnung von Früchten für den Eigenbedarf und den Export angebaut wird, steht sie in Tropen- und Gewächshäusern einzeln oder in Gruppen.

Die meisten Bananensorten werden sehr groß. Die Früchte der Banane wachsen in Stauden. Sie werden geerntet, bevor sie ausgereift sind. Eine einzige Banane deckt 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kalium beim Erwachsenen und 16 Prozent des Vitamin-C-Bedarfs.

Außerdem spendet die Banane sehr viel Energie. Gern wird sie frisch oder gekocht in der Küche verwendet, auch Sportler und Kranke nutzen sie gern.

Kaki

Die Kaki stammt aus der Familie der Ebenholzgewächse. Ihre Früchte erinnern auf den ersten Blick an die Tomate. In China wird der Kakibaum seit über 2.000 Jahren angebaut, er kann bis zu zehn Meter hoch werden. Die gelben Blüten erscheinen im Frühsommer, zum Fruchten benötigen sie keine Bestäubung. Die Früchte sind rund und rot bis orange.

Während der Reife nimmt das Fruchtfleisch eine weiche Konsistenz an. Anfangs enthält es relativ viel Tannin, wodurch der Geschmack sehr herb erscheint. Später wird das Aroma milder.

Kiwi

Die Kiwi ist auch unter den Synonymen Chinesischer Strahlengriffel oder Chinesische Stachelbeere bekannt. Letztere Bezeichnung hat sie dem Geschmack ihrer Früchte zu verdanken. Die Kiwi ist ein Rankgewächs, das an getrennten Pflanzen männliche und weibliche Blüten ausbildet. Diese sind weiß und duften aromatisch.

Später entwickeln sich die ovalen, behaarten Früchte, die in ihrem Inneren ein grünes Fruchtfleisch besitzen. Es enthält einen hohen Anteil an Vitamin C.

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  • exotic fruits and berries on white background © Andre - www.fotolia.de

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